Higgs-Teilchen "mit Linux gefunden"

6. Juli 2012, 11:58
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Linux spielt wichtige Rolle bei der Datenauswertung der CERN-Forscher

Die Nachricht, dass am CERN in Genf ein Teilchen nachgewiesen wurde, bei dem es sich ziemlich sicher um das Higgs Boson handeln dürfte, hat in den vergangenen Tagen nicht nur die Wissenschaftswelt in Atem gehalten. Das Teilchen sorgt dafür, dass alle Objekte eine Masse haben. Eine entscheidende Rolle beim Nachweis des Teilchens hat Linux gespielt, berichtet Ubuntu Vibes.

Scientific Linux und Ubuntu

In einem auf Reddit veröffentlichten Beitrag erklärt ein CERN-Mitarbeiter, dass zur täglichen Forschungsarbeit unter anderem Scientific Linux und Ubuntu zusammen mit Open-Source-Programmen zum Einsatz kommen. Genauere Informationen zu den eingesetzten Systemen und Programmen gibt CERN auf einer eigenen Website.

Linux besser geeignet als Windows

Zur Datenanalyse für die Experimente am Large Hadron Collider (LHC) wird sehr viel Rechenkraft benötigt. Die Wissenschafter haben die Daten von einer Million Milliarden (zehn hoch 15) Protonen-Protonen-Kollisionen ausgewertet. Zur Auswertung könne prinzipiell auch Windows eingesetzt werden, aber Linux sei besser geeignet für die Aufgaben. Das freie Betriebssystem dominiert immerhin die Liste der Top-500-Supercomputer. (red, derStandard.at, 6.7.2012)

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    Der Large Hadron Collider am CERN.

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