Diskriminierende Elemente in der Religion

26. Juni 2003, 12:39
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Gössmann-Preis für Frauen- und Geschlechterforschung vergeben

Graz - Die Grazer Theologische Fakultät vergab am Mittwoch den Gössmann-Preis für hervorragende Arbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung. Ausgezeichnet wurden laut Kathpress Veronika Prüller-Jagenteufel aus Wien und Ursula Rapp aus Feldkirch. Zur Preisverleihung des mit insgesamt 1.000 Euro dotierten Preises war die Pionierin der theologischen Frauenforschung, Univ.Prof. Elisabeth Gössmann, persönlich anwesend.

Ausgezeichnet wurden die beiden Preisträgerinnen für ihre Dissertationen, die Chefredakteurin der Zeitschrift "diakonia", Veronika Prüller-Jagenteufel für "Werkzeug und Komplizin Gottes. Hildegard Holzers Wirken im Seminar für kirchliche Frauenberufe 1945-1968", Ursula Rapp für "Mirjam. Eine feministisch-rhetorische Lektüre". Überreicht wurde der Preis von Dekan Univ.Prof. Gerhard Larcher.

Anreiz

Die Frauen- und Geschlechterthematik ist ein besonderer Schwerpunkt der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Graz. Einen Anreiz zur Förderung von Arbeiten in diesem Gebiet will die Fakultät mit dem alle zwei Jahre vergebenen, österreichweit ausgeschriebenen Elisabeth-Gössmann-Preis bieten.

Die Auszeichnung fördert wissenschaftliche Arbeiten, die an einer der theologischen Fakultäten oder einer philosophisch-theologischen Hochschule in Österreich angenommen worden sind. Sie können aus allen theologischen Fachdisziplinen kommen und sollen sich kritisch mit Frauen diskriminierenden Elementen und Tendenzen in den christlichen, anderen religiösen oder weltanschaulichen Traditionen auseinander setzen sowie zugleich kreative Neuentwürfe entwickeln. Arbeiten mit einem explizit feministischen Ansatz werden prioritär gereiht. Um den Preis können sich Frauen und Männer bewerben. (APA)

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