Contentindustrie kritisiert Ablehnung von ACTA als "schädigend" für Europa

Birgit Riegler, 4. Juli 2012, 14:05

Verband österreichischer Musikwirtschaft sieht "vergebene Chance"

Die vertretenden Organisationen der europäischen Kreativwirtschaft haben die Ablehnung des umstrittenen Handelsabkommens ACTA kritisiert. Man sehe das Ergebnis der Abstimmung des EU-Parlaments vom Mittwoch als "schädigend für den Schutz von Europas geistigem Eigentum, Arbeitsplätzen und Wirtschaft", hieß es in einer Aussendung.

"Vergebene Chance"

Das Anti-Piraterie-Handelsabkommen war am Mittwoch mit 478 Gegenstimmen abgelehnt worden. Franz Medwenitsch vom österreichischen Zweig der IFPI, dem Verband der Musikwirtschaft, kritisiert das Ergebnis als vergebene Chance: "Das ist schade für europäische Jobs und Unternehmen, vom Autobau über Mode bis zu Medien- und Unterhaltungsprodukten."

Kritik an intransparenten Verhandlungen

Medwenitsch glaubt, dass die Abstimmung eher die intransparenten Verhandlungen und internen Spannungen zwischen Europäischem Parlament und EU-Kommission widerspiegle. Man wolle nun die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs abwarten, hieß es seitens der IFPI. (br, derStandard.at, 4.7.2012)

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Medwenitsch = Geschäftsführung IFPI & der Hitparadengesellschaft Austria Top 40

Sind das die, die die Hitparaden manipulieren, damit gewisse Musikverlage noch mehr kassieren können?
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaf... y/31745613

Mimimimimi

Contentindustrie ist das falsche Wort, es lautet Contentmafia liebes derstandard.at Team ;)

övp widerlich

wieder mal ein övp man, der sich aufregt. kein wunder, der typ muss ja dafür eintreten, das seine konzernfreunde weiterhin millionen scheffeln (für sich selbst). das ist die övp !! millionen und milliarden für die konzerne und ihr korruptes klientel, nichts für den rest.

Das sind also die ersten die laut schreien? Wer hätte es gedacht, wos doch bei ACTA eigentlich nur um die bösen nachgemachten Medikamente ging lt den politischen Eliten.

Dawischt.

"Das ist schade für europäische Jobs und Unternehmen, vom Autobau über Mode bis zu Medien- und Unterhaltungsprodukten."

jaja die arbeitsplätze. das ist jetzt die neue keule die rausgeholt wird wenn irgendwas nicht nach der elite deren kopf geht.

und als ob es der auto, mode, medien und unterhaltungindustrie sooo schlecht geht aktuell und in den letzten zig jahren.

hmm wuerde mich nun intressieren

wer hier das letzte mal einen BMW oder mercedes vom internt heruntergeladen hat, oder seine jeans. also ich bestelle meine sachen immer noch in einer realen welt ueber das internet. eine rigerose ueberwachung, die ja gar nicht moeglich ist in dem umfang, ist dazu nicht notwendig.

Ah, die content mafia darf also keine Zensur umsetzen. Arme, arme content mafia aber auch.

Man wolle nun die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs abwarten

Die Entscheidung des Gerichtshofs ist irrelevant. Gerüchten zufolge können Parlamente nämlich auch rechtskonforme Abkommen ablehnen. Unglaublich so was.

man = medwenitsch = övp

dieser ehrenwerte herr, der offenbar keine ahnung von demokratischen prozessen hat, dieser aussage zufolge demokratie de facto ablehnt, hat jahrelang die övp-interessen im orf "angeführt" und war (ist?) als chef-lobbyist zugleich der mediensprecher der bekannt ehrenwerten partei.

Das einzig schädigende für Europa sind die Großkonzerne.

Die Contentindustrie, die für ihre Dienste bezahlt werden möchte, auch wenn die Dienste nicht in Anspruch genommen werden. Die Industrie, die für jedes Medium, auf dem ein Bit abgespeichert werden kann, pauschal jeden zur Kasse bittet, auch jene, die keinen Nibble an fremden Daten abspeichern. Eine Mafia, die dann trotz dieser Pauschaleinnahmen, die sonst keine Branche auf diesem Planeten hat, alle Hebel, Schnüffeltrojaner und ACTA-Gesetze durchboxen will, die es ihr möglicht, dann trotzdem jene zu belangen, die "illegales" Material konsumieren. DAS ist schädigend! Schafft's die Pauschalgebühren, die JEDER Mensch zahlen muß - ob er will oder nicht - und die Menschen werden Verständnis für euer "Anliegen" haben!

Wirklich ärgerlich, da bezahlt man Lobbyisten, besticht Abgeordnete startet Kampangnen und jetzt ist alles für den Hugo? Arme, arme Blutsauger.

diese "contentindustrie" ist schädigend für europa!

und das sage ich mit meinem unternehmen als teil der kreativbranche.

Dreckiges blutsaugerpack

Soll sterben gehen.....

die reden aber auch einen Blödsinn, nur um ihre Pfründe zu erweitern.

Der Bürger beteiligt sich aktiv an der Archivierung von Allgemeingut.

Internet: Contentindustrie "schädigend" für Bürgerrechte :-)

Da waren wohl zu wenige Lobbyisten am Werk

Interessant ist , dass es nicht sosehr die Urheber sind, die da wehklagen, sondern vor allem die Verwertungsgesellschaften.

Warum wohl?

Nicht zu wenige, sondern unfähige. Graf Ali wäre solch eine Schlappe nicht passiert ;-)

Jobs

Und wie viele Jobs wären durch die massive Kosten für die ganze Überwachung draufgegangen?

Im Grunde war ACTA ein "Jobcreater":

"Wollen Sie mal den Starken spielen? Wollen Sie es all den Leuten zeigen, die im Gegensatz zu ihnen mit einem Computer bedienen können? Wollen Sie sicher gehen, dass ihr Neffe mit der Gitarre, die sie ihm zum Geburtstag geschenkt haben Milionär wird? Mit nur einer Stunde Ausbildung können sie es allen zeigen! Wir bieten den Mindestlohn und nehmen jeden.
Die Zensur"
Natürlich ist die Contentmafia äh industrie zu Recht sehr genickt, dass sie jetzt soviele Rechtsverdreher äh Durchsetzer nicht anstellen kann.
Die obige Ironie ist mein kopiertes Eigentum -respektiert das (nicht) Leute!

Bla bla. Wir sind so arm und geben unseren kiensylern das meiste geld...

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