Gewerkschafts­kritik an AUA-Chef Albrecht

Vida: "Albrechts mexikanische Methoden" seien in Österreich fehl am Platz - Kaske droht mit "weiteren juristischen Schritten"

Wien - Die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida hat am Donnerstag den Vorstand der Austrian Airlines (AUA) heftig kritisiert. AUA-Chef Jaan Albrecht habe "den Bogen eindeutig überspannt", als er die gestern erfolgte konstituierende Sitzung des einheitlichen Betriebsrats von AUA- und Tyrolean-Belegschaft für "nicht gültig" erklärt habe, kritisiert vida-Vorsitzender Rudolf Kaske in einer Presseaussendung.

Kaske will "gegen diese schauderhaften Rechtsansichten" weitere juristische Schritte prüfen. Vida hatte bereits im Mai grünes Licht für einen Antrag auf Nichtigkeit des Betriebsübergangs gegeben. Albrecht sei vermutlich schlecht beraten oder er ignoriere bewusst die Bestimmungen des österreichischen Gesetzgebers zum Schutz der Rechte und Interessen von Betriebsräten und Arbeitnehmern vor der Willkür von Konzernen und ihren Managern.

Der für die Sektion Verkehr zuständige vida-Gewerkschafter Gottfried Winkler richtet in der Aussendung seine Kritik direkt nach Frankfurt: "Auch Manager des Lufthansa-Konzerns haben sich an die Bestimmungen des österreichischen Arbeitsverfassungsgesetzes zu halten", sagte Winkler. Und: "Albrechts mexikanische Methoden haben in Österreich nichts verloren - Arbeitnehmer- und Betriebsratsrechte werden hierzulande nicht ungesühnt mit Füßen getreten." (APA, 5.7.2012)

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Abstimmung

das Personal hat mit 97% für ja stimmt damit das vorgegebene Sparpaket von Albrecht beim fliegenden Personal durchgeführt wird. Warum wurde der Betriebsübergang trotzdem durchgeführt, da ja der Rest des Personals im AUA Betrieb bleibt.Viel Geld das der LH Konzern nicht hat wurde verpulvert.Warum hat Albrecht getönt er würde auch ohne die Gegangen auskommen und stellt diese nun als Feelancer ein. Was aber noch viel schlimmer ist, dass der BRB mit macht und die eigenen Leute verkauft an den Vorstand. Dafür bekommt man eine Prämie. Stolze Leistung!!!

Was aber noch viel schlimmer ist, dass der BRB mit macht und die eigenen Leute verkauft an den Vorstand.

Also das stimmt sicher nicht!
Der Vorstand fährt eine katastrophale Linie und der Betriebsrat, jetzt gemeinsam VO und OS, versucht den Schaden zu minimieren! Daher auch die Freelancer, denn besser die eigenen Flugzeuge verwenden als teures wet-lease!
Albrecht hat das angebotene Sparpaket nicht angenommen, denn es kommt vom Personal und wenn 96,4% des Personals für dieses Paket stimmen, dann ist doch mehr drin, oder?
Albrecht ist kein Manager und schon gar kein Firmenvorstand, der kann nur Ziele verfolgen die er aufgetragen bekommt. Auch hat er kein Interesse an der AUA oder gar einer positiven Entwicklung solange seine Ziele nicht umgesetzt sind.
Er führt das Unternehmen erneut an den Rand des Ruins, nur diesmal ist er dafür verantwortlich!

Verantwortung

Sorry können Sie mir bitte erklären wie Albrechts Verantwortung und die des BRB zum Tragen kommt. Wenn die Sache schief geht, dann gehen die trotzdem mit der fetten Prämie nach Hause und beim nächsten Türl hinein. Hier wird von beiden Seiten gelogen bist die Balken brechen. Überbleiben werden die Arbeitnehmer die jeden ihrer Euroscherln ehrlich verdienen. Die Gerwerkschaft hat auch nur sehr begrenzte Möglichkeiten hier einzugreifen. Zu Viele verdärben den Brei!!!! Warum erforschen zB die Medien nicht wieviel Albrecht & CO bekommen und veröffentlichen es. So wie das fliegende Personal schlecht gemacht worden ist, gebührt ihnen das auch. Sie sollte öffentlich gejagt werden, so das sie sich aus ihren Büros nicht mehr raus trauen und arbeiten

Versuchen Sie mal, gegen "Das Thier" anzukommen. Jede PR-Agentur, die Sie fragen wird Ihnen sagen... nö, machen wir nicht, der Peter N. Thier als Generalsekretär des Public Relations Verband Austria ist uns zu gefährlich, da machen wir nicht mit.

