Werbung bringt Piraterie-Seiten das meiste Geld

  • Filmportale mit Streams auf Serien und Kinofilme verdienen am meisten mit Werbung.
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    Filmportale mit Streams auf Serien und Kinofilme verdienen am meisten mit Werbung.

Google will bei Werbetreibenden und Kreditkartenunternehmen ansetzen

Die Content-Industrie wirft Streaming-Portalen wie dem abgeschalteten kino.to vor, Millionen mit der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Filme und Serien zu verdienen. Eine neue Studie besagt nun, dass die Seiten am meisten durch Werbung verdienen.

67 Prozent mit Werbung

Filmportale, die auf Filme- und Serien-Streams anderer Seiten (sogenannte File-Hoster) verweisen, ziehen demnach hinter P2P-Filesharing die meisten User an und wachsen am schnellsten. 67 Prozent der Portale finanzieren sich durch Anzeigen, wie die im Auftrag von Google und der Verwertungsgesellschaft PRS For Music in Großbritannien erstellte Studie besagt.

Kreditkartenunternehmen sollen blockieren

Für Google sei die effektivste Methode, um gegen Piraterie vorzugehen, bei den Werbetreibenden anzusetzen. Unternehmen sollten einen selbstregulatorischen Verhaltenskodex aufsetzen und nicht auf solchen Seiten Werbung schalten. Auch Kreditkartenunternehmen sollten nach Ansicht von Google für derartige Seiten blockiert werden. (red, derStandard.at, 4.7.2012)

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