Nadja Auermann kritisiert "krankes" Schönheitsideal

6. Juli 2012, 12:40
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Das Topmodel: "Leider grassiert in großen Teilen unserer Gesellschaft der Jugendwahn. Die Mädchen werden immer jünger und dünner"

Nadja Auermann (41) ist das heutige Schönheitsideal in Dorn im Auge. "Die Mädchen werden immer jünger und dünner", sagte das Topmodel in der "Bild"-Zeitung vom 6. Juli. Das sei eine Entwicklung, die ihr nicht gefalle. "Ich war für die 90er Jahre auch sehr dünn, aber mein Körperbau ist nun mal so. Heute habe ich den Eindruck, da hungern sich viele Mädchen zu einem Schönheitsideal, das völlig krank ist."

Auf den Einwand, die Branche verlange solche Typen, sagte sie, die Designer hätten ein feines Gespür für den Zeitgeist und spiegelten diesen nur wider. "Leider grassiert in großen Teilen unserer Gesellschaft der Jugendwahn."

Sie selbst geht mit dem Älterwerden gelassen um. "Ich bin reifer und entspannter geworden. Früher ging ich mit Pumps raus, heute meistens mit Ballerinas. Früher achtete ich auf jedes Gramm Fett, heute lasse ich auch mal fünfe gerade sein." Sie glaubt, dass ältere Frauen "sehr, sehr schön" sein können. (APA/red, 6.7.2012)

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    Nadja Auermann ist überzeugt, dass ältere Frauen "sehr, sehr schön" sein können.

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