Bei HTC sinkt der Quartalsgewinn zum dritten Mal in Folge

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Nachfrage vor allem aus Europa rückläufig

Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC kämpft weiter mit rückläufiger Nachfrage vor allem in Europa: Das taiwanische Unternehmen weist nach vorläufigen Zahlen zum dritten Mal in Folge einen geringeren Quartalsgewinn aus. Der Nettoprofit von 7,4 Mrd. Taiwan-Dollar (200 Mio. Euro) war im zweiten Quartal um mehr als die Hälfte (57,8 Prozent) niedriger als ein Jahr zuvor, wie HTC am Freitag mitteilte.

Patentstreit mit Apple

HTC hatte bereits Anfang Juni seine Gewinnerwartung nach unten korrigiert und dies mit einem schleppenden Absatz in Europa und einer Verschiebung bei der Einführung neuer Modelle in den USA begründet. Grund dafür war ein Patentstreit mit Apple, der dazu führte, dass die neuen Geräte zwei Wochen lang vom US-Zoll festgehalten wurden.

Android

HTC war einer der ersten Hersteller, der Smartphones mit dem Google-System Android angeboten hat. Inzwischen steht das Unternehmen aber zunehmend unter Druck der Wettbewerber Samsung und Apple. Die Gewinne von Apple schnellten im ersten Quartal um 94 Prozent nach oben. Samsung kündigte am Freitag an, dass der Gewinn im zweiten Quartal voraussichtlich um 79 Prozent steigen wird. Nach den Zahlen des Marktforschers Gartner hat HTC noch einen Marktanteil bei Smartphones von 5,3 Prozent, verglichen mit 9,3 Prozent vor einem Jahr. (APA, 06.07. 2012)

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