Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 750x500Aus Salzburg lieh man sich den Pavillon White Noise, in dem elf Künstler Arbeiten zum Klimawandel zeigen. Mitte Juli kommen die Wissenschafter.
Murau - Wenn man den weißen Igel betritt, merkt man, dass hier keine gewöhnliche Ausstellung wartet. Beim Eingang bekommt man weiße Plastikpatscherln, die man sich über das Schuhwerk, das zuvor durch die wirklich ungewöhnliche schöne Landschaft des Krakautals stapfte, ziehen muss.
Kühllabor heißt das zwischen Kunst und Wissenschaft korrespondierende Projekt Klaus Schaflers, das unweit von grasenden Kühen und alten Holzbauernhäusern stationiert wurde (www.kuehllabor.net). Es ist gleichzeitig eines von drei Festivalzentren der Regionale, die heuer den obersteirischen Bezirk Murau mit zeitgenössischer Kunst und Kultur bespielt - der Standard berichtete.
Der multifunktionale Kunstpavillon wurde vom Land Salzburg geliehen, wo er zuletzt in einem Lager verräumt war.
Schafler nutzt den Igel für eine spannende Schau, die sich mit Phänomenen wie Wettermanipulation auf lokaler und globaler Ebene beschäftigt. Dabei werden reale Projekte vorgestellt, wie künstliche CO2-Bäume, die, wenn man bis zu 60 Millionen von ihnen aufstellte, den Klimawandel aufhalten könnten.
Im Kühllabor gibt es auch Ausflüge in die Literatur- und Filmgeschichte. Was in Filmen wie Der Regenmacher mit Burt Lancaster in den 1950er-Jahren utopisch schien, ist es längst nicht mehr. In China oder Russland werden Regenwolken für die Dauer bestimmter Events weggeschossen oder Schneewolken umgeleitet, damit sie sich nicht über einer teuer zu räumenden Innenstadt entladen. "Wer Geld hat, kann auch Wetter kaufen", konstatiert Schafler.
In der von ihm und Christina Nägele koordinierten Schau Weltumspannendes Geoengineering und lokales Wettermachen präsentieren unter anderem Laura Bruce, Nin Brudermann, Peter Fend, Christoph Keller, Ralo Mayer, Josh Müller und die Gruppe Weather Permitting ihre Positionen. Die sind zum Teil auch ziemlich witzig.
Von 12. bis 15. Juli werden beim Forum für erweiterte Energie-, Klima- und Wetterfragen vor Ort internationale Experten bei freiem Eintritt verschiedene Aspekte des Klimawandels erörtern. Neben einem Symposium steht auch eine gemeinsame Wanderung auf dem Programm.
Am 13. Juli laden die beiden Berlinerinnen Eva Meyer-Keller und Sybille Müller zur performativen Kochschow mit Zukunftsvisionen in die Mehrzweckhalle in Krakauhintermühlen. Am Ende darf das Publikum die Suppe aus Waldbränden, Meteoriteneinschlägen und Bohrinselexplosionen tatsächlich auslöffeln. (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, 6.7.2012)
Ausstellung bis 21. 7.
Alltäglichen Heimwerkerbedarf arrangiert der schwedische Künstler Jacob Dahlgren zu einer spielerisch-geometrischen Installation: "Work as Method" in der Arbeiterkammer Wien - Illusion inklusive
Fotografin wird in der Sparte Kommunikation und Humanwissenschaften geehrt
Mit der Ausstellung "Closed Cities" stellt die Galerie im Taxispalais in Innsbruck das Projekt zum gleichnamigen Fotobuch von Gregor Sailer vor
Orangerie nennt sich die jüngste Sparte bei Villa Grisebach (Berlin), in der Experte Stefan Körner das Beste vom Besten züchtet. Manches davon fand sich in Wien
Gottfried Helnwein stellt in der Albertina seine Vielseitigkeit unter Beweis - Der Meister des Hyperrealismus über Kunst und amerikanische Politik
Stipendien an Sylvia Caba und Stefan Kreiger
Die Galerie im Taxispalais zeigt Arbeiten einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen Indiens. Shilpa Guptas Arbeiten thematisieren den von Ohnmacht, Angst und Überwachung geprägten Alltag
Der Zuschlag wurde erteilt, die Planungen für die Kunstbiennale starten Anfang Juli
Londoner Museum erwarb "Salisbury Cathedral from the Meadows" um über 23 Millionen Pfund
Karlsruhe: Juristisches "Neuland" zu Urheberrecht bei Fotos
"Das Ich und das Es" im Sinne Freuds ist oft Thema in Sevda Chkoutovas auch technisch überzeugendem zeichnerischem Werk: In der Schau "Paradiesvögel" verlässt eine Frau den Garten Eden
Eine Ausstellung im Palazzo Strozzi beschäftigt sich umfassend mit dem Ursprung der Renaissance. "Die Ausbreitung der Schönheit" lässt sich dort konzentrierter und ruhiger nachvollziehen als im umgebenden Florenz
"Paradoxe Transformationen": Die Galerie Huber zeigt neue Arbeiten von Rudolf Polanszky
Die Berliner Künstler Janina Janke und Maurice de Martin beforschten die UN-Sitze in Wien, Nairobi und New York City als "unbekannte Räume"
Mit falschen Erwartungen und einem zu wenig akzentuierten Programm kämpft "What Would Thomas Bernhard Do"
René Block tauchte ab in die Tiefen des Depots von Sammler-Ehepaar Agnes und Karlheinz Essl und fühlte eine Ohnmacht. Aus etwas ihm vertraut Unvertrautem - der österreichischen Avantgarde der 1960er-Jahre - wurde die Schau "Eine kleine Machtmusik"
Arbeiten des deutschen Fotografen sind in der Wiener Galerie Lumina zu sehen
Studienjahr 2013/2014: Internationale Jury kürte je vier Projekte aus den Bereichen Architektur und bildende Kunst sowie jeweils zwei Ersatzprojekte
Delogierung mal anders: Architekt Édouard François stapelte für den Bauträger Paris Habitat verschiedene Wohnhäuser zu einer urbanen Collage
Kreditvergaben an Kunststiftung zu gering besichert: Anklage gegen acht Personen
Helmut Draxler beschäftigte sich am Beispiel der Generali Foundation mit dem Prinzip Sammeln
Große Bandbreite, Vielschichtigkeit und Komplexität der bildhauerischen und fotografischen Arbeit des Künstlers wird gewürdigt
Ars-Electronica-Jury hatte aus über 4.000 Einreichungen zu wählen - Preisverleihung am 6. September
Aufnahme in Liste der "World's 50 Greatest Galleries"
Ernst Logar hinterfragt in Graz "Orte der Unruhe", wo NS-Opfern gedacht wird
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.