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vergrößern 600x511Frankfurt/London - Das Geld im Euroraum ist so billig wie nie - zumindest für Banken: Erstmals seit Einführung des Euro 1999 fällt der Leitzins unter 1,0 Prozent. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) beschloss am Donnerstag einstimmig eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent. Der Zins für Über-Nacht-Einlagen bei der EZB wird ebenfalls um 25 Basispunkte auf null Prozent reduziert. Damit lohnt es sich für Banken überhaupt nicht mehr, Milliarden kurzfristig bei der Notenbank zu parken.
Die meisten Volkswirte hatten die Zinssenkung im Kampf gegen eine drohende Ausbreitung der Rezession erwartet. Seit dem Amtsantritt des Italieners Mario Draghi im November 2011 hat die Notenbank ihren Leitzins somit halbiert. Die Inflationsrisiken gingen zuletzt zurück, während sich die schwache Konjunktur immer weiter ausbreitet. Viele Anleger zogen nach dem Zinsentscheid ihr Geld von der Börse ab, um von den im Tagesverlauf gestiegenen Kursen zu profitieren. Der Euro gerat unter Druck. Genauso wie im Vorfeld die spanischen und italienischen Staatsanleihen. (siehe unsere Marktberichte)
Erste Reaktionen
Analysten zeigten sich in ersten Reaktionen eher zurückhaltend. Es sei zwar ein Zeichen dafür, dass die EZB den jüngsten Abschwung der Wirtschaftsindikatoren ernst genommen habe, dennoch seien weitere Maßnahmen unwahrscheinlich, meinte Jennifer McKeown, Volkswirtin bei Capital Economics.
Auch beim deutschen Ifo-Institut ist man skeptisch. "Die Zinssenkung wird voraussichtlich keine messbaren Auswirkungen auf die Realwirtschaft in den Krisenländern haben", so Kai Christensen. Aus seiner Sicht ist die Zinssenkung am ehesten als zusätzlicher Schritt bei der Subventionierung von schwächelnden Banken zu verstehen.
Für mehr Überraschung sorgte die Absenkung des Einlagezinses auf null Prozent. "Ich bin gespannt, wie der Geldmarkt damit umgehen wird. Viele hatten der EZB ja empfohlen, den Zins nicht auf null zu senken. Denn ob damit die Banken dazu gezwungen werden können, einander zu vertrauen, bezweifle ich", meinte ein Geldhändler aus Frankfurt.
Auch Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbandes BdB, reagierte skeptisch: "Schon bisher haben Geschäftsbanken Zinseinbußen in Kauf genommen, um Geld bei der EZB zu parken. Das ist ihnen die höhere Sicherheit wert."
Inflation befeuert
Niedrige Zinsen verbilligen Kredite. Das erhöht tendenziell die Investitionsneigung von Unternehmen und die Konsumfreude der Verbraucher - und kann so die Konjunktur ankurbeln. Zugleich befeuern niedrige Zinsen aber die Inflation.
Aktuell sind diese Regeln aber außer Kraft gesetzt. Es wird trotz massiver Geldschwemme von den Banken nur vorsichtig Geld verliehen und die Teuerung geht immer weiter zurück. Draghi sagte, die Inflation könnte noch im Jahr 2012 unter zwei Prozent fallen.
Angst sticht Möglichkeiten
Viele Beobachter sehen die Notenbank als Krisenfeuerwehr, da sie anders als die Politik schnell auf Bedrohungen reagieren kann. Neben der Zinssenkung könnte die EZB zu weiteren Mitteln greifen, um maroden Banken und - indirekt - strauchelnden Staaten zu helfen. Sie könnte Banken erneut langfristig billiges Geld leihen oder wieder Anleihen klammer Staaten kaufen.
Ersteres wirkt momentan nicht. "Nun sind einige Monate vergangen und wir sehen, dass die Kreditvergabe schwach ist und schwach bleibt", meinte Draghi auf der Pressekonferenz nach dem Zinsentscheid. Die EZB habe zwar die für eine adäquate Kreditvergabe nötige Liquidität zur Verfügung gestellt, allein die Banken verleihen nicht weiter an Firmen und Privatpersonen. Die Nachfrage bestimme eben den Markt, fügte Draghi hinzu.
Die EZB hatte mit zwei Geldspritzen, sogenannten Langfristtendern, um die Jahreswende mehr als eine Billion Euro in das Finanzsystem gepumpt und damit eine Kreditklemme abzuwenden versucht.
