Hochschulkonferenz: Arbeitsgruppen starten im Herbst

4. Juli 2012, 16:42
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Stärkung der Lehre, soziale Absicherung der Studierenden und PädagogInnenbildung als wichtigste Themen

Am Dienstag hat in Wien die zweite Sitzung der Österreichischen Hochschulkonferenz stattgefunden, also jenes Gremiums, das die Bundesregierung bei der Gestaltung des Hochschulsektors beraten soll. Drei Punkte standen im Mittelpunkt des Zusammentreffens der neunköpfigen Kommission: die Stärkung der Lehre an den Hochschulen, die soziale Absicherung der Studierenden und die Ausbildung von PädagogInnen.

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bezeichnete die Diskussionen während der Sitzung als sachlich. "Wir werden entsprechende Maßnahmen in diesen Bereichen ausarbeiten." Außerdem erhält die Hochschulkonferenz eine Online-Plattform; der Öffentlichkeit sollen zukünftig Informationen, Materialien und Termine zugänglich sein.

Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Lehre

Pro Themenkomplex wird ab September je eine Arbeitsgruppe eingesetzt. So wird eine Expertengruppe Vorschläge zur Verbesserung der Lehre im Hochschulbereich ausarbeiten; auch Pläne für eine bessere Kooperation und eine Profilschärfung zwischen den einzelnen Hochschuleinrichtungen sollen laut Wissenschaftsministerium innerhalb der Arbeitsgruppe diskutiert werden. Beratungen über das derzeitige Studienangebot und die Weiterentwicklung der Studienpläne sollen Voraussetzungen für die Verbesserung der Lehre schaffen.

Zum Gremium gehören unter anderen der Präsident der Universitätenkonferenz, Heinrich Schmidinger, der Präsident der Fachhochschulkonferenz, Helmut Holzinger, und Helmut Fuchs, Sprecher der Senatsvorsitzenden. Es soll dazu beitragen, die österreichische Hochschullandschaft weiterzuentwickeln. Die ausgearbeiteten Pläne der Arbeitsgruppen, in denen unter anderen Vertreter der Universitäten- und Fachhochschulkonferenz sitzen, sind für den Wissenschaftsminister aber nicht bindend. (red, derstandard.at, 4.7.2012)

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