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Alle Konstrukteurskunst nutzt nichts, wenn der Fahrer nicht mitspielt.
Der Begriff Downsizing (also kleinere, leichtere, hochaufgeladene Motoren) wird jetzt gerne als Wunderwaffe angeboten, und es klingt manchmal wie Schlankwerden ohne Diät. Volle Leistung, halber Verbrauch, sozusagen.
Im Hintergrund fiedelt allerdings das wahre Leben, und die chemischen wie physikalischen Gesetze gelten unbarmherzig. Wer Bäume ausreißen will, muss auch viel essen. So kommt unweigerlich zutage, dass die neuen sparsamen Motorenkonzepte oft weit mehr verbrauchen, als in den Prospekten steht.
Das hängt ganz einfach damit zusammen: Während man früher mit einem ganz normalen Auto bei mäßigem Temperament zehn Liter auf 100 Kilometer verbrauchte und bei voller Leistungsentfaltung vielleicht um die zwölf, schafft man es heut bei entsprechend zurückhaltender Fahrweise mit rund sieben Litern. Gibt man fest Gas, braucht man aber auch schnell einmal zehn oder gar zwölf Liter auf 100 km.
Das heißt, der Fortschritt liegt nicht darin, dass man jetzt ungestraft Vollgas geben kann und trotzdem wenig verbraucht, sondern darin, dass es wenigstens bei sparsamer Fahrweise möglich ist, mit sieben Liter Benzin auf 100 Kilometer oder auch noch weniger auszukommen. Das heißt, der ganze Vorteil, der in einem neuen kleinen sparsamen Motor steckt, ist erst dann aktivierbar, wenn auch der Fahrer mitspielt.
So handelt es sich hier also um eine weitere Möglichkeit, die man früher nicht hatte, denn seinerzeit war es überhaupt nicht möglich, sparsamer zu fahren, auch nicht bei noch so viel nobler Zurückhaltung. Das heißt, der Fahrer ist nach wie vor in der Lage, durch unachtsamen Gasfuß die Bemühungen der Konstrukteure zu torpedieren. (Rudolf Skarics, AutoMobil, DER STANDARD, 6.7.2012)
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Verbrauch zwischen 5 und 7 Litern/100km. Je nach Fahrweise. Der Langzeitmix (Bordcomputer) liegt zumeist bei 6.2 Litern/100km. Und das bei einem doch hohen Fahrzeuggewicht, Allrad, Klimaanlage. Ist doch recht beachtlich.
Verbrauch bei durchaus flotter Fahrweise: 4,6L/100km ;-)
Da kann man sich eingentlich nicht beschweren und braucht so lächerliches Zeug wie Hybrid und Co., welche eigentlich nur unnötiges Mehrgewicht bei wesentlich geringerer Performance mitbringen, wirklich nicht!
Ich selbst fahre einen Fiat Grande Punto Bj 2008
Hat glaub ich Euro 4 Motor oder so.
Jedenfalls ist es ein 75PS Benziner
Verbraucht 6,5l auf 100
Manchmal nur 6 manchmal 7,1
Laut Bordcomputer
Überprüfung an der tanke is ein bisschen höher aber erträglich
Das Auto ist für die Stadt Super, auf der Autobahn über 100 km/h zieht er 1/3 mehr Kraftstoff wenn man Gas gibt sowieso viel mehr
Für den anschaffungspreis und die Instandhaltungskosten kann man sehr zufrieden sein
Da is kein Turbo drin
1,4l Benziner mit 8V.
Reicht vollkommen und frisst net soviel
Vll net so wenig wie ein Diesel in dieser klasse aber allein die Ersparnis bei den Services relativiert das.
Wer nen fetten BMW oder so fährt, der muss einen hohen Verbrauch eben in Kauf nehmen ;)
Mein Spaßauto (97er M3 Limousine, für die Nörgler: 100% Original) kommt auf einen Langzeitverbrauch von 10,4L bei ausschließlichem Einsatz als Wochenendauto; Langstrecke mit 130-150 auf der Ö-Autobahn ergibt sportliche 8,x Verbräuche. Soll heißen, bei einem Punto der "6 manchmal 7,1L" braucht, dafür aber 4,8 mal weniger leistet, jedoch 11 Jahre weniger am Buckel hat, würde ich mit Kommentaren über die "Spritfresser" eher geizen.
