Staubverlust gibt Rätsel auf

Klaus Taschwer, 5. Juli 2012, 18:43
  • Plötzlich war sie weg: künstlerische Darstellung, wie einem Stern zwischen 2009 
(oben) und 2011 die "Wolke" abhandenkam.
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    grafik: lynette cook

    Plötzlich war sie weg: künstlerische Darstellung, wie einem Stern zwischen 2009 (oben) und 2011 die "Wolke" abhandenkam.

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Bisher glaubten Astronomen, dass Planeten viele Millionen Jahren lang brauchen, um sich aus dem Staub zu bilden, der um junge Sonnen kreist - das war möglicherweise ein Irrtum

Denn nun beobachteten Forscher, wie der Staub eines solchen Sterns nach zwei Jahren plötzlich verschwunden war.

London/Wien - Die Erde, die Sonne und die anderen Planeten unseres Sonnensystems entstanden vor etwa 4,6 Milliarden Jahren aus der Verdichtung des sogenannten Sonnennebels, so viel scheint fix. Der Erste, der die Idee zu einer solchen Urwolke hatte, war übrigens der Philosoph Immanuel Kant, der darüber in seinem Werk Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels 1755 spekulierte.

Wie aber genau der Prozess der Planetenentstehung abläuft, das scheint nach neuesten Beobachtungen des Sterns TYC 8241 2652 1 undurchsichtiger als bisher angenommen. Bisher ging man nämlich davon aus, dass sich die Planeten in den sogenannten Akkretionsscheiben aus Gas und warmem Staub bilden, die sich um junge Sterne bewegen.

Dieser Lehrbuchtheorie zufolge würde es dann innerhalb mehrerer Millionen Jahre zu kleinen Verklumpungen, die zu immer größeren Brocken verschmelzen - ehe Gesteinsplaneten wie die Erde nach rund 50 Millionen Jahren "ausgewachsen" sind. Gasplaneten wie der Jupiter würden dafür rund zehn Millionen Jahre benötigen.

Der Stern TYC 8241 2652 1, den Carl Melis (University of California, San Diego) mit Kollegen unter die Lupe nahmen, ist mit zehn Millionen Jahren im idealen Alter für die Beobachtung der Staubscheibe. Messungen zwischen 1983 und 2009 zeigten denn auch, dass die 450 Lichtjahre entfernte Sonne von beträchtlichen Mengen warmen Staubs umgeben war, der sich genau in der Region befand, in der sich im Sonnensystem die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars befinden.

"Wie bei einem Zaubertrick"

Als die Astronomen 2010 ihre Teleskope abermals auf den Stern richteten, hatte sich die Wärmestrahlung um ein Drittel reduziert. 2011 war sie auf ein Zehntel geschrumpft. Wie die Forscher im Fachblatt Nature vermuten, muss sich der warme Staub verflüchtigt haben. "Es ist so ähnlich wie ein Zaubertrick, bei dem Dinge verschwinden. Allerdings sprechen wir hier über genug Staub, um ein inneres Sonnensystem mit Planeten zu füllen", sagt Melis.

Als mögliche Erklärung schlagen die Forscher vor, dass Planeten viel schneller wachsen als angenommen oder dass die feinen Teilchen weggeweht wurden. Allerdings gebe es mit beiden Theorien Probleme. "Das zeigt uns, dass wir noch einiges über die Entstehung von Planeten lernen müssen", so Melis. (Klaus Taschwer, DER STANDARD, 6.7.2012)

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Elekrostatischer Effekt durch UV-Strahlung?

Eigenartig...

Vielleicht sind wir gerade die Zeugen der Verwendung einer uns nicht bekannten Technologie geworden...

Na ich weiß wer den Staub aufgesaugt hat:

http://www.serienjunkies.de/fotos/top... -12776.jpg
;-)

Das hier muss einen Wissenschafter irritieren

http://sciencev1.orf.at/science/news/143870

naja, und wenn das ganze Universum ein Fingerschnippen war, wieviel Zeit geben wir dann der Ausgestaltung der Erde?
Einen Tag? Sechs Tage?
;-)

"Scientists should be very humble:

they didn't create the universe, they didn't create the brain - they study a given with a given!"

John Lennox, gehört in Eger 2012

Dyson.

Gründe mit dem Typen zusammen übrigens ne neue Religion.
Das Grundclearing kostet zwar nur ein paar hundert Euro, wer aber mehr darüber erfahren will wie, Ekaf, der Gott, welcher über die Menschen wacht und sie leitet, ihre Seelen vor 76 Millionen Jahren auf die Erde brachte, sollte schon ein wenig mehr investieren.

möglicherweise ein Irrtum

Ein Irrtum und der ist nicht sicher!

