Furcht vor pubertären "Schulschwänzern"

25. Juni 2003, 15:59
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Rossmann kritisiert Vorschlag, Schülern ab der 9. Schulstufe gewisses Ausmaß an unentschuldigtem Fehlen zuzubilligen

Wien - "Nicht sehr viel abgewinnen" kann die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann dem Vorschlag des Präsidenten des steirischen Landesschulrates, Horst Lattinger (V), wonach Schüler ab der neunten Schulstufe in einem gewissen Ausmaß unentschuldigt dem Unterricht fernbleiben können. "Mitten in der pubertären Entwicklungsphasen sollte es nicht zu einer all zu großen Lücke in der Aufsichtspflicht für die Schülerinnen und Schüler kommen", so Rossmann in einer Aussendung.

Unentschuldigtes Fernbleiben sei auch im späteren Berufsleben nirgendwo möglich, betonte die FPÖ-Politikerin. Solche Vorgehensweisen in der Schule vorgesetzt zu bekommen, sei ein "absolut falsches Signal für die heranwachsende Generation". Gerade in der Pubertät wäre eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule besonders wichtig. Auch die steigende Drogenproblematik dürfe bei Jugendlichen in diesem Alter nicht außer Acht gelassen werden, so Rossmann. (APA)

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