Bernhard Wicki Preis an "Und dann der Regen"

5. Juli 2012, 19:33
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Jury lobte spanischen Film als Meisterwerk "mit Szenen voll von Poesie und großer Wucht und Eindringlichkeit"

München  - Die Spanierin Iciar Bollaín hat am Donnerstag für ihr Sozialdrama "También la lluvia" ("Und dann der Regen", 2009/10) den Friedenspreis des Deutschen Films erhalten. Der Hauptpreis des Bernhard Wicki Filmpreises "Die Brücke" ist mit 10.000 Euro dotiert. "'Und dann der Regen' ist ein Meisterwerk der Filmkunst mit Szenen voll von Poesie und großer Wucht und Eindringlichkeit, die den Zuschauer nicht mehr loslassen", begründete die Jury die Ehrung der 45-Jährigen.

 Den Ehrenpreis bekam der Regisseur und Schauspieler Michael Verhoeven, der u.a. "Die weiße Rose", "Das schreckliche Mädchen" und "Der unbekannte Soldat" inszeniert hat. "Das Credo seines gesamten filmischen Oevres ist der Kampf um das Recht auf ein menschenwürdiges Leben", heißt es in der Erklärung des Bernhard Wicki Gedächtnisfonds. Als Laudator für den 73-Jährigen war Kulturstaatsminister Bernd Neumann geladen.

Der Nachwuchspreis (5.000 Euro) ging an Michaela Kezele für ihr Regiedebüt "Die Brücke am Ibar". Ihre Hauptdarstellerin Zrinka Cvitesic wurde als beste Schauspielerin gewürdigt.

Der Friedenspreis wird seit 2002 in drei Kategorien vergeben im Gedenken an den Filmemacher Bernhard Wicki ("Die Brücke"). Geehrt werden künstlerisch wertvolle Filme mit einer humanistischen und gesellschaftspolitischen Dimension.  (APA, 5.7.2012)

  • "También la lluvia" mit Gael García Bernal schildert den Kampf gegen Unterdrückung in 
Bolivien vor dem Hintergrund der   Kolonialgeschichte.
    foto: piffl medien / axn

    "También la lluvia" mit Gael García Bernal schildert den Kampf gegen Unterdrückung in Bolivien vor dem Hintergrund der   Kolonialgeschichte.

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