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vergrößern 645x430Die Bayern bauen mit dem Active Hybrid 2 ihre Hybrid-Palette aus.
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Alles Gute kommt von oben. So halten es die deutschen Automobilhersteller seit eh und je, Ausnahmen - etwa die flächendeckende Einführung der Effizienten Dynamik (Efficient Dynamics) über alle Baureihen von BMW - bestätigen die Regel. Und die geht so: Man bringt eine Innovation zunächst in einem der oberen, teureren Modelle, wo sie Vorreiterprestige generiert und sich preislich unauffälliger unterbringen lässt. Massenfertigung senkt dann die Kosten, und dann wird das weitergereicht nach unten.
Beim Thema Hybrid hat BMW, wir bleiben gleich bei der bayerischen Technologiesupermacht, sich etwas Zeit gelassen, es gab ja auch gewichtige Gegenargumente, die mit der Fragwürdigkeit zusätzlicher Masse etwa. Doch dann ging's, seit 2009, Schlag auf Schlag - Active Hybrid X6, speziell entwickelt für den US-Markt, Active Hybrid 7, Active Hybrid 5, und jetzt, erraten, Active Hybrid 3.
Die Sache mit dem politisch korrekten doppelten Antrieb, verbrennungsmotorisch und elektrisch, ist also beim Volk angekommen (sofern man bei BMWs üblichen Abschreckpreisen davon sprechen kann) - in dieser Liga kann derzeit nicht einmal Hybridpionier Lexus gegenhalten, Benz und Audi ebenfalls (noch) nicht.
Wie immer gehen die Bayern keinerlei Kompromisse bezüglich Fahrdynamik ein, das meinen sie, sich und ihrer Kundschaft schuldig zu sein. Man greift also insofern in die Vollen, als man dem hauseigenen Kulturbotschafter, dem 3,0-Liter-Twinturbo-Reihensechszylinder (306), die Hauptantriebsaufgaben überträgt, ergänzt durch einen E-Motor mit 54 PS, was sich dann zu einer Systemleistung von 340 PS summiert - dasselbe Gesamtpaket, das auch im hybriden 5er verbaut wird. Daraus ergeben sich die zu erwartenden Fahrwerte - und im Normtestzyklus ein Durchschnittsverbrauch von 5,9 l / 100 km.
Bekanntlich spielt so ein Vollhybrid seine Stärken vorwiegend innerstädtisch aus. Um auch überland punkten zu können, setzt BMW, wie alle Deutschen, auf: Segeln. Eine Funktion, bei der sich der Motor im Schubbetrieb abstellt; das Auto gleitet dann dahin, getrieben nur von seiner Trägheit. Und rein elektrisch fahren? Geht auch, bis zu vier Kilometer weit.
In Summe liegt hier ein beeindruckend zwischen Leistung und Verbrauch ausbalanciertes Hybridfahrzeug vor, das in Europa allerdings gegen die noch effizienteren Diesel keine großen Sprünge machen wird. BMW bestätigt, dass man Kundschaft sonder Zahl eher in den USA und Asien erwarte.
Hybridmodelle werden als Alternative bei den Weiß-Blauen immer größere Verbreitung finden. Beim 3er etwa, hieß es, habe man diese Alternativantriebsversion "von Anfang an bei der Architektur berücksichtigt", auch zwecks "platzoptimierter Integration des Hybridsystems". Andererseits reduzierte sich wegen Einbaus der Lithium-Ionen-Batterie der Kofferraum um 90 Liter gegenüber den konventionellen Varianten, das sei dann auch erwähnt.

-> Hier gibt's die
Bilder vom 3er Touring.
Ganz die andere Richtung, ein Plus an Nutzraum, ist Thema bei der zweiten von gleich drei Fahrzeugpräsentationen, zu der BMW diesmal gleich auf einmal geladen hatte: 3er Touring. Wuchs in der Länge um 97 mm, bringt dadurch ein erwachseneres Raumgefühl, bessere Funktionalität - und den größten Kofferraum im Konkurrenzumfeld: 495 bis 1500 Liter, 35 Liter mehr als bisher. Und obwohl größeres Auto, wiegt der 3er Touring rund 40 kg weniger als der Vorgänger; Leichtbau, diese Königsdisziplin der nächsten Jahre, wird großgeschrieben bei BMW.
