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In ihrem Buch bereitet die Sportwissenschaftlerin Manuela Dierkes die wichtigsten Fakten rund ums Rennradfahren auch für Laien verständlich auf...

... und räumt mit so manchem Irrtum auf, zum Beispiel, dass nur regelmäßiges Training zu Fortschritten führt.
Rennrad fahren boomt: Von der Tour am Wochenende über das Fahren in der Stadt bis hin zum professionellen Training - immer mehr Menschen verwenden das schnellste aller Fahrräder als Fortbewegungsmittel und Sportgerät. Jeder weiß etwas über das Radfahren, kennt Tipps und Tricks - doch welche davon wirklich wahr sind, das wissen die wenigsten. Carbonräder sind sehr anfällig - stimmt das tatsächlich? Sollte man bergauf besser vorne oder hinten auf dem Sattel sitzen? Braucht man wirklich Klickpedale?
Tipps gegen eingeschlafene Gliedmaßen
Diese und andere Fragen beantwortet Manuela Dierkes in ihrem Buch "77 Dinge, die ein Radsportler wissen muss", das sich vor allem an Rennrad-Anfänger richtet. Die deutsche Sportwissenschaftlerin hat die wichtigsten Fakten leicht verständlich aufbereitet und räumt mit so manchem Irrtum rund ums Rennradfahren auf.
In acht Kapiteln, von "Material" über "Fahrtechnik" bis hin zu "Ernährung", gibt sie viele nützliche Hilfestellungen und Infos. Aufgezeigt wird etwa, wie man durch das Verändern der Sitzposition mühelos an Geschwindigkeit gewinnen kann oder in welchem Rhythmus man am besten trainiert. Auch Tipps gegen eingeschlafene Gliedmaßen, Sitzbeschwerden oder auch Reifenpatschen finden sich im Buch.
"Ironwoman" auf Hawaii
Die Autorin Dierkes kennt aufgrund ihres Sportwissenschaft-Studiums nicht nur das theoretische Fundament, sondern ist auch selbst passionierte Radsportlerin. Bereits mit 15 Jahren bekam sie ihr erstes Rennrad, heute veranstaltet die 34-Jährige Radworkshops, schreibt Gesundheitsprogramme für Firmen und betreibt ein Rennrad-Trainingscamp auf Mallorca.
Spezialisiert hat sich Dierkes auf Triathlons: Bereits dreimal startete sie beim Ironman auf Hawaii; ihre Bestzeit für die rund vier Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Laufen und 180 Kilometer Radfahren beträgt 9:59:38 Stunden. Dierkes weiß also, wovon sie spricht. (fbay, derStandard.at, 29.7.2012)
Manuela Dierkes
77 Dinge, die ein Radsportler wissen muss
Typische Irrtümer und neueste Erkenntnisse
Südwest Verlag
176 Seiten, 15,50 Euro
Atemberaubende Fotos, Radsportgeschichte und konkrete Streckeninfos
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man fährt um etwa 5-10 % schneller, bei gleicher Anstrengung, wenn man auch die Pedale hochzieht. Bei Bergfahrten ist der Sattel vorne besser; noch besser, man fährt stehend im Wiegetritt. Der Sattel vorne kommt dem näher.
Auch bei meinem Triathlon-Rad mit Armauflagen ist der Sattel vorne; man hat einen besseren Trittwinkel.
das ist nicht besser weil deutlich uneffizienter als im Sitzen.
Aber man kann damit mehr Kraft auf die Pedale bringen, was notwendig ist, wenn die Übersetzung nicht ausreichend kurz ist, um am Berg in der optimalen Trittfrequenz (im Sitzen) bleiben zu können.
manuela dierkes ist sportwissenschafterin.
das heißt, sie weiß in der regel wovon sie spricht und schreibt, zumindest auf diesem gebiet. der begriff "wissenschaft" suggeriert aber auch, dass man ausagen (hypothesen) die man veröffentlicht, erst dann für richtig erklären kann, wenn man in der lage ist, diese zu beweisen. und das kann man ja von ihren altbachenen "theorien" und halbwahrheiten aus 50 jahren radsporterfahrung nicht behaupten.
Ja, das habe ich auch gelesen, aber das ändert nichts am Sachverhalt.
Beim Ziehen kommen andere Muskeln zum Zug, die sonst unbeschäftigt bleiben, bei gleichem Tempo werden dann die normal bewegten etwas entlastet.
Und höhere Trittfrequenzen, auch mal 120 rpm sind dann runder, kein Gestrample.
http://www.spoteo.de/objects/c... l-2011.jpg
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Die Sache mit dem Ziehen ist längst widerlegt.
Wenn man in der Ebene die empfohlenen 90-100 RPM Kadenz fährt, kann man nicht mehr sinnvoll ziehen.
Wiegetritt am Berg?
Ebenfalls Unfug. Das kannst du eine kurze, knackige Steigung lang machen. Wenn du eine richtige Bergetappe fährst, brauchst du aufgrund der starken Körperbewegungen viel zu viel Energie.
Danke für die Ratschläge; mal sehen, ob ich mit Ihnen meine rd 50 jährige Erfahrung anreichern kann. Wie das trotzdem mit dem Hochziehen bei mir so ist; eigenartig.
Ich fahre in der Ebene abweichend etwa 70 rpm, 53/15, komme damit gut zurecht.
Wer Tour de France gesehen hat, damals El Pirato oder auch Armstrong in den Pyrenäen , vier km bis zum Ziel nur im stehen, und der Ulrich hat im Sattel nurmehr verwundert nachgesehen, wird Ihnen nicht glauben.
"Ich fahre in der Ebene abweichend etwa 70 rpm, 53/15, komme damit gut zurecht. "
selber schuld. das hat mit effizientem radfahren geschweige denn mit radSPORT nichts zu tun. wissens eh, oder?! sonst seh ich mich nämlich gezwungen sie darauf anzusprechen, sollte ich sie das nächste mal irgendwo in der ebene treffen, wie sie mit dieser elefantenübersetzung herumeiern.
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