Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Zahlreiche Organisationen und Parteien haben die Ablehnung des umstrittenen Handelsabkommens ACTA im EU-Parlament begrüßt. Bei der Abstimmung am Mittwoch in Straßburg hatten 478 Abgeordnete gegen das Abkommen gestimmt. Damit kann ACTA nicht mehr in Kraft treten, Kritiker sehen jedoch noch keinen Grund zum Aufatmen.
"So darf nie wieder verhandelt werden"
Marco Schreuder, netzpolitischer Sprecher der Grünen, sieht in der breiten Ablehnung einen Arbeitsauftrag an die EU-Kommission. "So darf ein internationaler Vertrag nie wieder ausgehandelt werden. Ohne Veröffentlichungen, ohne Transparenz, ohne KonsumentenschützerInnen, ohne Netz-NGOs, ohne DatenschützerInnen, ohne Ärzte ohne Grenzen, nur mit einer Interessenvertretung. Das darf nie wieder passieren."
"Weg frei für modernes Urheberrecht"
Auch die Arbeiterkammer begrüßt den Ausgang der Abstimmung und "verlangt ein zeitgemäßes Urheberrecht als Konsequenz". Ein modernes Urheberrecht müsse den Bedürfnissen und Interessen der User gerecht werden, erklärte Silvia Angelo, Leiterin der Wirtschaftspolitik in der AK Wien, in einer Aussendung. "Mit ACTA wäre ein Teil des alten Urheberrechts weiter einzementiert worden und einer notwendigen Debatte über ein modernes Urheberrecht ein Riegel vorgeschoben worden." Durch das Internet würden private User mehr denn je mit dem Urheberrecht in Konflikt geraten. Die EU-Kommission solle nun dafür Sorge tragen, dass diese Realität zeitgemäß umgesetzt werde.
"Keine Absage an schützenswerte Interessen"
Der Meinung schließt sich die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Kunst, Medien, Sport und Freie Berufe (GdG-KMSfB) an. "Das war ein richtiger Schritt. Aber jetzt müssen die Überlegungen sofort auf die Zukunft gerichtet werden. Europa braucht rasch ein modernes, gerechtes Urheberrecht zum effektiven Schutz geistigen Eigentums. Die Absage an ACTA darf keinesfalls als Absage an die schützenswerten Interessen der kreativ arbeitenden Menschen missverstanden werden", erklärte Thomas Kattnig, Internationaler Sekretär der GdG-KMSf.
"Keine Entwarnung"
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor einer zu frühen Entwarnung. Die Hilfsorganisation befürchtete im Vorfeld durch ACTA vor allem eine Einschränkung für den Zugang zu Medikamenten in ärmeren Ländern. "Diese Entscheidung muss jetzt auch Auswirkungen auf andere internationale Abkommen haben. In dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien etwa sind Regelungen vorgesehen, die den Zugang zu generischen Medikamenten behindern könnten. EU-Handelskommissar Karel de Gucht sollte nach dem heutigen Votum sicherstellen, dass der Handel mit Generika grundsätzlich nicht durch schädliche Regelungen zum geistigen Eigentumsrecht gefährdet wird", sagte Philipp Frisch von der Medikamentenkampagne der Organisation.
Erfolg der Proteste
Vor "übertriebener Eurphorie" warnt auch der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser. "Der kritische Inhalt des Abkommens ist noch lange nicht vom Tisch. Die Parlamentsmehrheit gegen ACTA ist eine populistische Mehrheit, die inhaltlich nicht gefestigt ist. Das Ergebnis bewirkt hoffentlich eine Belebung und Stärkung der Zivilgesellschaft." Dass die Mehrheit gegen ACTA gestimmt habe, sei aber zu 90 Prozent der Erfolg der europaweiten Proteste.
