U1-Teilsperre in Wien: Bagger statt U-Bahn-Garnituren

7. Juli 2012, 12:43
  • Die Bagger sind auf Schiene.
    foto: wiener linien/johannes zinner

    Die Bagger sind auf Schiene.

  • In der Nacht auf Freitag wurden die Baumaschinen zu ihrem Einsatzort gebracht.
    foto: wiener linien/johannes zinner

    In der Nacht auf Freitag wurden die Baumaschinen zu ihrem Einsatzort gebracht.

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    Der Plan der U1-Modernisierung mit allen Details und Ersatzstrecken.

Sieben Wochen lang übernehmen die Bim-Linien 66 und 68 den U1-Verkehr zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz - Zusätzliche Sperre am Sonntag in der Innenstadt

Pünktlich nach der Ausfahrt des letzten U1-Zuges kurz nach 0.30 Uhr übernahmen die Arbeiter in der Nacht auf Samstag die Strecke zwischen Reumannplatz und Schwedenplatz. Im Bereich der Station Taubstummengasse wurden bereits in der ersten Nacht unter Hochdruck die alten Stromschienen gekappt und Starkstromkabel entfernt, auch die ersten Gleise wurden bereits demontiert.

MitarbeiterInnen der Wiener Linien informieren

Auf der Strecke sind Hunderte Info-MitarbeiterInnen im Einsatz. Nach den ersten Stunden des Ersatzverkehrs am Samstag lasse sich eine positive Bilanz ziehen, so die Wiener Linien. Die Fahrgäste seien gut informiert und würden bereits jetzt großräumig ausweichen. Fahrgastzählungen zeigen, dass rund zwei Drittel der Fahrgäste schon am Praterstern oder Südbahnhof auf die S-Bahn oder die Linie U2 umsteigen, aber auch die Linie U4 wird von den Fahrgästen als schnelle Verbindung geschätzt. "Die Ersatz-Linien 66 und 68 sind gut angelaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen die Fahrgäste vor Ort dabei, die beste Ausweichroute zu finden. Wir empfehlen, vor allem unter der Woche großräumig auszuweichen", so Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter.

Die S-Bahn-Stammstrecke als großräumige Ausweichroute war Samstagvormittag etwa eine Stunde lang lahmgelegt. Mittlerweile verkehrt die S-Bahn wieder planmäßig.

Verstärkte Linienführung

Sieben Wochen lang werden die neuen Straßenbahnlinien 66 und 68 die Fahrgäste auf der U1-Teilstrecke transportieren. Zudem werden weitere U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien verstärkt. Die Auslastung der Ersatzlinien werde laufend beobachtet, damit bei Bedarf reagiert werden kann, so die Wiener Linien.

Behinderungen des Öffi-Verkehrs am Sonntag

Zusätzlich zur U1-Sperre kommt es am Sonntag zwischen 12.00 und 14.30 Uhr zu Behinderungen des Öffi-Verkehrs aufgrund der Österreich-Radrundfahrt. Der Zieleinlauf erfolgt beim Burgtheater. Deshalb sind die Linien 1, 2, 31, D und die Vienna-Ring-Tram eingeschränkt unterwegs. Auch die U1-Ersatzlinie 68 wird ab 11.45 Uhr zum Praterstern umgeleitet.

  • Die Linie 1 fährt nur zwischen Schottenring und Prater Hauptallee beziehungsweise Kärntner Ring/Oper (Schleife Linie 62) und Stefan-Fadinger-Platz.
  • Die Straßenbahnlinie 2 ist nur zwischen Ottakring/Erdbrustgasse und Dr.-Karl-Renner-Ring sowie zwischen Taborstraße/Heinestraße und Friedrich-Engels-Platz, auf der Strecke der Linie 5, unterwegs.
  • Die Linie 31 wird ab 12.30 Uhr zwischen Stammersdorf und Wallensteinstraße kurzgeführt.
  • Die Züge der Linie D werden über den Schwarzenbergplatz und Franz-Josefs-Kai umgeleitet.
  • Die U1-Ersatzlinie 68 wird ab 12.30 Uhr von der Haltestelle Südbahnhof über die Strecke der Linie O zum Praterstern geführt. Die Ersatzlinie 66 wird durch die Radrundfahrt nicht behindert.
  • Die Vienna-Ring-Tram wird nur bis ca. 11.45 Uhr unterwegs sein. (red, derStandard.at, 6./7.7.2012)
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Halbe U1 gesperrt. Und Vassilakou fährt weiter Dienstwagen

und die Ersatzbims können nicht alle Passagiere aufnehmen.

besser wäre eine Abschnittsweise Renovierung, anstatt die halbe U-Bahn auf einmal zu sperren.

supergscheiter Vorschlag

dazu bräucht man halt nur einen Abschnitt, den man auch teilweise befahren kann.
Was aber wäre der Vorteil, statt 1 x 7 Wochen dann
2 x 7 Wochen nicht die ganze Linie zur Verfügung zu haben?

