Die attraktivsten Arbeitgeber für Studierende

6. Juli 2012, 17:54
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Universum hat die attraktivsten Arbeitgeber für Wirtschafts- und Technikstudierende erfragt

Wirtschaftsstudierende würden am liebsten bei Red Bull arbeiten, Studierende einer technischen Fakultät am liebsten bei Google. Wenn es um die Frage nach dem idealen Arbeitgeber geht, konnten sich beide Unternehmen unverändert an der Spitze halten, das ergab die aktuelle Umfrage des auf Employer-Branding spezialisierten Unternehmens Universum. Basierend auf mehr als 15.800 Arbeitgeberbewertungen wurden bei der jährlichen Erhebung mehr als 5200 Studierende wirtschaftlicher und technischer Studienrichtungen befragt.

Beide Unternehmen führen das Ranking schon mehrere Jahre an. Die starke Marke, die gute Sichtbarkeit und der hohe Bekanntheitsgrad sind für Yves Schneuwly, Univerum-Country-Manager Österreich, die Hauptgründe.

Positives Ergebnis für Außenministerium

Überraschend war das Ergebnis bei den beliebtesten Arbeitgebern im öffentlichen Bereich. Hier konnte sich das Außenministerium um zehn Plätze verbessern und belegt nun hinter Red Bull und Google den dritten Platz bei Wirtschaftsstudenten. Der bisherige Spitzenreiter war die Oesterreichische Nationalbank, sie belegt im aktuellen Ranking erst Platz sieben.

Eine ausgeglichene Work-Life-Balance spielt sowohl bei Technikstudierenden als auch Wirtschaftsstudierenden die wichtigste Rolle, wenn es um Beruf und Karriere geht. Bei Wirtschaftsstudenten ist weiters eine internationale Ausrichtung von Bedeutung, Technikstudenten wiederum wollen einen sicheren und stabilen Arbeitsplatz.

Auf die Frage nach dem zu erwartenden Jahresgehalt wurde eine große Kluft zwischen männlichen und weiblichen Wirtschaftsstudierenden sichtbar. Frauen erwarten der Umfrage zufolge im Durchschnitt um 9000 Euro weniger Jahresgage. "Wir haben diese Umfrage in mehr als 30 Ländern gemacht, männliche Studenten erwarten in allen Branchen ein höheres Einkommen als ihre Kolleginnen", sagt Schneuwly. Und andere Umfragen geben diesen unterschiedlichen Erwartung auch recht. (ost, DER STANDARD, 7./8.7.2012)

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