Nach nunmehr 11 BMWs (allesamt Benziner) kann ich mit Sicherheit behaupten, dass es Punkto Sparsamkeit und Effizienz bei gleichzeitiger Fahrfreude kaum etwas entgegen zu setzen gibt. Abgesehen vom Verbrauch gibt es aber freilich Schattenseiten, da muss man sich nichts gegenteiliges einreden um das Ego zu stärken.
Sie dürfen ja auch nicht vergessen, dass das natürlich Extremwerte sind
Auf der Landstraße bei vorausschauender Fahrweise ist der Verbrauch nicht so hoch
Ein kleiner schwächerer Motor schluckt eben auf der Autobahn mehr, da ihm die Leistung fehlt, wenn man Gas gibt.
Natürlich kann ein stärkeres Aggregat ähnlich viel brauchen aber es kommt eben darauf an was man will
(Neuwagen damals, wartungsarm).
Habe es bis heute trotz des "imageproblems" der Marke Fiat (wie ich es oft gesagt bekomme) keinerlei Probleme mit dem Auto - Vorallem weil ich berufsbedingt unter der Woche damit eh nicht fahre, relativiert sich eine Diskussion über 1 oder 2l Mehrverbrauch sowieso...
Trotzdem hat er als kleinerer Wagen auch seine Daseinsberechtigung :)
Entschuldigung aber worauf begründen Sie das?
Weil das Auto klein ist? Ein Polo oder Mini ist auch net größer
Der grande punto hat 5 Sterne im Euro ncap crashtest
Damit ist er ein sehr sicherer kompaktwagen
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Fiat... it_2005.29
Bitte begründen Sie ihre Aussage daher! Vielen Dank!
mein alter 525er brauchte normalerweise 10 (selten) -14 Liter, bei flotter Autobahnfahrt (180-200) weit mehr als 20 L. Mit dem neuen Diesel rund 5 L, bei flotter Autobahnfahrt in D mit ebenfalls rund 180 liegen 8-9 L an. Mehrverbrauch im Verhältnis ist etwa gleich.
Kann ich voll bestätigen:
Mein 1998er 3er BMW: 6 zylinder, saug-benziner, 193PS:
"Normalfahrweise" auf Autobahn mit 130-150kmh: ca. 9L
"Sehr flotte" Landstraßen: 12-13L
2012 Audi A6, 240 Turbo-PS:
"Normalfahrweise" auf Autobahn mit 130-150kmh: 6L
"Sehr flotte" Landstraßen: 17L (!)
Wieso Bemühungen torpedieren? Ein Auto soll wenn man nur von A nach B rollen will sparsam sein (so lange Handling, Komfort, Laufruhe nicht darunter leiden). Wenn man aber Spaß haben will, wen interessiert dann der Verbrauch? Mein verbrauchsintensivstes Auto braucht 12l bei Tempomat GPS 135, 23l in der Stadt (egal, wozu hat man einen Diesel für den Arbeitsweg...) und 17-35 wenn man sich ein paar Runden in den Bergen gönnt. Im Schnitt sind es halt 15, aber was solls, man lebt nur einmal :).
Interessanter Artikel zum Thema Downsizing & Verbrauch - BMW zeigt der TFSI-Fraktion wie ein simpler Sauger trotzdem weniger verbrauchen kann wie die aufgeladenen...
http://www.auto-motor-und-sport.de/vergleich... 15547.html
Ich denke die Ölindustrie hat sich das schon was kosten lasse, dass der Durschnitssverbrauch etwa konstant geblieben ist.
Seit der Ölpreis so stark gestiegen ist fallen auch die Verbräuche etwas. Ich denke viel zu wenig und nicht den Möglichkeiten entsprechend.
Eine der tollsten Geschäftsideen der Automibilindustrie war die Einführung der SUV´s, die vorwiegend im städtischen Bereich laufen. Das ist Schwachsinn pur, aber die Verkäufe sprechen da eine andere Sprache.
Ein Auto sollte heutzutage im Drittelmix unter 5l bleiben. Das sollte der Gesetzgeben einfach vorschreiben. %uelle Abgasnormen sind schon o.k. aber nicht so wirkungsvoll. In Kalifornien gibt es einen Stufenplan bis hin zur Nullemmission. Davon redet bei uns Keiner.
