Verkehrstote: Griechen­land und Rumänien am gefährlichsten

4. Juli 2012, 16:00

Bei Ranking von EU-Staaten plus Kroatien, Schweiz und Türkei liegt Österreich im Mittelfeld

Wien - Mit der Wahl des Urlaubslandes ändert sich rein statistisch gesehen auch das Risiko, einem tödlichen Verkehrsunfall zum Opfer zu fallen. So passieren in Griechenland im Verhältnis zur Einwohnerzahl fast doppelt so viele Verkehrsunfälle mit Todesfolge wie in Österreich. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).

Der VCÖ weist in der betreffenden Aussendung vom Mittwoch darauf hin, dass Österreich mit 62 Verkehrstoten pro Million Einwohner bei der Sicherheit im Mittelfeld liegt. Schweden lag bei dem Ranking an erster Stelle.

Kroatien um ein Drittel gefährlicher

Ausgehend von der Anzahl der Verkehrstoten pro Million Einwohner, basierend auf Eurostat-Zahlen, befindet sich Österreich mit den Zahlen des Jahres 2011 hinter Ländern wie Großbritannien, Schweiz oder Schweden. Schweden ist laut den jeweiligen Unfallstatistiken mit 28 Toten pro Million Einwohner am sichersten.

"Das Verkehrssicherheitsniveau in Europa weist große Unterschiede auf. In Kroatien, eines der Lieblings-Urlaubsziele der Österreicher, ist das tödliche Unfallrisiko fast viermal so hoch wie im sichersten Land Schweden und noch um ein Drittel höher als in Österreich", fasst VCÖ-Expertin Bettina Urbanek das Ergebnis der Studie zusammen.

Griechenland und Rumänien gleichauf

Untersucht wurden dabei die Daten von den 27 EU-Staaten, sowie der Schweiz (42 Verkehrstote pro Million Einwohner), Kroatien (97) und der Türkei (55). Höher als in Österreich ist das tödliche Unfallrisiko in den Urlaubsländern Italien (68), Frankreich (63) und Ungarn (74).

Vor den beiden Schlusslichtern Griechenland und Rumänien (beide 111) liegen im Gefährlichkeitsranking Bulgarien (103) und Polen (102), sowie in Lettland (97) und Litauen (91). Urlaubsreisenden empfiehlt der VCÖ in diesem Zusammenhang ein defensives und rücksichtsvolles Fahrverhalten. (APA, 4.7.2012)

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Holy shit;

Autofahren auf Kreta, holy shit!

oh mann griechenland! horror!! 3 fast tödliche knaller in 2 wochen kreta. soviel glück gibts fast gar nicht! ich fahr ganz entspannt landstrasse, haut sich ein typ mir entgegenkommend direkt vor mir rechts rein, kein bremsen, kein blinken, von stehen bleiben eh keine rede. das ging so schnell, erst als ich vorbei war hab ich das gecheckt! wieder landstrasse, dunkelheit. eine ziege taucht wie ein geist auf u wieder ab. ok der ziegengeist kann nix dafür ist halt pech u is nix passiert. aber die krönung: ich wage es, einen leeren reisebus auf eine dreispurigen strecke ganz normal zu ueberholen, weil mich der xy#ß?&%§ in der kurve in den gegenverkehr drängt. heizt hinter mir her, zwingt mich zum stehenbleiben u steigt aus. vollgas u weg! irre!!

Ich bin schockiert, dass Griechenland soviel mehr Verkehrstote hat als Italien. Die Griechen fahren nämlich sehr viel zivilisierter und umschauender. Wahrscheinlich liegt es wohl tatsächlich an so etwas Banalem wie fehlender Einhaltung von Gurt- und Helmpflicht.

(Der Grund, warum die Griechen relativ vorsichtig fahren: Man muss bei den Straßenverhältnissen jederzeit mit allem rechnen. Wenn auf der Autobahn ohne Warnung ein Schild "10 km/h" kommt, dann sollte man das auch ungefähr einhalten. Kann z.B. heißen: Ab hier ist die Autobahn nicht asphaltiert. Das vielseitigste Verkehrszeichen ist der steinbeschwerte Olivenölkanister. Bedeutung z.B.: Die rechte Fahrbahn ist ins Tal gerutscht. Kommt da oft vor.)

...Gr und Postkommunistische Länder sind

in der Tat gefährlich. es liegt aber auch an der Disziplin. Disziplin gibt es so gut wie gar nicht.
Schauen sie mal wie an Kreuzungen gedrängelt und nach vorgefahren wird. Auch beim Müll können sie das beobachten. In Wien wird das Risiko sicherlich auch geringer sein wie auf einer Oststeirischen Landstrasse... Dazu kommt im Ostblock die mangelnde Fahrausbildung und das Machodenken = Geländewagen = Vorfahrt... Das die Griechen komplett diziplinlos sind ist klar das ist im Staat schon mitverankert...

