Modisches Totenfest à la Lena Hoschek

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foto: apa/epa/jens kalaene

Als eine der ersten Modeschauen auf der Berlin Fashion Week präsentierte die österreichische Modedesignerin Lena Hoschek am Mittwoch ihre Frühjahrs-/Sommerkollektion 2013, die ganz im Zeichen des mexikanischen Totenfestes stand.

Noch schnell ein Telefonat vor der Show geführt, ...

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schnarch muerte

die tattooszene ist seit jahren mit dieser symbolik überschwemmt. was in gewissen szenen schon so lange zieht, dass es nur mehr langweilig ist, ist eben reif für den mainstream.

kreativ ist was anderes.

Deswegen gibt es ja eine "szene" von der die ideen dann in den mainstream übernommen werden.

ja nur deswegen.

Hmmm....

Ich kann mir nicht helfen,aber irgendwie find ichs cool! Hat was!

Wirklich spannend. Hoschek bedient sich ohne Unterlass an der gesamten Ikonografie einer Retro-Subkultur und wird dafür hoch gefeiert. Vor zwei Jahren hatte sie Hawaii-Baströckchen in der Sommerkollektion, jetzt schnappt sie sich den Dia de los Muertos.
Avantgarde ist das keine, zumal das gesamt Programm in der Rockabillyszene seit mehr als zehn Jahren existiert.

Ich denke die Rockabilliyszene ist älter als 10 jahre, schätze mal so auf rund 55?

Tatsächlich ist die Rockabilly-Szene erst im London der ausgehenden 1970er Jahre entstanden, aber das war nicht gemeint. Auch sog. Subkulturen sind nicht statisch und damit verändert sich auch dort die Ikonografie.

exakt.

ein müder abklatsch.

Echt jetzt?

Wer kauft sich den den Dreck der auf Modemessen gezeigt wird???

Die Berliner Fashion week ist keine houte couture messe. die teile kannst du 1:1 kaufen.

da sind wenigstens sachen dabei die man sich, wenn man jetz nicht gerade den besten geschmack hat, auch anziehen kann, sowas kann man von den meisten gezeigten sachen nicht behaupten....

Furchtbar!

Jetzt passen

die Gesichter zu den dürren Gestalten

Geh bitte was ist an denen denn dürr? Der hoschek kannst ja viel vorwerfen aber nicht dass sie mode für magermodels produziert.

also mir gefallen einige der kleider wirklich gut - die sind zum teil so halt so tragbar, dass sie auf den ersten blick gar nicht auf einen laufsteg passen (verglichen mit anderen "kreationen", die man hier manchmal bewundern darf). deswegen finde ich, dass das make-up einen schönen bruch darstellt.

und: dass die hoschek nicht ironieresistent ist, macht sie nur sympathischer (sie sollte übrigens ihre kleider selber vorführen: eine sehr schöne frau).

Jö, Mon-Chi-Chis als Models!

(C:

nur mehr krank und obsolet

tanz den mussolini, tanz den adolf hitler (DAF), … irgendein thema, die üblichen dürren frauen, a bisserl aktualität (timoschenko), die selben wackelgänge und hüftschwünge und schon ist das publikum begeistert. so einfach ist das alles?

Da ist keine einzige dürre frau zu sehen. Einfach nur so losgepostet?

und was ändert diese Replik an meiner Kritik an mode?

no, sinds diesmal vlt keine dürren, der rest stimmt natürlich auch nicht, oder?
http://en.wikipedia.org/wiki/Body... c_disorder

nö, genauso kannst du die wr. linien kritisieren die den ganzen tag mit ihren garnituren im kreis fahren. Das ist eine Modemesse und da laufen models am laufsteg auf und ab. Was denn sonst?

sehr praktisch.

..für die masken, haben sie schon die passenden körper ;)

Schminke ist von Fever Ray "inspiriert".

Manch Stück scheint aus Omas Mottenkiste gefallen zu sein.

Hoschek hat es einfach drauf.

Ich bin kein Modeexperte oder -fan, aber LH finde ich erfrischend anders.

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