Greipel neuerlich zum Sieg

Zweiter Sprintsieg des Deutschen in Folge - Sagan gestürzt - Cancellara behält Gelb

St. Quentin/Frankreich - Der Deutsche Andre Greipel hat seine zweite Tour-de-France-Etappe in Folge gewonnen. Der 29-Jährige vom Team Lotto-Belisol setzte sich am Donnerstag im Zielsprint in St. Quentin vor dem Australier Matthew Goss und dem Argentinier Juan Jose Haedo durch. Für Greipel ist es der dritte Tour-Etappensieg seiner Karriere. Der am Vortag wie sein österreichischer Teamkollege Bernhard Eisel gestürzte Weltmeister Mark Cavendish kam nicht über Platz fünf hinaus.

Diesmal erwischte es kurz vor dem Ziel des 196,5 km langen Teilstücks unter anderem den zweifachen Etappensieger Peter Sagan aus der Slowakei. Prologsieger Fabian Cancellara verteidigte sein Gelbes Trikot mit Erfolg. Der Schweizer führt nach fünf Etappen weiterhin sieben Sekunden vor dem britischen Topfavoriten Bradley Wiggins und dem Franzosen Sylvain Chavanel. (APA, 5.7.2012)

Ergebnisse der 99. Tour de France vom Donnerstag:

5. Etappe, Rouen - St. Quentin (196,5 km): 1. Andre Greipel (GER) Lotto 4:41:30 Std. - 2. Matthew Goss (AUS) Orica - 3. Juan Jose Haedo (ARG) Saxo Bank - 4. Samuel Dumoulin (FRA) Cofidis - 5. Mark Cavendish (GBR) Sky - 6. Tom Veelers (NED) Argos-Shimano - 7. Oscar Freire (ESP) Katjuscha - 8. Alessandro Petacchi (ITA) Lampre - 9. Sebastien Hinault (FRA) AG2R - 10. Yohann Gene (FRA). Weiter: 179. Bernhard Eisel (AUT) Sky, alle gl. Zeit

Gesamtwertung: 1. Fabian Cancellara (SUI) RadioShack 24:45:32 - 2. Bradley Wiggins (GBR) Sky +0:07 Min. - 3. Sylvain Chavanel (FRA) Omega Pharma, gl. Zeit - 4. Tejay van Garderen (USA) BMC +0:10 - 5. Edvald Boasson Hagen (NOR) Sky 0:11 - 6. Denis Mentschow (RUS) Katjuscha 0:13 - 7. Cadel Evans (AUS) BMC 0:17 - 8. Vincenzo Nibali (ITA) Liquigas 0:18 - 9. Ryder Hesjedal (CAN) Garmin, gl. Zeit - 10. Andreas Klöden (GER) RadioShack 0:19. Weiter: 123. Eisel 8:59 Min.

Share if you care
10 Postings

die dopingtests könnte man als eigentliche schlussetappe bei jeder rundfahrt betrachten. bis dahin ist alles nur "zwischenstand"

(und jaja überall wird gedopt... ich weiß)

Und wie sieht der Zwischenstand in der Teamwertung aus:

1. Novartis
2. Pfizer
3. Glaxo
4. Sanofi-Aventis
5. Bayer

trifft natürlich nur auf den radsport zu. mit den strengsten kontrollen im sport. würde im fußball beim schifahren usw. ähnlich oft und genau kontrolliert werden würden einige CL mannschaften komplett gesperrt und manche skirennläufer ihre karriere längst beendet haben.

Jean-Claude Leclercq hats auf Eurosport grad vorhin auf den Punkt gebracht: "Der Radsport ist der Blitzableiter der Antidoping-Bestrebungen"

Man kann getrost davon ausgehen, dass bei gleicher Kontrolldichte oder nur bei Gleichbehandlung aller Sportler in der Fuentes-Affäre die Zusammensetzung gewisser Fußballnationalmannschaften in den letzten Jahren etwas anders ausgeschaut hätte...

a ganz a lustiger

die sprintetappen mit 190km anfahrtsweg für 150m sprint sind schon sehr langweilig. freue mich schon wenns in die berge geht.

Man sollte die Aussreisserwertung (meiste km vlt) stärker entlöhnen (eigenes Trikot vlt) und irgendwie einen lecker Bonus, wenn man Vorsprung ins Ziel rettet.

greipel

hatte heute erneut die besten medis

pssst - alle anderen dopen ja viel mehr, bitte nix gemeines übern radsport sagen

und außerdem ist des doping ja eh gar net so für eklatante leistungsunterschiede verantwortlich... und der fuentes... und real madrid und barcelona... alle... so... gemein... zu den +schnüff+ radlfahrern...

ja leider kann man in diesem sport kein ergebnis feiern denn in ein paar jahren koennte es wieder rueckgaengig gemacht werden.

schande, diese sportadministration

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.