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FPÖ und BZÖ sind mit ihrem Ansinnen, die Beschlüsse über den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) von der Tagesordnung der Nationalratssitzung am Mittwoch zu streichen, wie erwartet gescheitert. Unterstützung in ihrer Ablehnung des Rettungsschirms bekamen sie aber vom ehemaligen Deutsche-Bundesbank-Direktor Thilo Sarrazin und seiner Frau Ursula. Sie wurden von Josef Bucher (ganz in Schwarz), Heinz-Christian Strache (schwarzer Anzug, rosa Krawatte) und Gerald Grosz (weißes Sakko, blaue Krawatte) beehrt. Sarrazin selbst trug übrigens ein hellblau-weiß kariertes Hemd. (sos, derStandard.at, 4.7.2012)
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Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle stellt die Frage, ob die EZB wirksam die Geldpolitik gegen die Fiskalpolitik abgrenze
In Frankreich können die Aktionäre in Zukunft über die Managergehälter abstimmen. Dadurch vermeiden Unternehmen vorerst ein bindendes Gesetz
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Fast 160 Milliarden Euro landeten bei Geldhäusern und Kapitalanlegern
Um möglichst viel von den rund 130 Milliarden Dollar zu haben, denkt Ankara über eine Steueramnestie nach
Die Regierung nimmt drei Milliarden Euro für Infrastrukturinvestitionen in die Hand und will für niedrigere Stromrechnungen sorgen
Ein neues Betriebsgesetz soll dem Schutz ungarischer Einzelbauern, Familienwirtschaften, Einzel- und Gesellschaftsunternehmen dienen
Reformtempo, Suche nach Millionen Jobs für junge Arbeitslose, Haushaltsplan: In Straßburg und Brüssel wird gereizt diskutiert
Der Ökonom Reuven Brenner kritisiert, dass zu wenige Lehren aus der globalen Bankenkrise gezogen wurden
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Das Bankgeheimnis ist für Ulrich Thielemann eine Schande: Über ökonomische Radikalisierung, Gehirnwäsche und neue Regimes
Jahre nach dem Kollaps will Island die Kapitalverkehrskontrollen aufheben und sucht eine Lösung für das Vermögen von Ausländern
Die Briten würden viele Handelsvorteile verlieren, sollten sie die EU verlassen, außerdem könnten Finanzdienstleister aus London abwandern
Kritiker wittern einen Auftakt zu Sozialabbau und Lohndumping - und auch viele EU-Staaten legen sich quer
Die Proteste richten sich vor allem gegen geplante Erhöhungen der Einkommen- und Mehrwertsteuer
Institutionelle Anleger zahlten für Zeichnen von Anleihe zuletzt sogar kleine Prämie
In Spanien, Portugal, Italien und Belgien gehen die Menschen wegen der Sparpolitik ihrer Länder auf die Straße
Konsequentes Stehenbleiben vor Zebrastreifen fördert das Zusammenleben mit Fußgängern
Sollte die Vorgangsweise im (noch vagen) Sinne Merkels verstärkt werden, macht das die Währungsunion krisenfester
Den Kurs müssen gewählte Instanzen vorgeben, nicht eine Kommission, die nur über mehrere Ecken demokratisch legitimiert ist
Warum ein rigoroses Festhalten an der Budgetkonsolidierungspolitik ebenso verhängnisvoll wäre wie eine abrupte Kurskorrektur
FEHLANZEIGE!!!
Anstatt Herrn Sarrazin zu den Thesen seines Buchs ("Europa braucht den EUro nicht") kritisch zu interviewen, belässt es der Standard bei vier Fotos und der Beschreibung von Textilien.
Und ich dachte, die Beschreibung des Übergangs zur rechtspopulistischen Regierung im Jahre 2000 via den Gurgelpropeller des damaligen Bundeskanzlers wäre nicht mehr zu toppen! Gratuliere, Standard! Übergang zum Kleinformat, was?
...für die Rolle des Hauptmanns von Köpenick in preußischer Uniform wäre er die Idealbesetzung...
...obwohl ihn der ausgefranste Schnurrbart auch wiederum wie einen linken Autor der Siebziger-Jahre wirken lässt...
