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Wien - Die Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag spiegelt sich in diesen Tagen auch in Bankzinsen wider, wobei am klassischen Sparbuch ohnedies schon lange nur noch Mini-Zinsen drin sind.
Die Bank Austria erwartet, dass die Zinsen "generell weiter sinken werden". Was die Kreditzinsen betreffe, werde die Leitzinssenkung "in der Preisgestaltung berücksichtigt werden", hieß es am Donnerstag aus der Bank. Bei den Spareinlagen werde die Bank Austria aufgrund der EZB-Zinssenkung keine Zinssenkungen vornehmen, aber "den Markt laufend beobachten".
Schon angepasst
Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) hat nach eigenen Angaben ihre Sparzinsen schon vor Tagen, mit 2. Juli, "angepasst". Das betraf etwa Laufzeiten von neun Monaten, wo der Zinssatz um 0,125 Prozentpunkte auf bis zu 1,0 Prozent sank, bei Einlagen zwischen 18 und 24 Monaten Laufzeit wurde um einen Viertelprozentpunkt abgesenkt. Andere Sparformen blieben wieder unverändert. Auch andere Banken haben Sparzinssenkungen schon vor Wochen vorweggenommen.
Bei klassischen Kundenkrediten spielt der jeweilige Stichtag eines EZB-Zinsentscheids eine schwindende Rolle. Hier gelten zum einen Zinsgleitklauseln und zum anderen wird beispielsweise der 3-Monats-Euribor als vorgegebener Richtsatz definiert.
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Ein Buch, das sich alle mal zu Gemüte führen sollten.
Die Zeit von 1918 bis 1924 in Deutschland, Österreich und Ungarn war erschütternd.
Aber jetzt gibt es ähnliche Anzeichen, jedoch mit anderen Staaten.
Die Folgen sind bekannt.
PS.: Das Zitat von Stefan Pichler (siehe Bankenseite des Standard) bezieht sich nicht auf das o.a. Buch sondern auf das Buch vom Hörmann Franzi
ist es auch schon egal, ob die noch um einen Achtel- oder Viertelprozentpunkt gekürzt werden oder nicht. Wenn man von den Zinsen noch die KEST abzieht, bleibt quasi eh nichts über. Wenn man dann noch Spesen und Gebühren dazurechnet, dann wird das Geld eher weniger. Angesichts einer Inflationsrate von mehr als 3% im abgelaufenen Jahr, ist ja der Realzinssatz ohnehin schon längst negativ. So zahlt man als kleiner Sparer schon längst (mehr oder weniger unbemerkt) die Zeche der Krise.
"Bei klassischen Kundenkrediten spielt der jeweilige Stichtag eines EZB-Zinsentscheids eine schwindende Rolle. Hier gelten zum einen Zinsgleitklauseln und zum anderen wird beispielsweise der 3-Monats-Euribor als vorgegebener Richtsatz definiert."
Wie passt das jetzt zu Ihrer aussage?
Wieso sollte das nicht passen?
Das bedeutet ja nur dass je nach Formel und Betechnungsdlstichtag die Zinssatzaenderung nicht bereits in der Julirate ihren Niederschlag findet. Aber da der Referenzzinssatz ja wohl nicht nur kurzfristig abgesenkt wurde wird das bei den meisten Krediten auch zu entsprechenden Reduzierungen der Finanzierungskosten führen.
ist wirklich großartig. Der Niedriegzinssatz betrifft ja auc Kredite und so habe ich mir auf Kredit ein neues Auto, ein Haus im Grünen und eine Ferienwohnung am See samt kleinem Boot mit Anhänger gekauft.
Wenn die Zinsen auch nur einen Hauch steigen, kann ich zwar die Raten nicht mehr bedienen, aber was solls. Schließlich haben wir ja den ESM.
Wer jetzt noch Geld in "sicheren" Sparbüchern bzw. Bausparer hat, bitte nicht ansehen:
http://www.youtube.com/watch?v=R... re=related
"Bei klassischen Kundenkrediten spielt der jeweilige Stichtag eines EZB-Zinsentscheids eine schwindende Rolle. Hier gelten zum einen Zinsgleitklauseln und zum anderen wird beispielsweise der 3-Monats-Euribor als vorgegebener Richtsatz definiert."
Was im Klartext heißt, dass die Bankkunden ganz bewusst betrogen werden, da ja nur ein geringerer Anteil an der Zinssenkung weitergegeben wird.
deine aussage ist genauso falsch oder nicht ganz korrekt wie dieser absatz im artikel. der euribor, der vertragsgrundlage für viele kredite ist, orientiert sich am leitzinssatz der ezb. dieser lag bereits vor der senkung bei nur 0,65 %, also unter dem leitzinssatz. damit haben die kreditkunden schon lange vor der senkung vom günstigeren zinsniveau profitiert. der schreiber dieses artikels wollte wohl hervorheben, dass durch die senkung des leitzinssatzes nicht von heute auf morgen alle kredite um 0,25 % gesenkt werden, sondern die anpassung immer zum quartalsende auf basis des dann geltenden euribors erfolgt. wie oben erwähnt, passierte das schon in den ersten beiden quaralen 2012. deto zinsgleitklausel. im klartext: niemand wird betrogen.
und lässt es sich in Form eines Kredites wieder geben, dafür zahlt man dann 12% Zinsen :)
d.h GRATISGELD für die BAnken damit wir (unser) Geld zu hohen Zinsen von der BAnk in Kreditform wiederbekommen..
ähm ist das nicht das selbe Prinzip wie EZB an BAnken mit hohen Zinsen zurrück an Staaten??
Wäre jedenfalls (noch) eine lustige, wenn auch für den Finanzsektor katatrophale Vorstellung. Zahle bar, bekomme bar. Keine Kreditkarten in Anspruch nehmen, so wenige wie möglich Überweisungen machen --> nächster Tod für die Wirtschaft.
Ware/Dienstleistung gegen Cash. Only. Arge Vorstellung, oder?
Die Bank Austria erwartet, dass die Zinsen "generell weiter sinken werden". Was die Kreditzinsen betreffe, werde die Leitzinssenkung "in der Preisgestaltung berücksichtigt werden"
klartext: was wir nicht an zinsen verdienen ziehen wir euch unter anderen konzepten aus der tasche. und das nur, sollten überhaupt kredite vergeben werden außer überziehungskredite, die ja sowieso verzinst und vergebührt werden wie gerade lustig, weil ja so leicht zu bekommen!.
Ich sehe keinen rationalen Grund warum ich mehr als das nötigste auf Spar- und Girokonten bunkere.
Reale Negativzinsen fressen jedes Jahr ein Stück vom Kuchen weg. Aber dem gemeinen Österreicher ist das vermutlich egal - er ist ja froh um die ach-so-starke Einlagensicherung.
Für mich bedeutet dies eigentlich noch mehr, dass die Suche nach zukunftsträchtigen Sachwerten (Immos, Rohstoffe, Edelmetalle und Unternehmen) weitergeht und ein noch größerer Teil in diesen Asset-Groups fließen muss.
Sachwerte sind gut. Aber NUR Sachwerte zu besitzen ist komplett schlecht. In einer absoluten Krise bleibt man dann auch den Sachen sitzen, wenn man dringend Geld benötigen sollte.
Ein Mix ist jedenfalls die beste Wahl: 1/3 Sachwert, 1/3 Bargeld (Sparbuch, Fonds, etc.) 1/3 Investition (Bildung, Haus, Wohnung ...)
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