Er heizt eine Kampagne gegen das fliegende Personal und gegen den BRB an, die so noch nicht da war. Und die Propaganda funktioniert... die Leute lesen "Pilot" oder "Minhard" und schnappen und kläffen los was das Zeug hält. Sind alle sehr brave Propagandalemminge...

Thier

na geh!jeder Journalist hat eine gewisse Macht und seine Infoquellen. Aufdeckungsjournalimus bringt auch immer gute Quoten. Thier & CO sind auch nur ein Menschen. Aber dazu müssen die Medien von Ihren Computern aufstehen. Nur Meldungen der APA übernehmen ist vielleicht bequem und einfach. Was heißes anzufassen bedarf Mut. Ich vermisse mutige Journalisten. Schade das Sie glauben, dass dem Thier niemand gewachsen ist.

Es interessiert keinen Journalisten gegen die Lobbyisten aufzutreten!

Richtig

und dennoch selektieren die Medien sehr genau mit welchem Lobbyisten sie gehen - die Anzeigenredaktion wirds schon entscheiden ;)

es sei denn, die Frau Ruff ist _zuuufällig_ eine Ex-Kollegin...

Sie sagen es, die Anzeigenredaktionen! Wozu auch die Wahrheit suchen, die zahlt ja nicht!
Wie soll ich Ihnen böse sein! Schönen Abend!

na ja..

eher haben oesterreichische methoden (und vor allem die vida bonzen) in der welt von heute nichts mehr verloren.
die zeiten sind vorbei- fest anschnallen!

Wir könnten natürlich auch die Arbeitnehmerrechte abschaffen, würde so Manchem helfen, so manchem aus der Gattung Managementgesindel!

Geld ist Macht

Also Jaan Albrecht bekommt ein schönes Sümmchen in siebenstelliger Zahl dafür,dass er das macht was die LH im vorgegeben hat.Dafür nimmt man auch in Kauf dass ein bisserl Recht gebrochen wird.Versuchen wird man es ja dürfen!Jetzt ist die öster.Rechtssprechung gefordert um Arbeitnehmer zu schützen oder sich in die Knie zwingen zu lassen.Karl Minhard hat sicher seine Gründe warum er sich wieder zu Vorsitzenden wählen hat lassen.Was er bis jetzt geleistet hat ist,dass er den Altverträgen eine schöne Abfertigung zukommen hat lassen und Ihnen dann noch die Möglichkeit geschaffen hat als Freelancer weiter zu arbeiten, damit sie Ihre Lizenzen nicht verlieren.Der liebe Vorstand spielt mit.Der liebe Karli wird nun die restliche Manschaft verkaufen.

Wer hat den "Altverträgen" die Abfertigungssumme zukommen lassen? Wer hat die Voraussetzungen dafür gegen wessen Intervention geschaffen? Wessen Plan, der das erst ermöglichte wird vor Gericht bekämpft?
Weshalb sind wir froh, dass sich Kollegen gefunden haben die erstmal als Freischaffende helfen das Chaos vom CEO zu reduzieren?
Haben sie irgendeine Ahnung von den Abläufen?