Die tiefe Ladekante ist beim Beladen ebenso hilfreich wie die serienmäßig automatisch öffnende Heckklappe, optional gäb's einen " Komfortzugang", kickt man dann unten mit dem Fusserl, öffnet oben Sesam. Und im Innenraum gibt's sowieso "erlebbare Hochwertigkeit" für alle, wie ein eloqenter Designer formulierte.
Bei den Motoren gilt Efficient Dynamics ebenso wie erfrischende Dynamik, Letzteres wäre auch Hauptmerkmal der dritten Neuvorstellung, der dreitürigen Version der 1er-Baureihe, und zwar speziell von deren neuem Topmodell: M135i. Eine 320-PS-Performance-Version, die die Lücke schließen soll zwischen bisherigen Topmotorisierungen und der kompromisslosen M-Gerätschaft. Angeblich wollen viele Kunden so was. (Andreas Stockinger, AutoMobil, DER STANDARD, 6.7.2012)
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Gleichbleibender Verbrauch bei immer mehr PS. Und dem Journalisten fällt nichts anderes ein, als das "Öko-Offensive" zu nennen.
Immerhin, uns bleibt der Fahrspaß. Und für kommende Generationen kann BMW ja PS-protzende Amphibienvehikeln bauen.
solche Marketing Schmähs sind für Menschen die die Dynamik eines richtigen Antritts mit dem Fahrrad noch nie erlebt haben...
Von wegen freudlos - ich würde eher sagen dass die BMW-Fahrer im Gegensatz zu den Radfahrern kraftlos sind ;-)
Das war die passende Antwort auf die blödsinnige Aussage "für Menschen die die Dynamik eines richtigen Antritts mit dem Fahrrad noch nie erlebt haben".
Die Superökos sind mir noch nie als besonders sportlich aufgefallen, die sind ja viel zu sehr damit beschäftigt, die Welt zu retten.
Wenn schon sparen, dann mit Stil:
http://www.cleanthinking.de/wettstrei... uto/18532/
Öko-Offensive mit 340 PS ? Und das will man uns jetzt ehrlich als tolle Innovation verkaufen ? In einem Land wo man nicht schneller als 130 km/h auf der Autobahn fahren darf und alle paar km eine 100èr oder 80èr Beschränkung ist ?
Mich würde mal interessieren wie der ökologische Fingerabdruck in folgendem Vergleich aussehen würde:
1) BMW 1èr mit 340 PS - 5,9 Liter Verbrauch
2) Dacia Sandero - 5,9 Liter Verbrauch "für die Preisdifferenz von bestimmt 40.000 € wird aber CO2 bindender und Sauerstoff produzierender Urwald in Südamerika gekauft und damit geschützt"
http://www.dacia.at/media/pdf... andero.pdf
Wir leben in einer Welt wo der Mittelstand und die Reichen überdurchschnittlich mehr Geld haben als sie zum Leben brauchen. Dieses Geld wird sinnlos z.B. in die Autoindustrie investiert dabei könnte man viel gutes damit machen.
Würden alle mitmachen und könnte man richtig was damit bewegen - ja, ich würde 45.000 € zahlen, hab einen fahrbaren Untersatz und viele hunderte, villeicht sogar tausende Hektar Regenwald dauerhaft vor der menschlichen Gier geschützt.
gut, der einser zählt nicht zum segment, aber bmw audi und mercedes ist ja aber schon bewusst, dass ihr markt zusammenbricht falls drogen und prostitution legalisiert werden und dealer und strizis mittellos werden,.*
*sonst ist das trollen nicht sooo mein ding aber angesichts so offenkundiger infomercial zu einem meiner reizthemen -scnr
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