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Wien - Im Fall der Wiener Kellerleichen liegt nun das mit Spannung erwartete Gutachten der psychiatrischen Sachverständigen Adelheid Kastner über die Doppelmord-Verdächtige Estibaliz C. (32) vor. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, Thomas Vecsey, bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Vorab-Bericht des Nachrichtenmagazins "News".
Die Frau, die im Frühjahr 2008 ihren Ex-Mann Holger H. und im November 2010 ihren Lebensgefährten Manfred H. getötet, zerstückelt und die Leichenteile im Keller ihres Eissalons "Schleckeria" in Wien-Meidling einbetoniert haben soll, sei "grundsätzlich zurechnungsfähig, aber ein Fall des § 21 Absatz 2 Strafgesetzbuch. Sie weist eine besondere Gefährlichkeit auf", gab Vecsey bekannt.
Ermittlungen müssen abgeschlossen werden
Damit steht einer Mordanklage nichts mehr im Weg, zumal mit dem Einlangen von Kastners 140 Seiten umfassender Expertise die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sind. "Die Enderledigung ist absehbar", sagte Vecsey. Derzeit ist allerdings noch unklar, ob die medienträchtige Causa als berichtspflichtig eingestuft wird und damit eines von der Oberstaatsanwaltschaft und dem Justizministerium zu genehmigenden Vorhabensberichts bedarf, was die Anklageerhebung verzögern würde.
Über 30 Stunden hat sich Gerichtspsychiaterin Kastner mit Estibaliz C. unterhalten, die zu diesem Zweck von der Justizanstalt Wien-Josefstadt, wo sie sich seit Juni 2011 in U-Haft befindet, vorübergehend nach Linz verlegt worden war. Kastner ist Leiterin der Abteilung Forensische Psychiatrie an der Nervenklinik Linz. Ihren Feststellungen zufolge leidet die 32-Jährige an einer "massiven Persönlichkeitsstörung, die in ihrem Ausmaß einer geistig-seelischen Abnormität höheren Grades entspricht".
Einweisung empfohlen
Kastner befürchtet, dass die Frau unter dem Einfluss dieser Störung neuerlich Straftaten mit schweren Folgen begehen wird, weshalb sie für den Fall einer Mordanklage und eines anklagekonformen Schuldspruchs eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher empfiehlt, obwohl Estibaliz C. laut Gutachten zu beiden Tatzeitpunkten zurechnungsfähig war.
Auf Basis dieser Ausführungen wird die Staatsanwaltschaft - wie in solchen Fällen üblich - neben einer Verurteilung wegen Mordes die zusätzliche und zeitlich unbefristete Unterbringung der 32-Jährigen im Maßnahmevollzug beantragen, wo es im Unterschied zum herkömmlichen Strafvollzug Therapiemöglichkeiten gibt. Dort könnte Estibaliz C. selbst nach Verbüßung einer zeitlich befristeten Freiheitsstrafe weiter so lange angehalten werden, bis Sachverständige ihr bescheinigen, dass von ihr keine Gefährlichkeit mehr ausgeht.
In den Gesprächen mit Kastner soll Estibaliz C. der Sachverständigen verraten haben, bereits in ihrer Jugend gegen ihren Vater und ihren ersten Freund gerichtete Mordfantasien gehabt und konkrete Tatpläne ausgeheckt zu haben, schreibt "News". Weiters soll die Spanierin einen Brandanschlag auf ein Geschäft, in dem sie in Deutschland gearbeitet hatte, vorbereitet haben. Auch zu den ihr vorgeworfenen Morden soll die 32-Jährige der Psychiaterin gegenüber Stellung genommen und detaillierte Schilderungen abgegeben haben. (APA, 4.7.2012)
Das Urteil ist nicht rechtskräftig - Am Schlusstag versuchte die Gutachterin das Innenleben der 34-jährigen Angeklagten zu erklären
Die Zeugenaussagen von Ex-Partnern zeichnen im Prozess um die "Kellerleichen" ein differenzierteres Bild der Angeklagten. Klare Konturen bekommt es dennoch nicht.
Völlig divergierende Aussagen über Wesensart von Mordopfer Manfred H.
Kein Blickkontakt mit Estibaliz C.