Sehr geehrter Airbusflieger

vielleicht mehr Ahnung als Ihnen lieb ist.Das Personal und die Öffentlichkeit werden die Tatsachen so dargestellt wie es gerade angenehm ist.Freelancer ist nicht die Lösung und es sind nicht die Retter der Firma.Diese Kollegen machen dies nur aus reiner Eigennützigkeit da sie sonst die Lizenzen verlieren.Jene die sich fürs bleiben entschieden haben und jene die nicht für diesen Deal in Frage gekommen sind bleiben über und werden niedergemacht.Stolz und Altrechte hin oder her,verständlich dass alle verunsichert sind.Personal wird mit FRISS ODER STIRB konfrontiert.Die soziale Kompentenz ist abhanden gekommen. Ausbaden dürfen wir Österreicher das Desaster!Albrechts Job wird bald zu ende sein und dann zieht er von dannen mit seiner fette Prämie

vielleicht mehr Ahnung als Ihnen lieb ist

Mehr "Insiderwissen" villeicht, aber Freelancer sehe ich nicht als Gefahr, davor kommt bei mir zuerst einmal der Vorstand, dazu gleich der Aufsichtsrat, gefolgt von der zweiten Ebene soweit ich sie kenne und dann noch die Masse der dritten Ebene.
Das Management und die Verwaltung sind eine Katastrophe!
Freelancer sind nicht nur Eigenoptimierer, ganz im Gegenteil, so Mancher wurde gebeten und kommt weil wir als ex-Kollegen es uns wünschen!
Jene die bleiben müssen mit einem langwierigen Kampf leben, das wurde nie anders kommuniziert.
Ja, sie haben völlig Recht, die soziale Kompetenz ist völlig verschwunden! Bedanken dürfen wir uns bei Franz und seinem Programm "SCARE"!
Sie haben auch Recht, wenn es um den baldigen Abgang Albrechts geht.

Kollege AB-Flieger

deine Verwaltungsphobie solltst du mal behandeln lassen, denn wer glaubt der lenkraddreher brauch keine Mannschaft im Hintrgrund irrt und ist in diesem Bezug ahnungslos, so ahnungslos wie ich beim AB-flieen wäre, aber du brauchst uns und wir dich - arum nennt man uns auch kollegen, auch wenn ihr in eurem adretten gewand das nicht glauben wollt.

denn wer glaubt der lenkraddreher brauch keine Mannschaft im Hintrgrund irrt

Naja, wer mit Lenkrädern kommt darf sich auch sonst nicht wundern!
Davon abgesehen hat LH zehntausende Verwaltungsangestellte, oder etwa nicht? Dass gerade dort aber sehr sanft gearbeitet wurde, im Gegensatz zum Rundumschlag gegen das Fliegende, läßt tief blicken und sicher Alles Andere als Neidgefühle aufkommen! Zumindest was die Zukunft angeht.
Grundsätzlich würde ich die Prioritäten aber beim produktiven Personal sehen und nicht im Verwaltungsapparat, das betrifft natürlich auch die öffentlichen Behörden!

ich dachte wir sprechen von OS,

daher sind mir die tausenden lh angestellten - in der dieskussion ziemlich egal. aber scheinbar war ich bei einem anderen thema

davor kommt bei mir zuerst einmal der Vorstand, dazu gleich der Aufsichtsrat, gefolgt von der zweiten Ebene soweit ich sie kenne und dann noch die Masse der dritten Ebene.

Wenn bei dem Laden alles so falsch ist müssen Sie dennoch einen Grund habe dort weiter Ihren Job zu machen - oder fehlt Ihnen nur das Rückgrat auszusteigen?
Jedenfalls ist es erschütternd wie Sie „IHR“ Unternehmen ständig kritisieren. Ich hoffe nur, dass Sie ein Einzelfall bei der AUA sind, denn wenn das was Sie von sich geben die breite Meinung der Mitarbeiter ist, kann man mit diesen Mitarbeitern den Laden niemals sanieren.

Aber wenn Sie eh alles besser wissen werden Sie wohl einen Geschäftsplan hinbekommen der Ihnen die Finanzierung eines Management by outs ermöglicht und dann treten Sie den Beweis an.

oder fehlt Ihnen nur das Rückgrat auszusteigen? Jedenfalls ist es erschütternd wie Sie „IHR“ Unternehmen ständig kritisieren.