Nicht nur der Erfolg von wenigen
Andreas Demmelbauer von der Initiative für Netzfreiheit sieht das Aus für ACTA ebenfalls als Erfolg der Proteste: "Noch vor einem halben Jahr sah es so aus, als würde sich niemand für ACTA interessieren." Erst als das Abkommen von mehreren Nationalstaaten unterzeichnet wurde, habe sich sich erster Protest geregt. "Es war wichtig, dass sich so viele Menschen eingebracht haben. Dass ACTA nun abgelehnt wurde, ist nicht einigen wenigen zu verdanken, sondern allen, die sich in den letzten Monaten aktiv dagegenstellten." (Birgit Riegler, derStandard.at, 4.7.2012)
Die Plattform interpretiert die Videos des 23-Jährigen als Coverversionen
Gerichtsbeschluss gegen Kanzlei ist mit "Star Trek"-Anspielungen gespickt
Kombination mit persönlichem Speicher als größte Stärke - Gute Umsetzung, Clients für iOS und Co. fehlen aber noch
"Es kann keinen Zugriff auf geistige Leistung geben, der völlig kostenlos ist"
Bis Ende Juli will Präsident Francois Hollande über die neue Steuer entscheiden
Aus Chrome Webstore wegen Verletzung der Richtlinien entfernt
Drei Jahre und zehn Monate Haft für das Verlinken von Torrents
"Die Leute sind großteils ehrlich", meint Programmchef Sarandos
Die Internet-Memes sollen ohne Genehmigung im Spiel Scribblenauts verwendet worden sein
Initiative "beschenkte" Bundestagsabgeordnete mit falschen iPods
Schießt bei Kampf gegen Piraterie der eigenen TV-Serie über Ziel hinaus - Namensgleichheit reichte aus
Die wenigen IP-Adressen des Landes zeigen Interesse an Serien und Mac-Software
Musik zum Mieten macht Download-Verkäufern iTunes, Amazon und Google Konkurrenz
Kommunikationsminister will User wegen illegaler Downloads nicht vor Gericht bringen
Über eine Million Downloads am ersten Tag - Für HBO-Programmchef "eine Art Kompliment"
Allerdings 10 Prozent Zuwachs im Onlinebereich - Hannes Eder: "Onlinemusikangebote haben Potenzial, den gesamten Musikmarkt wieder auf Wachstumskurs zu bringen"
Neben dem eigenen Musikangebot - Wäre direkte Konkurrenz zu HBO Go oder Netflix
Die Reaktionen auf den einstweiligen Verzicht auf die Festplattenabgabe könnten unterschiedlicher nicht sein
HBOs Serie erfreut sich online großer Nachfrage, ein passendes legales Angebot fehlt jedoch.
Dateien nicht-zahlender Nutzer über 5 GB werden ab April gelöscht
Online-Piraterie hat weniger Auswirkungen auf Absätze als von der Musikindustrie vermutet wird
ACTA ist erfolgreich abgewendet, nun wollen wir INDECT stoppen
http://openpetition.de/petition/... chungswahn
welche europäischen Content, Europäern zur Verfügung stellt! Allumfassend, von Zeitungen, Magazinen, Videos, Filme, Serien, Bücher, DVD´s, Musicals, Theater, ...
So, und dann zahlt der Kunde eben für den Livestream vom U2 Konzert in Dublin halt ... sagen wir 15€ ...
oder für´s EM Finale 8€ ... oder für den Stream der gesamten EM einen Paketpreis ... ect.
Das könnte man wie auf Amazon gestalten und die Kunden kaufen sich ihren Content bzw. konsumieren freie, durch Werbung finanzierte Inhalte ... basta ...
Dabei müsste ein Entwertungssystem zum Einsatz kommen, je mehr Streams schon von der jeweiligen Sendung gelaufen sind, desto billiger werden diese ... kinderleicht oder?
Bitte überlegen Sie erst, bevor Sie solche Vergleiche anstellen. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, aber ich bemerke, das sich viele Menschen an Diskussionen beteiligen, ohne sich wirklich vorher gründlich zu informieren. Erstens ist es in der Kunst schon lange so, dass Bilder als Druckauflage auch tausendfach verkauft werden. Sollte es sich dagegen um ein Einzelwerk handeln, gibt es dafür eben auch nur einen einzigen Käufer und zukünftigen Eigentümer, der dafür einen hohen Preis bezahlt. In Sachen Musik und digitale Medien sind Verkauf und Vertrieb darauf aufgebaut, dass (unbegrenzt) viele ein Produkt kaufen können, das dadurch im Normalfall viel preisgünstiger ist.
man sollte sich mal lieber überlegen, wie man den content legal an die leute bringt!