Letzteres wiederum hatte EZB-Ratsmitglied Klaas Knot vor kurzem ausgeschlossen: "Das Anleihekaufprogramm schläft tief und fest, und das wird auch so bleiben." Aktuell hat die EZB Staatsanleihen im Wert von mehr als 210 Milliarden Euro in der Bilanz. Das seit Mai 2010 laufende Programm war von Anfang an umstritten, weil damit im Grund durch die Hintertür Staatsausgaben mit der Notenpresse finanziert werden. Seit Monaten hält sich die EZB mit neuen Käufen zurück.
IWF gegen Zinssenkung
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, indes hatte sich kurz vor der EZB-Ratssitzung gegen eine Zinssenkung und für eine Fortsetzung der Anleihenkäufe durch die Notenbank ausgesprochen. Damit könne die EZB einzelnen Ländern gezielt helfen, während Zinssenkungen auch Staaten wie Deutschland beträfen, die keine Lockerung der Geldpolitik bräuchten.
Während die Kreditnachfrage in Ländern mit hoher Nachfrage wie Deutschland stimuliert werden könnte, dürften Auswirkungen auf Banken in den Krisenländern ausbleiben, glaubt Holger Schmieding von der Berenberg Bank: Die Institute müssten weiter Risiken abbauen und beschränkten die Kreditvergabe.
Aus Sicht der UniCredit handelt die Notenbank dennoch richtig: Sie entlaste den Bankensektor, der nun günstiger an Geld komme. Und wenn die Zinssenkung den Euro noch weiter schwäche und so den Export ankurble, sei das ein positiver Nebeneffekt. (APA/Reuters/red, derStandard.at, 5.7.2012)
Herstellung der beiden Münzen führte seit 2002 zu Verlust von 1,4 Milliarden Euro
Die Europäische Zentralbank überlegt, risikobehaftete Kredite aus Südeuropa aufzukaufen, das missfällt so manchem
Nach Fitschen sind die Einlagen der Sparer in Deutschland - anders als beim Euro-Rettungspaket in Zypern - sicher
Wo ein Schein ausgegeben wird, ist beim Beheben nicht immer klar. Oft hat Bargeld Migrationshintergrund
Das Wirtschaftstief mache diesen Schritt notwendig, so der Chef der Nationalbank. Die EZB alleine könne die Misere aber nicht lösen
Damit der abermals gesenkte Leitzins von 0,5 Prozent bei den Firmen ankommt, erwägt die Europäische Zentralbank, Banken zu bestrafen
Die Notenbank lehnt Staatsanleihenkäufe durch die EZB ab. Es sei nicht deren Aufgabe, alle Länder im Euro zu halten
Während Zinsen für Deutschland steigen sollten, müssten jene der Krisenländer sinken, konstatiert die deutsche Bundeskanzlerin
Die Eurozone ist noch nicht über den Berg, warnt Benoît Coeuré, Direktor der Europäischen Zentralbank
Die vorläufige Vereinbarung müsse auf Ersuchen einzelner Länder noch in einigen Punkten nachverhandelt werden
nicht besseres einfaellt als den leitzins zu gunsten der banken etwas zu senken sollen die sich doch "hoamgeign" lassen denn die banken kassieren das geld geben nichts an die firmen etc. weiter und spekulieren um profite zu machen. das ziel der eubank ist makulatur. mir scheint das hier immer mehr buerokraten und apparatschiks das steuer uebernehmen die wie auch die politiker keinerlei ahnung haben was hier eigentlich los ist > ergo> aufhoehren mit der geldverbrennung fuer die dann unsere enkel und urenkel geradestehen muessen das ist schlechtester MIST.
Auch diese Maßnahme wird analog zu den bisherigen die Krise nicht beseitigen sondern führt wie bisherige Maßnahmen (Aufweichung der Sicherheiten, Aufkauf von giftigen Wertpapieren der maroden Staaten, usw.) nur zu einer weiteren Vergemeinschaftung der Schulden und in naher Zukunft zu einer hohen Inflation.
Die EZB hat schon lange ihre Unabhängigkeit verloren und dient nur mehr als Erfüllungsgehilfe der Regierungen, welche anscheinend am Gängelband der Banken hängen.
http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinu... _euro.html
wir sind auf dem weg ins umlaufbasierte geldsystem mit negativzinsen.
wenn wir es jetzt noch hinbekommen schädliche elemente wie das fractional reserve banking herauszubekommen und die geldschöpfung, die staatsfinanzierungen sowie den gewinn aus der geldschöpfung wieder zu den öffentlichen institutionen zurückbekommen könnten wir vielleicht mal wieder irgendwann souverän werden über unser geld und damit über unsere gesellschaft und wirtschaft...
