Fünf österreichische Filme im Wettbewerb von Sarajevo

5. Juli 2012, 17:54
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Flickers "Grenzgänger" und Maders "What is Love" bei den Spielfilmen, "Mama Illegal" und "Trains of Thoughts" bei den Dokus, "Unser Lied" bei den Shorts

Wien - Fünf österreichische Filme laufen in den Wettbewerbsschienen des 18. Filmfestivals von Sarajevo (6. bis 14. Juli). Florian Flickers neuer Film "Grenzgänger" feiert bei dem Festival, das im vergangenen Jahr mit Karl Markovics' "Atmen" bereits eine heimische Produktion mit dem Hauptpreis "Herz von Sarajevo" auszeichnete, seine Weltpremiere. In den Hauptrollen der Dreiecksgeschichte frei nach Karl Schönherrs "Weibsteufel" sind Andreas Lust, Andrea Wenzl und Stefan Pohl zu sehen; der Film startet am 16. November 2012 in den österreichischen Kinos.

Ebenfalls in der Spielfilmkategorie tritt Ruth Maders "What is Love" an, der bereits bei der Berlinale und bei der Diagonale lief. Für den Dokumentarfilmwettbewerb wurden "Mama Illegal" von Ed Moschitz und "Trains of Thoughts" von Timo Novotny nominiert. Und "Unser Lied" von Catalina Molina, dieses Jahr bereits Diagonale-Preisträger als Bester Kurzspielfilm, läuft im Kurzfilmwettbewerb.

In der Kategorie "In Focus" werden der Palmen-Gewinner "Amour" von Michael Haneke und der weitere Cannes-Wettbewerbsbeitrag "Paradies: Liebe" von Ulrich Seidl gezeigt, und in der Kategorie "New Currents" läuft Michael Glawoggers  "Whores' Glory". (APA, 5.7.2012)

  •  Andrea Wenzl und Andreas Lust in Florian Flickers  "Grenzgänger"
    foto: sarajevo film festival

     Andrea Wenzl und Andreas Lust in Florian Flickers  "Grenzgänger"

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