Anleihezinsen Spaniens und Italiens wieder teurer

5. Juli 2012, 09:59
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Effekt des EU-Gipfels offenbar vorbei

Brüssel - Knapp eine Woche nach den Beschlüssen des EU-Gipfels dürfte die Wirkung für italienische und spanische Anleihezinsen verpufft sein. Nachdem die letzten Tage eine deutliche Entspannung am Sekundärmarkt bei den Renditen auf Zehn-Jahres-Staatsanleihen für beide Staaten herrschte, wurden die Zinsen am Donnerstag wieder deutlich teurer. Spanische Renditen notierten mit 6,482 Prozent nach 6,2 vom Vortag, italienische Zinsen stiegen von 5,62 auf 5,794 Prozent.

Dagegen kam es in zahlreichen anderen Euro-Ländern zu einer Entspannung. Österreichs Zinsen wurden mit 2,286 Prozent neuerlich billiger, deutsche gingen auf 1,449 Prozent zurück, finnische auf 1,751 Prozent und auch niederländische sanken auf 1,921 Prozent. Sogar portugiesische und griechische Renditen gingen gegenüber dem Vortag leicht nach unten. (APA, 5.7.2012)

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