Danke Häupl das du Wien als lebenswerteste Stadt der Welt und nach unseren derzeitigen Kentnissstand des Universum auch weiterhin so lebenswert erhaltest.

Die Wiener Öffis sind in Österreich und weltweit einzigartig in qualität, freundlichkeit, geschwindkeit und verfügbarkeit. Ich werde ein gebet für dich sprechen und verbeuge mich tief vor dir Häupl.

Aja die ÖVP war gegen U-Bahn- und Donauinselbau.

Man beachte: Alle ÖVP-geführten Bezirke haben mehr Baumbestand als die Roten oder Grünen.

Was soll uns das sagen. Wer ist nun besser im Umweltschutz?

diesen Vergleich bezogen auf die Bezirke 1, 8 & 14 zeigens mir bitte.

So ein Blödsinn, das glaubens doch selbst nicht.

ersatzbim

also, ich habe mit den ersatzbimlinien gestern sehr gute erfahrungen gemacht, besonders der 66er ist gut, der fährt fast direkt vor meiner haustür weg und bringt mich weiter als es die u1 bringen würde ;) am besten mit der bim bis zum ring fahren und dann zu fuß in und durch die stadt. ein bisschen zu fuß gehen schadet sowieso nicht.

Leider brauche ich jetzt 2,5 mal solange in die Arbeit
Wenigstens nur 7 wochen

verkehrschaos in favoriten - who cares ?

Nasales Posting - auch nicht schlecht :-)

"Ein paar" Favoritner zum Beispiel. Oida!

mich..oida!

zusammen mit den fahrverboten in favoriten ein unfaehigkeitsbeweis des verkehrsressorts von vassilakou.

Richtig. Genau. Denn mit Schwarz-Blau im Rathaus warten sich die U-Bahnen von ganz alleine. Und wenn nicht, ist Rot-Grün schuld.

Rein sachliche Anmerkung: die öffentlichen verkehrsmittel n Wien gehören gar nicht ins "Verkehrsressort von Vassilakou", sondern ins Finanressort von Brauner. Weil die WIENER LINIEN GesmbH&CoKG rechtlich eine Privatfirma im Eigentum der Gemeinde Wien.ist

die Sanierung der U1 hat nichts mit Vassilakou zu tun. Die wäre so oder so gekommen, egal wer Verkehrsstadtrat ist. Außerdem fallen die Wiener Linien unter die Zuständigkeit von Brauner.

Alternativvorschläge?

die grünen am weg zur bürgerlichen partei: besser wenn die proleten jetzt im zehnten bleiben muessen und nimmer in die innenstadt kommen.

zu diesem artikel bzw den dazugehörigen postings ist ein alter kalauer angebracht:

"alle reden vom öffentlichen verkehr, aber keiner traut sich!"

Erstens schon etwas alt, und zweitens hat sich vor ca. einem Jahr (?) doch wer in der Nacht-U-Bahn getraut.

genau, sagte ich ja, alt
(und das in der nacht ubahn - da war doch was mit youtube oder? - ich weiß nicht ob das bis zur letzten konsequenz durchgezogen wurde ...)

ich

Für mein blumiges Gemüt bitte noch Blumen im Gleißbett!!

Eine ganz großartige Idee eines Vorposters.

Wir Schweizer machen es anders

Damit unseren lieben Nachbarn ungestört durch den Gotthardtunnel fahren können, der in ein paar Jahren erneuert werden muss, bauen wir gleich nebenan eine neue 2. Gotthardröhre.

Eigentlich widerspricht diese 2. Röhre der Verfassung, aber was solls! Die Alpeninitiative ist ja eh veraltet!

Und auch bei uns gibt es eine Christliche Volkspartei. Und der Zufall will es,das die Ministerin, die eine 2. Gotthardröhre befohlen hat, halt wir sind ja nicht in Österreich, also hat sie die 2. Röhre nur empfohlen und nicht befohlen, die Christlichen Partei angehört.

Volle Absicht!

Die Wiener Linien unter ihrem Zentralratsvorsitzenden Häupl blockieren absichtlich die Bevölkerung!

Man könnte die U-Bahn locker während dem laufenden Betrieb renovieren, man könnte das ganze locker mit 3 Mio €uro machen, man könnte es im winter machen da fährt keiner U-Bahn

Hintergrund für die Provaktion der Wienerinnen und Wiener durch die Wiener Linien un die SPö-Wien ist folgender:
- Die Wiener Linien wollen, dass die Menschen Auto statt U-Bahn fahren.
- Die SPÖ will nicht wiedergewählt werden.

...so eine Frechheit!

Ich glaub bei 60 roten Stricherln brauch ich gar nicht mehr aufzählen wieviel Blödsinn in deinem Post stickt.

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