Sie habe ein psychisches Problem, gesteht Estibaliz C. - Aber die Morde an ihren Partnern seien im Affekt passiert, auch wenn sie Mordfantasien gehabt habe
Staatsanwältin fordert Einweisung von Estibaliz C. in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher - Verteidiger kritisiert Anklage
Der wohl spektakulärste Mordprozess des Jahres beginnt am Montag. Estibaliz C. steht in Wien vor Gericht, da sie zwei Lebensgefährten erschossen und anschließend einbetoniert haben soll.
Prozess vermutlich im November - Angeklagte soll auch in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden
Kind soll bei den Eltern der Mordverdächtigen aufwachsen
Überstellung Anfang kommender Woche - Zur Begutachtung durch psychiatrische Sachverständige
"Im Rahmen eines regulären Besuchs" ihres Lebensgefährten
Kind bei Lebensgefährten und Großmutter
Jugendamt und Spital verteidigen Abnahme des Neugeborenen nach der Geburt
Anwalt der Mutter brachte Beschwerde ein - Vater auf Behördenwegen - Pflegschaftsgericht entscheidet über Obsorge
Angebliche Hochzeitspläne von Estibaliz C. sind Leiterin der Justizanstalt Josefstadt nicht bekannt
Mutmaßliche Mörderin brachte Sohn zur Welt - Kind kommt zum Vater
Frau fühlte sich von Opfern unterdrückt und hintergangen - Hochzeit im Jänner 2012 geplant
Laut "News" wurden bei einem Toten massive Schädigungen der Leber und Niere festgestellt - Für Verteidiger ein "Gerücht" - Staatsanwaltschaft hat Toxikologen beigezogen
Staatsanwaltschaft bestätigte dahingehende Untersuchungen
Zeitschrift zitiert aus Polizeiakten - "Etwas Böses hat wieder einmal die Kontrolle über mich ergriffen"
Angeklagte traf vor Auslieferung noch ihre Mutter
Justizministerium sieht Gefährdung bei Ermittlungen - Bisher noch keine verwertbare Aussage von Goidsargi E. C.
Hauptverdächtige im Fall der Meidlinger Kellerleichen bezeichnet Berichterstattung in Interview als "Treibjagd"
na bumsti. da ist ja einiges daneben gegangen im Leben dieser Frau.
Ich kann mich noch an das hysterische Getue hier im Forum erinnern, als man ihr nach der Geburt das Kind weggenommen hat. Das nunmehrige ausführliche Gutachten bestätigt jedoch ganz eindeutig die Richtigkeit dieser Handlung.
Die Aussage zeigens uns aber, in der Feministinnen behaupten, eine Wahnsinnige oder sonstig psychisch schwer erkrankte könnte das Kind versorgen.
p.s. Wo ist denn das Kind der Estibaliz C?
Der Vater hats der Grossmutter gegeben...Obwohl er die AO angeboten bekommen hatte.
nein antürlcih nciht das ewige gesudere von neidern und bitteren seelen.. ignorierens.. die sind prinzipiell für hass angst udn gegen freiheit udn gleichheit und gerechtigkeit solche leute gibts sonst wäre die wlet ja nicht so beschissen....
Sie hat ja eh nur Wahnvorstellungen gehabt und nach eigenen Angaben eine Kapelle im Keller errichtet, in der sie ihre zerstueckelten Mordopfer einbetonierte.das wusste er ab Verhaftung!
Und abgesehen davon ändert das nichts daran, dass er das Kind gleich weitergereicht hat, an die nächste Frau: die Mutter seiner Gattin.
Es ist ironisch: 2008 begann in Wien die epische Erfolgsserie der spanischen Fußballnationalmannschaft.
Im selben Jahr bzw. am selben Ort begann die kranke Mörderkarriere einer hübschen Spanierin. Und ihr erstes Opfer war auch aus Deutschland, was für ein Zufall
Die meisten Schreier erinnern sich ja gar nicht mehr daran, dass sie das Kind einer gestörten Mutter ausliefern wollten. Für die ist es nur darum gegangen, sich bei einem aufgebauschten Thema abzureagieren und ihre angeblich liberale Haltung herauszustellen. Gut, dass das Jugendamt trotz des Mediengeheuls hart geblieben ist.
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