...vielleicht doch ein alter 68er? ;)
Wenn es keine individuellen Verbrauchszaehler gibt, sind die, die die Fenster brav geschlossen halten und die Temperatur reduzieren, die Bloeden. Sie zahlen fuer die anderen mit und habens trotzdem kalt bei schlechter Luft. Ohne Sanktionen fuer die, die die Fenster offen lassen, werden sich bald alle anderen auch nichts mehr pfeifen.
na der Thilo traut sich was, beim BAUERNBUND wurde sogar der Obmann abgelöst weil er den sarrazin eingeladen hat und der Nachfolger entblödete sich nicht zu sagen " also er hätte das nicht getan ", dabei könnten wir froh sein solche Leute hier zu haben und wenn die linken noch so geifern, aber der BB war früher ja nicht links das kommt erst noch mit dem Obmann Auer, die bankheinis wie er einer ist geben sich nach außen gerne links
Süd-Europa verträgt keine harte Währung.
Der Euro wurde als D-Markzonenersatz konstruiert, aber das passt für den Süden nicht.
Der Euro kann nur als Weichwährung weiterexistieren.
Der einzige Schulden-Ausweg:
Durch Inflation die Sparer zahlen lassen.
würden die bürger verstehen wie eine bankwesen funktioniert morgen würde es keine banken mehr geben. aber der lauf der welt ist eben so das der tag mal kommt wo alle sparguthaben und schulden wieder auf "NULL" gesetzt werden und am nächsten tag gibt´s den Neu_Euro. meine eltern verloren in ihrem leben nach den beiden weltkriegen jeweils ihre gesamten erarbeiteten sparguthaben. danach haben sie den rest ihres leben das geld nur mehr zuhause versteckt!!!!!!!
noch heizwert. das solide bankgeschäft ist ja gut aber wenn nur mehr luftgeschäfte gemacht werden und dann die verluste sozialisiert werden das ist das übel... wenn sie ein haus gebaut haben und es wird dann versteigert dann wurde vorher mit dem geld was geschaffen auch wenn es dann nicht mehr ihnen gehört. aber auf ölpreise od. getreide zu spekulieren weil eben 3% am prämiensparbuch zu wenig sind führt eben in den abgrund... ich hab mir heute meine sparguthaben verzinsung angesehen. "0,125%".
ich werde jetzt meinen enkeln einen teil für die anzahlung einer wohnung überlassen und sie sollen sich einen sachwert schaffen der hoffentlich ihnen mal was nützt als entwertetes sparguthaben. vom gegenseitigen haareschneiden können wir nicht leben.
Der gute Thilo hat sich zwar bei seiner "Gen-Analyse"
in seinem vorletzten Buch ziemlich lächerlich gemacht, ansonsten hat er doch offen und sehr kritisch die gesellschaftliche Entwicklung in D wiedergegeben.
Nun zum ESM. Hier ist ja der "Genom-Thilo" wahrlich nicht der erste, der die absonderlichen Abenteuer des ESM in Frage stellt. Da waren doch schon Jahre(!) vorher einige (u.a. Strabatny, Schachschneider etc.) helle Köpfe, die uns deutlich und mit ökonomischer Brillanz und Weitblick auf diese Höllenwährugn namens Euro aufmerksam gemacht haben.
Was Sarazzin kundtut stimmt natürlich und ist vollauf richtig. Nur hätte ich mir ebenso gewünscht, dass er frühzeitig als Bundesbanker, den Deutschen Euro-Aufklärungsstunden gehalten hätte!
Europa ist Pleite. Das ist einfach so. Anstatt sich gegenseitig die Schulden zu erlassen und damit wieder ein Wachstum zu ermöglichen, wird (weil die Banken am Hebel sind) laufend noch mehr Schulden gemacht und Geld billig weiter verliehen.
Die Schulden werden mehr und mehr, die Banken haben ihre laufenden Zinseinnahmen.
Und die ganzen Politiker machen mit.
Schuldenerlass untereinander und staatliche Banken. Ganz einfach.
Über seine Thesen kann man jedenfalls streiten, aber zumindest gehört er nicht zu den "Feigmännern"!
...und gibt Anstoß zu wichtigen und schon längst fälligen Diskussionen...
Hätten wir in Österreich mehr führende Politiker vom Schlage eines Sarrazin, dann wäre mir um meine Zukunft und um die Zukunft meiner Kinder und Enkel
nicht so Bange, wie das mit unseren derzeitigen Politikern der Fall ist.Der Europäische Süden wird ein Fass ohne Boden und es ist nur eine Zeitfrage bis wir
auf den gleichen Level sind.
Sogar ich, als nicht ausgebildeter Ökonom, habe damals gewusst, dass wirtschaftlich marode und instabile Regionen, wie die südlichen Länder es immer schon waren und immer sein werden, nie und nimmer in die Eurozone aufgenommen werden sollten!
Natürlich gab es da Besserwisser...
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