Habe ich vorgestern mit eigenen Augen gelesen und bin ich selbst gefahren: MERCEDES E-Klasse Limousine, CDI 200, Erstzulassung 04/2012, 100 kW, ca. 1.650 kg Eigengewicht, Automatik-Getriebe (Verwendung als Taxi in Graz --> d.h.: ca. 90% Stadtverkehr):
Bordcomputer ("ab Reset"): ca. 33.900 km, Durchschnittsaverbrauch:ca. 9,8 l/100 km
Die Interpretation ist jetzt natürlich schwierig! Einserseits wird "der Motor quasi nie kalt", weil das Auto rund um die Uhr im Einsatz ist, und das Fahrzeug ist permanent optimal serviciert. Andererseits ist ein Durchschnittsverbrauch von knapp 10 l für einen Dieselmotor der neuesten Generation auch weit von dem entfernt, das in den schönen Farbprospekten (oder im Internet) zur neuen E-Klasse zu lesen ist...
Im Sommer wegen der Klimaanlage, im Winter wegen der Heizung warats...
Real können Sie dieses Fahrzeug locker unter 7l bewegen, auf Spritmonitor.de fahren die Leute den teilweise mit knapp über 6, bei dem Gewicht und Automatik ist das zwar kein Weltwunder, aber auch kein wirklich schlechter Wert.
Falls jemand mit der Mühle nicht unter 7l/100km kommt obwohl er tatsächlich will, muss er sich schon die Frage gefallen lassen, ob er unbedingt den Führerschein besitzen muss...
mit einem 90 PS 2 Liter Hubraum Motor, konnte auch extrem sparsam gefahren werden:
Einmal auf der Autobahn, mit (möglichst) konstant 100 km/h von Innsbruck nach Nizza (also so ca. 700 km): an der Tankstelle 4,3 Liter/100 km ermittelt.
Superbenzin, notabene - kein Diesel!
Ansonsten, im Normalbetrieb, brauchte er auch stets deutlich weniger als 10 Liter / 100 km.
Ich bin allerdings keine sogenannte "sportliche" Fahrerin, sondern fahre zwar zügig, aber möglichst vorausschauend.
Der beste Trick: soweit möglich bergauf nicht bremsen und bergab nicht gasgeben ;)
Mag sein, aber der 30 Jahre alte Mazda hatte wahrscheinlich noch Vergaser-Gemischbildung und keinen Katalysator. Damit waren die Emissionen um Zehnerpotenzen schlechter als die heutiger Fahrzeuge.
Jede neue Emissionsstufe (ab 2014 gilt Euro 6) lässt den Treibstoffverbrauch bei gleicher Motorgeneration maximal gleich oder erhöht den Verbrauch sogar leicht. Erst in der nächsten Entwicklungsstufe des Motors kann der Verbrauch dann meist wieder bei gleich bleibenden Emissionen gesenkt werden. D.h. technische Maßnahmen um die gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte einzuhalten wirken sich meist immer negativ auf den Verbrauch aus und umgekehrt.
Daran sieht man schon den Unterschied heutiger Fahrzeuge zu 1981.
Das stelle ich nicht in Abrede.
ich beziehe mich auf die These im obigen Artikel, [Zitat] "...Während man früher mit einem ganz normalen Auto bei mäßigem Temperament zehn Liter auf 100 Kilometer verbrauchte und bei voller Leistungsentfaltung vielleicht um die zwölf,..." [/Zitat].
Über Sicherheit, Umweltfreundlichkeit, Gewicht usw. könnte man ja diskutieren; aber wie gesagt: darauf bezog ich mich ausdrücklich NICHT.
Ich finde einen Verbrauch von 4 Litern bei einem KFZ von 1981 für sehr beachtlich - auch wenn User "Parkschwein" das angesichts der Fahrweise für "kein Kunststück" hält.
Positiv ueberrascht war ich damals von unserem Vectra A 2.0i (kein Diesel, also) mit 115PS:
Linz-Muenchen-Linz; in AT immer so um die 160, in DE was halt so ging, vollbesetzt und am Ende einen Verbrauch von <9l. Und ich habe definitiv *nicht* auf den Verbrauch geachtet.
Gegen den MB 280, den wir vorher hatten war das ein gigantischer Fortschritt, der hat sich bei vergleichbarer Fahrweise so um die 17l genommen. Da hat sich noch was getan in 10 Jahren.
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