Bluffen beim Poker durch Blick ins Gehirn vorhersehbar

Hirnaktivitäten zeigten sich nicht, wenn es sich beim Gegner um einen Computer handelte

Ob diese Erkenntnis die Pokerwelt erschüttern wird, bleibt erst noch abzuwarten. Einem Team um Scott Huettel von der Duke University in den USA ist es jedenfalls gelungen, mit einem Blick ins Gehirn vorauszusagen, ob ein Pokerspiel-Laie seinen menschlichen Gegner bluffen wird oder nicht. Das Erstaunliche daran: Die Hirnaktivitäten, die mittels funktioneller Magnetresonanztomografie entdeckt wurden, zeigten sich nicht, wenn es sich beim Gegner um einen Computer handelte.

Aufmerksamer bei menschlichem Gegner

Die verräterischen Signale wurden im temporoparietalen Übergang entdeckt, einem Gehirnareal zwischen Schädel- und Schläfenlappen, wie die Forscher im Fachblatt Science schreiben. Der Bereich sei etwa dafür zuständig, das Gegenüber als Mensch zu identifizieren. Außerdem zeigte sich, dass die Teilnehmer bei einem menschlichen Gegner aufmerksamer spielten. (tasch, APA, DER STANDARD, 6.7.2012) 

  • Forschern ist es gelungen, mit einem Blick ins Gehirn vorauszusagen, ob ein 
Pokerspiel-Laie seinen menschlichen Gegner bluffen wird oder nicht.
    foto: dapd

    Forschern ist es gelungen, mit einem Blick ins Gehirn vorauszusagen, ob ein Pokerspiel-Laie seinen menschlichen Gegner bluffen wird oder nicht.

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