Nachdem in der Astrophysik scheinbar eh nur noch Blinde unterwegs sein mögen, die alles nachplappern, was sie falsch eingelernt bekommen haben, hilft das einäugige FS3 gerne aus und erklärt, was hier hw. geschehen ist: Diese Hilfe ist absichtlich so…

…ausgelegt,daß sich auch die Freunde der italienischen Op… -pardon,natürlich des Standardmodells- mit ihr anfreunden könnten,denn es kommt etwas "Dunkles" darin vor!

Die vor 2009 beobachtete "Staubwolke" um TYC 8241 2652 1 wurde duch den Stromfluß z.Stern hin beheizt u.befand sich im Glühmodus -also strahlte die Umgebung schön in so etwa Infrarot 10 Micronbereich vor sich hin.

Nach 2010 zog der Stern dann weniger Strom aus seiner Umgebung u.seine Plasmasphäre schaltete v.Glüh-auf DUNKELentladung.

Wie ein Lichtschalter-u.es gibt Mrd. davon!

Na, war doch nicht so schwer, oder? Außer natürlich, man ist dogmatisch vorbelastet u.hat auf die Grundlagen der Physik vergessen. Der Rest ab:
http://derstandard.at/plink/133... 9/26882833

das schöne dran is für sie

wohl dass sie nichtmal mehr die grundrechnungsarten beherrschen müssen

in ihrem EU muss es nur im internet stehn, dann stimmts :]

+++ F S 3 für Nobelpreis nominiert +++

Sie sind der Einzige hier, der einem Dogma unterliegt und diesen wieder und wieder ohne Bewise breit tritt. Und das sogar auf eine ungeheure artogante Art und weise, dass ich ihnen jedes mal eine rein haun könnte.

es könnte sein dass alles stimmt was sie sagen, es kann aber auch totaler Schwachsinn sein

Fakt ist, dass ich keine Ahnung habe wovon sie Reden
und ich schäme mich nicht es zuzugeben.

Wenn sie es erklären wollen, dann versuchen sie es einem Kind zu erklären oder posten Links auf ausführliche Seiten anstatt auf eines ihrer Postings dass auf 4 weitere Postings verweist,
ich weiß nicht wo das enden soll, aber ich habe nicht bis zur Unendlichkeit Zeit zu versuchen ihren Gedanken durch das WWW zu folgen

Ganz einfach: Man hat NUR eine ABNAHME der IR-Strahlung gemessen - und nicht das "Verschwinden" von irgendwelchem Staub. DAS ist nur die Schlußfolgerung, die eben auf dem FALSCHEN Modell basiert, daß sich Planeten irgendwie aus der noch "warmen"…

…Akkretionsscheibe zusammenklumpen.

Die Staubscheibe ist hw. noch immer vorhanden - bloß leuchtet sie nicht mehr im IR, weil ihr eben der Strom abgedreht wurde, der sie vorher erwärmte.

Die Präpotenz und Abergläubigkeit dieser Herrschaften wird nun schon unerträglich. Danke übrigens, daß sie nachgefragt haben…

Immer zu Diensten, ihr FS3,
das andere Fern-Seh-Programm

Besser Staubverlust als Saugkraftverlust

Ich kann mich F S 3 nur anschließen . Man sollte hier vielleicht erst einmal darüber diskutieren ab wann man etwas als bewiesen ansieht und dann die Theorien miteinander vergleichen. Wer offen für andere Sichtweisen ist und an einer ergebnisoffenen Meinungsbildung interessiert ist kann sich hier einmal über Plasmaphysik informieren : http://www.viaveto.de/plasmaverse.html

also der Staub bei mir verbindet sich auch innerhalb von Wochen zu runden Gebilden - Planet hat sich allerdings noch keiner gebildet

Vielleicht fehlen in Ihrem Staubuniversum Katzenhaare? Damit ballt es sich nämlich verlässlich in überschaubarer Zeit. Diese Gebilde müssen auch irgendwie besonders viele ultraleichte Elemente enthalten, denn beim kleinsten Lufthauch driften sie meterweit durchs All - aber das nur am Rande.

Fluch des Fortschritts

Es hat sich wirklich viel getan in den letzten Jahren bei der Beseitigung von Staub auf den Teleskopspiegeln. ;)

wieso verschwindet der staub aus meiner wohnung nicht auch so schnell. von mir aus kann er dabei ruhig einen neuen planeten bilden....

Ist der Stern denn zwischen 1983 und 2009

nicht beobachtet worden? Wäre doch interessant die Zwischenstadien zu sehen.

eine riesige weltraumputze!

Ha!
Hatte die gleiche Idee. ^^

"dass die 450 Lichtjahre entfernte Sonne"

Ach, so weit ist die Sonne also entfernt? Hat sich ja ziemlich schnell und weit von der Erde fortbewegt, in den letzten Tagen.

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