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Einer der vermutlich gefragtesten Google-Mitarbeiter für Interviews im Moment ist Hugo Barra. Der Android-Produktmanager hat dem Magazin Wired ein paar Fragen zu "Jelly Bean" beantwortet. Dabei erfährt man unter anderem, dass Google Now gar nicht so neu sei, denn die "One Boxes" in der Google Suche gibt es schon länger. Es sei nur eine Weiterentwicklung des bestehenden Konzepts.
Dialogorientierte Stimme
Zu Googles Sprachassistenten sagt Barra: "Der Einsatz eines Sprachassistenten sei eine logische Konsequenz der menschlichen Kommunikation". Wer keine Hände frei hat und eine Frage stellt, erwartet sich die Antwort einer Stimme. Die dahinterliegende Text-to-Speech Maschine ist laut Barra netzwerkbasiert und greift auf eine Menge Daten zu, um eine Antwort zu formulieren. Eine geeignete Stimme dafür zu finden, sei eine schwierige Aufgabe gewesen. Barr meint zudem, dass Google die natürlichste und dialogorientierteste synthetisierte Stimme der Welt erzeugt habe. Die Identität der zur Stimme gehörigen Person wird allerdings nicht bekanntgegeben, weil es die "Stimme von Google sein muss". Oberstes Ziel von Google war es, die Stimme "freundlich" zu gestalten. Mit Absicht hat der Sprachassistent keinen Namen und wird lediglich "Google Voice Search" genannt. Dabei spielt Google eine neutrale Rolle. „Es ist nicht Dein Freund, Deine Sekräterin oder Schwester. [...] Es dient dem Informationsabruf." Barra dementiert, dass Google andere Sprachassistenten von Android-Partnern damit ausschalten wollte. "Es ist eine natürliche Entwicklung in Android, weil wir die Such-Experience verbessern wollten".
Google Play braucht Marketing
Der Android Market sei vor allem deshalb in Google Play umbenannt worden, weil es für viele nicht offensichtlich war, dass man im Android Market zum Beispiel Bücher kaufen kann. Laut Barra müsse man viel in Marketing investieren, um die Menschen an Google Play zu gewöhnen, ihnen zeigen, dass es das Ziel ist, wenn sie etwas brauchen. (iw, derStandard.at, 5.7.2012)
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warum sollte man unter "android market" nicht etwa den verkauf von büchern verstehen, unter "google play", das vom namen hier in richtung spiele sich orientiert, aber schon?
da scheint gerade bei der namensfindung das marketing etwas in die hose gegangen zu sein.
Ich finde den neuen Namen auch nicht irgendwie geschickter als den alten, wurscht obs auch um Bücher oder Musik geht - aber auch bei “Market“ und genauso übrigens bei “Appstore“ musste man zumindest einmal gesagt bekommen, was damit gemeint ist (außer man kam von Linux und wusste, was ein zentrales Softwarerepository grundsätzlich ist, dort gibt es das nämlich, im Gegensatz zum Eindruck den Apple erweckt, seit vielen Jahren).
Und die 3 Sekunden aufzuwenden jemandem zu sagen “Android Market heißt jetzt Google Play“ können ja wohl kaum als ernsthaftes Hindernis oder Gegenargument gewertet werden.
benötigt google einen experten wie dich, weil sie alle so ahnungslos sind..
und deren kunden auch gleich, weil kaum jemand bei android, ios und auch wp bisher wirklich probleme mit malware hatte.
aber du weißt es ja besser und wir alle können von deiner weisheit profitieren ;)
Nicht ganz so gelogen wie bei Apple...
...Apple lügt bei Werbung dass sich die Balken biegen. Siri sei eine Hilfe? nein.... sicher nicht... das sicherste Betriebssystem? Absolut nicht, eher das Gegenteil...
Alle Firmen lügen was Ihre Schwachpunkte angeht... ist nix Neues. Google, Apple, Microsoft, etc etc... keiner gibt seine Fehler zu.
Nichts desto trotz ist das Angebot von Google weit kompletter als jenes von Apple, selbst wenn viele Film und Musikverleger das noch zu unterbinden versuchen
ob du damit gemeint bist:
https://plus.google.com/u/0/11222... JFNQ74Wxw6
was google irgendwie sympathisch macht, ist gleichzeitig eines ihrer grössten probleme: sie sind irgendwie verspielten computernerds geblieben.
sie legen daher weniger wert darauf, dass man den leuten die unsicherheit nimmt, die sie im umgang mit komplizierter technik haben.
apple schafft das mit simplen interfaces und dingen wie facetime und siri besser, als google mit der ständigen veränderung und vielen eher nutzlosen features.
Naja, google experimentiert halt teilweise auch gerne öffentlich, neue Services werden einfach mal so freigeschalten und dann sehen sie sich an, ob das so funktioniert oder nicht, quasi die experimentierfreudige Internet-Community als Testlabor.
Funktionierts, dann wird mehr daraus, ansonsten wirds halt wieder eingestampft.
Find ich persönlich ganz nett.
Apple vermarktet ihre features besser, da lässt sich nicht daran rütteln (die sind teilweise auch sehr schön "barrierefrei" - für technikfremde Personen - gestaltet, das muss man Apple lassen).
Was ich mich frage, da Apple in den USA
gegen Samsung wegen irgendwelcher Siri Patente
vorgegangen ist, fällt voice search dann nicht
unter die gleichen Patente?
Ich würde dies absolut verwerflich finden
wenn so ein tolles Produkt wegen in das
soviele Leute arbeit gesteckt haben
wegen irgendwelchen allgemein ausgelegten
Patenten nicht den Weg zu der breiten Masse
findet.
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