bei jedem major-label, studio und tv-sender sollte man sich ein jahresabo kaufen können und dann unbegrenzt content konsumieren können. dazu kämen noch zusätzliche einnahmen durch werbung, konzerte und merch.
die aufgaben der labels wären: management der künstler, finanzierung, platzierung der werbung, PR, vernetzung etc. die künstler können mittels web-statistiken quasi per klick verdienen.
wenn das mal so ins rollen kommt verlieren die ganzen urheberrechtsfragen massiv an bedeutung. es wird dann vom "kampf gegen" zu einem schutzrecht in einzelfällen, die massen-stasi-aktionen hätten ein ende und künstler, labels und konsumenten steigen optimal aus
die NWO läßt es nicht zu nach alternativen zu suchen. "alternativlos", wie esm, bankenrettungen, fiskalpakt, blablabla...diese neue weltordnung geht mir jetzt schon derart aufn arsch....uiuiui, ich finde den weg meinen frust in foren "abzureagieren" die masse der völker wird diesen "stillen, heimlichen protest" aber nicht leben...eliten haben sich im laufe der jahre schon mit rigoroser polizeistaat-gesetzgebung "abgesichert"...wie gesagt: da gehts um rein gaaar nixx mehr. die geschichte, ist bereits wie in stein gemeißelt!....ansich das unwort des jahres: "alternativlos" bedeutet dass es keinen mehr interessiert, andere lösungen zu suchen...
Oft ist der Unterschied nicht mehr zu erkennen. Die kreativen Leistungen der Einzelnen beruhen immer auf dem konzentrierten Wissen der Menschheit. Ohne diese Grundlage kann der Einzelne nichts. Die Mathematik ist ein besonders wehrloses Opfer der Eigentumslobby. Sie wird benutzt um nach minimalen Anpassungen ungeniert als "geistiges Eigentum" verkauft zu werden. Die Genies der Mathematik, die vielen wirklichen Urheber und geistigen Pioniere stehen in der Regel mit leeren Händen da. Der Mp3 Codec ist dazu das beste Beispiel.
aber das hier ist auch ned zu verachten:
http://www.chip.de/news/Adre... 40821.html
Schlichtweg ein Wahnsinn!
die ablehnende haltung des eu-parlaments ggüber acta ist schon seit monaten bekannt, publik gemacht wird's aber just zu dem zeitpunkt zu dem in den wichigsten ländern (zB deutschland) die entscheidungen zu esm und fiskalpakt anstehen!
ich finde es erschütternd, dass die bevölkerung darauf anscheinend reinfällt (anhand der kommentare hier). ja acta ist schlecht - aber acta ist eine lächerlichkeit zu esm und fiskalpakt!
ich frage mich ernsthaft ob der bevölkerung der "content" wichtiger ist als die demokratie?! wie weit sind wir schon gekommen? ach, diese tage sind wahrhaft deprimierend.
wo man sich LIVE-Streams kostenpflichtig oder frei anschaun kann ... wo man sich Filme, Serien, Aufzeichnungen angucken kann ect.?!
Das würde sich doch schon rechnen wenn man auf eigene Faust loszieht und Beiträge erstellt!
Wo kein Angebot, da halt eben Piraterie!
Die TVThek des ORF hätte ich gerne
* NUR für GIS-Gebührenzahler zugänglich
* mit ALLEN Sendungen, die der ORF überträgt
* OHNE zeitliche Befristung
* mit der Möglichkeit eines kostenpflichtigen Accounts (die GIS-Gebühr ist an den Wohnsitz gekoppelt; Personen aus anderen Ländern bekommen keine ORF-Schlüsselkarte für DVB-S)
Es muss ja nicht immer alles gratis sein. Aber wenn ich schon Gebühren zahle, dann hätte ich gerne eine Gegenleistung, die den Bedürfnissen des 21sten Jahrhunderts gerecht wird.
Der ORF darf es nicht, weil er sich in einer Monopolstellung gegenüber der Privatsender befindet. Es ist schlicht und einfach eine rechtliche Auflage.
P.S.: ATV darf natürlich nicht alles was ich habe in die Mediathek geben.
P.P.S.: Wir können ruhig per Du sein.
;-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.