Die Bank verleiht Geld für 6% an Griechenland.
Im Falle eines Zahlungsausfalles geht die Bank keinerlei Risiko ein, denn seit gesten haften wir. So haben das Grüne SPÖ und ÖVP beschlossen.
Wie kommt man eigentlich zu einer Bank-Lizenz?
Ich will auch einmal!
Das hat der gemeine Österreicher immer noch nicht verstanden. Die RENDITEN sind zur Zeit bei den Krisenländern bei 6-7%.
Anleihen sind meistens fixverzinst, die ZINSEN ändern sich nicht. Nur für NEUE Anleihen müssen Krisenländer aktuell hohe Zinsen zahlen. Die alten laufen weiter bei niedrigen Zinsen, dafür werden sie mit niedrigeren Kursen gehandelt.
Wenn eine Bank eine 4% Anleihe (vor 5 Jahren) gezeichnet hat, so macht sie damit aktuell einen großen Verlust, wenn sie verkaufen würde, und nur 4% wenn sie die Anleihe bis zum Ende hält.
Das betrifft aber NUR die Staatsanleihen (und auch da kaum eine Neuemission). Die Bankzinsen in diesen Ländern haben nur einen unbedeutenden Spread. Die BBVA in Spanien zahlt z.B. nur 1,75% Zinsen, obwohl die Renditen der 10-jähr. Staatsanleihen dz. bei 6,5% liegen...
s.http://de.deposits.org/europa.html
Ein Kunde betritt die Bankfiliale.
"Ich möchte mein Geld abheben. Samt Zinsen."
Der Bankangestellte: "Tut mir leid, aber wir müssen von Ihnen 20,43 Euro kassieren".
"Wieso, das ist doch das ganze Geld meines Sohnes Pepi. Hat er drei Jahre in der Sparbüchse gehabt, bevor er es zur Bank gebracht hat".
"Tut uns leid", so der Banker, "aber die Minuszinsen sind zu berechnen, und dazu noch die Auflösungsgebühr. Und seit Jahresanfang gibts auch noch eine Auszahlungsgebühr".
Der Vater verlässt wütend die Bank. "Halt", so der Banker, "das geht nicht. Sie schulden noch die Bankbetretungsgebühr. Macht 15 Euro zusätzlich".
schafft euer geld nach thailand, singapore etc. die waehrungen sind sehr stabil und gehen gegen euro eigentlich nur nach oben. Man nehme ein ATM karte und schon ist man aus der aergernissschwelle der EU politiker geldverbrennung raus. in spaetesten einen jahr muss der EU steuerzahler fuer die verruecktheiten der politiker (deren geld dies ja nicht ist) uber hoehere steuern & abgaben blechen, trust me. ein paar griechen millionaere und italo mafiosi sacken sich die OE spenden dann ein und lachen sich einen runter ueber die doofen da noerdlich der alpen.
Minuszinsen sind so ungewöhnlich nicht. Die Schweiz hat kürzlich ihre Staatsanleihen mit Minuszinsen begeben und tatsächlich so Gelder aufnehmen können. Früher gab es ebenfalls in der Schweiz auf ausländische Sparguthaben oft bis zu 10% Strafzinsen.
Die Graphik zeigt deutlich, wie die FED selbst zum Teil des Problems wurde. Durch ihre ständige Überreaktionen, sowohl bei den Zinssenkungen als auch bei den -Erhöhungen, hat sich die Wirtschaft so aufgeschaukelt bis sie zusammengebrochen und den letzten paar Jahren nur mehr als "Flatliner" unterwegs ist. Da waren und sind sie Europäer deutlich konservativer.
Beteiligt die Bürger an der Geldschöpfung - sie bezahlen euch dafür die Staatsschulden!
So funktionierts:
http://oekonetik.info/buerger-bailout
Wann ist eine Leitzinssenkung von Nöten? Eben, wenn die Konjunktur schlecht läuft. Das heißt, immer wenn eine Zentralbank sich genötigt sieht, zu solch einer Maßnahme zu greifen, dann ist die Kacke am Dampfen, wie man es umgangssprachlich ausdrückt.
Quelle: http://www.start-trading.de/blog/2012... hts-gutes/
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