Sie haben vermutlich noch nie um ihre Rechte gekämpft!?!
Ich kritisiere nicht das Unternehmen sondern Management und Aufsichtsrat! Wie lange wird das Unternehmen schon von unfähigen Verwaltern in den Abgrund gesteuert? Das zu kritisieren ist natürlich strengstens verboten, von den Verantwortlichen die irgendwann wohl zur Verantwortung gezogen werden, nur leider nicht von den Aufsichtsorganen unserer durchgeknallten Wirtschaft!
Würde man mich den Beweis antreten lassen? Wohl kaum! Die Reduktion der nicht produktiven Bereiche, wäre ja noch möglich, aber mit LH als Eigentümer ist die AUA den Willen eines Unternehmens ausgeliefert das selber momentan nicht besser geführt wird! Auch dort ist kein Visionär am Werk, Weber ist Geschichte!

2. Teil - Management by out

Hätten Sie auf Basis eines tauglichen Geschäftsmodelles eine Finanzierung auf die Beine gestellt, hätte man Ihr Angebot in Form eines Managemnt by outs gegen das der LH abwiegen müssen und Sie hätten als heimische Lösung wohl gewonnen. Aber da war halt nix.

Meine Ahnung von Wirtschaft bezieht sich nicht auf eine durch Politische Einflußnahme, besser gesagt überlobbyierte österreichische Luftfahrt, (ich nenne es Fluglobby), sondern auf internationale Konzerne und Österreichischen Mittelstand.
Unter Weglassung der international üblichen Spielregeln für Unternehmen haben Sie natürlich Recht – man braucht ein eigenes Studium um Ahnung von der Österreichischen Luftfahrt zu haben. Dass solch ein Unternehmen im Internationalen Wettbewerb dann keinen Bestand haben kann sollte klar sein.
(Und wenn Sie Ihre Emotionen mal rauslassen könnten, wäre die Diskussion wohl interessant.)

... hätte man Ihr Angebot in Form eines Managemnt by outs gegen das der LH abwiegen müssen ...

In welcher Welt leben sie??? Von Luftfahrt in Österreich scheinen sie sehr viel Ahnung zu haben.
Das Personal soll mehr gegen das Management auftreten sollen, das Personal hätte gegen LH bestehen können in einem by out, ausufernde Verträge erzwungen, ähnlich wie bei der Mutter nur um Einiges günstiger fürs Unternehmen, ...
Es interessiert sie vermutlich nicht, dass wir ein Angebot hatten, bei dem wir unser Aktivgehalt um ca. 25% reduziert hätten, auf die Leistungspension verzichtet, mehr gearbeitet, usw. gegen eine Abfertigungs-/Abschlagszahlung die weniger ausgemacht hätte als die gesetzlich vorgeschriebene Auszahlung der Beträge gem. Teilwerteverfahren es jetzt tut.
Haben sie eine Erklärung für über 20 Manager in der 2. Ebene unterm CEO?

Rest siehe bei 2.Teil!

Offensichtlich haben Sie den ersten Teil nicht gelesen oder nicht verstanden – siehe weiter unten obwohl früher (8.7. 12:25) geschrieben:
Es geht nicht um euer jetziges Angebot, es geht darum, dass man Jahrzehnte lang die Möglichkeit gehabt hat, gegen das Management aufzutreten. Wollte man aber nicht, was ja logisch ist, vielmehr hat man das Maximum für den Moment herausgeholt.

Dass Ihr jetziges Angebot so schlecht nicht war, dass hier eine gewisse Sturheit von beiden Seiten vorherrscht, dass ein Unternehmen, dass gegen seine Mitarbeiter arbeitet über organisiert sein muß um das Motivationsdefizit zu kompensieren – JA das ist so und zeigt einmal mehr, dass man dieses Unternehmen nur mit radikalen Maßnahmen sanieren wird können.

dass man Jahrzehnte lang die Möglichkeit gehabt hat, gegen das Management aufzutreten. Wollte man aber nicht, was ja logisch ist, vielmehr hat man das Maximum für den Moment herausgeholt.

Von was träumen sie???
In den letzten beiden Jahrzehnten gab es merger, Konkurszenarien, Vorstände ohne Ende, Lug und Betrug!
Wir kämpfen die ganze Zeit!
Lassen sie ihre unfundierten Angriffe gegen das Personal! Sie sind ahnungslos, angriffig und sollten sich langsam deklarieren!

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