???

in welchem griechenland warst du denn?!

am 29.3.2012

sahen die zahlen für 2011 noch ein wenig anders aus:

http://derstandard.at/133232412... U-gesunken

man beachte v.a. die verkehrstoten/mio ew in griechenland und rumänien...

wie kommt das?

Ich weiss noch als wir in Bukarest mal einen Taxi-Fahrer einen 10€ - Schein (vor 12 Jahren, damals echt viel Geld) wenn er uns pünktlich zum Bahnhof bringt... Verdammt - NIE WIEDER!

Es ist mir unerklärlich - mir ist gerade aufgefallen den Euro gibt es doch erst seit 2002 - meine Erinnerung scheint zu trügen. Wahrscheinlich waren es 10 $.

Ja, ja. Bukarest war früher mit Taxis wirklich lustig. Da gab's einige verkappte Schumachers darunter, die mit ihren alten Dacias mit 100 durch die Gassen gebraust sind ;-))

Geht heute mit dem vielen Verkehr auch nichr mehr wirklich...

Konnte zum letzten mal in GR nur feststellen,

dass Gurten für viele ein "Fremdgegenstand" sind, ja manche es als "Fahruntauglichkeit" empfinden, diese anzulegen

eh normal, was hat

dies mit Gr zu tun ?

Anzahl der Verkehrstoten pro Million Einwohner

Das sagt jetzt nicht so wahnsinnig viel aus, wenn man nichts über das Verkehrsaufkommen der verschiedenen Länder weiß. Bevölkerungsdichte könnte auch relevant sein.

Es sagt viel mehr aus als z.B. die absolute Zahl der Verkehrstoten.

Der Motorisierungsgrad und die Verkehrsleistung ist in den Westeuropäischen Ländern ungefähr vergleichbar.

Ein wichtiger Punkt wären noch die Straßenausbaustandards (das erklärt u.U. die höhere Zahl in RO+BG) und der Zustand der Autos.

Mit der Bevölkerungsdichte haben Sie recht, in Großstadtregionen gibt es pro X Einwohner wesentlich weniger Tote als am Land. Umso erstaunlicher ist, dass das dünn besiedelte Schweden so gut dasteht.

Anzahl der Verkehrstoten pro Million Einwohner

da müsste dann China und Indien ganz vorne liegen ergo die sichersten Länder der Erde...

Motorisierungsgrad

Auch der Motorisierungsgrad dürfte sicher eine Rolle spielen und meiner Meinung nach ist z.B. die Wahrscheinlichkeit, in der Türkei (tödlich) zu verunfallen wohl höher als in Österreich, auch wenn die hier genannten Zahlen (55 vs. 62 Tote/Million EW) anderes suggerieren.

Bezieht man den Motorosierungsgrad auch in eine Analyse ein, dürften somit Länder wie Rumänien oder Bulgarien in dieser Hinsicht sogar noch deutlich gefährlicher sein...

In Griechenland wundert mich das überhaupt nicht, ist die Helmpflicht für Fahrer einspuriger KFZ dort praktisch inexistent...

was aber fuer

die Griechen spricht

Ob du wenns dich zerprackt noch immer so groß daherschwätzen wirst?

bislang hats

aber nicht, und sind auch schon ein paar Jahre

Geniales Argument! Wissen Sie was eine Versicherung ist?

na ja, wenn du nix in der birne hast warum schützen ?

Na, ja. Weiß nicht so recht.
Bin auch Motorradfahrer, aber ich würd' nicht ohne Helm fahren... Dort hat praktisch niemand einen auf und Verkehr ist auch ordentlich... Wäre mir persönlich zu gefährlich.

Pflicht

Klar, ich wuerde niemals ohne Helm fahren. Auf Skiathos hat mich der Verleiher angeschaut wie einen Autobus, als ich einen Helm verlangte. Aber er hatte einen fuer mich - praktisch neu ;-)
Trotzdem bin ich gegen die Helmpflicht. Auch wenn ich glaube, dass jeder deppert ist, der keinen aufsetzt.

naja, Wien - Athen auf der Maschin

wuerd ich auch nicht ohne machen, am Motorino um v. der Strandbar Eis zu holen, schon

Die fahren dort auf der Autobahn ohne Helm und auch auf der Bundesstraße zig Kilometer...

Vom Hotel mal schnell zur Eisdiele ein paar Hundert Meter wären mir auch wurscht, aber 25 Kilometer in die nächste Stadt? Ich weiß nicht...

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