Hitze macht müde: Mehr Autounfälle im Ortsgebiet

5. Juli 2012, 11:40
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Ab 32 Grad erhöht sich die Rate um bis zu 22 Prozent

Wien - Wenn die Temperaturen steigen, sinkt die Reaktionsfähigkeit. Die Allgemeine Unfallversicherung (AUVA) hat in diesem Zusammenhang vor zunehmender Unfallgefahr im Verkehr gewarnt. Denn Hitze ist ein ähnlicher Risikofaktor wie Ermüdung. So steige etwa die Zahl der Verkehrsunfälle im Ortsgebiet ab einer Temperatur von 32 Grad um bis zu 22 Prozent. Hitzebedingt nehmen auch die Panneneinsätze zu: Derzeit wird um bis zu 50 Prozent häufiger ausgerückt, berichtete der ARBÖ.

Bei Temperaturen von 30 Grad sinken Reaktionsgeschwindigkeit und Koordinationsfähigkeit bereits um ein Viertel, bei 35 Grad ist bereits mit 50 Prozent Leistungseinbuße zu rechnen, warnt die AUVA. Der Hauptgrund für die Abnahme der Leistungsfähigkeit ist der zunehmende Flüssigkeitsmangel, bedingt durch starkes Schwitzen. Dadurch wird das Blut dickflüssiger, das Schlagvolumen des Herzens nimmt ab, die Herzfrequenz und die Körpertemperatur steigen. Mehr Konsum von Wasser, Früchtetee oder isotonischen Getränken wird als naheliegende Lösung empfohlen. (APA, 5.7.2012)

  • Bei großer Hitze ist die Reaktionsgeschwindigkeit stark eingeschränkt, die Unfallgefahr dadurch höher.
    foto: epa/führer

    Bei großer Hitze ist die Reaktionsgeschwindigkeit stark eingeschränkt, die Unfallgefahr dadurch höher.

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