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Brüssel/Luxemburg - Österreich hat nicht nur EU-weit die niedrigste Arbeitslosenquote, sondern liegt auch bei einem Vergleich der Regionen am besten. Nach jüngsten Zahlen von Eurostat vom Mittwoch gab es 2011 in Salzburg und Tirol mit je 2,5 Prozent die geringsten Beschäftigungslosenraten. Die höchste Arbeitslosenrate wurde mit 30,4 Prozent im spanischen Andalusien verzeichnet.
Deutschland und Niederlande stark
Unter den zehn Regionen mit der geringsten Erwerbslosenquote liegen auch noch Oberösterreich mit 3,2 Prozent auf Platz sieben und Steiermark mit 3,3 Prozent auf Rang zehn. Von den 271 Regionen verzeichneten 44 eine Arbeitslosenrate von maximal 4,8 Prozent, was der Hälfte des EU-Durchschnitts entspricht. Dazu gehören 16 Regionen in Deutschland, zehn in den Niederlanden und acht von neun österreichischen Regionen. Darüber hinaus sind es vier in Belgien, zwei in Italien und jeweils eine in Tschechien, Frankreich, Rumänien und Großbritannien.
Am schlechten Ende rangieren 17 Regionen mit einer Quote von 19,2 Prozent oder höher, das dem Doppelten des EU-27-Durchschnittswerts entspricht. Zehn Regionen kommen dabei aus Spanien, vier sind französische Überseedepartements und drei Regionen befinden sich in Griechenland.
Kleine Unterschiede bei Frauen und Männern
Bei den Männern rangieren Salzburg und Tirol gemeinsam mit dem niederländischen Zeeland mit je 2,3 Prozent auf Rang eins. Tirol führt mit 2,7 Prozent bei der Frauenarbeitslosigkeit vor Salzburg mit 2,9 Prozent. Im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit liegt die deutsche Region Tübingen mit 4,3 Prozent am niedrigsten, die Steiermark erreicht mit 4,9 Prozent Rang vier.
Die weiteren österreichischen Bundesländer kommen bei der Arbeitslosigkeit - die Daten stammen aus 2011 - auf folgende Werte: Wien 7,1 Prozent, Niederösterreich (4,2), Burgenland und Vorarlberg (3,6) und Kärnten (3,5).
Nachfolgend die zehn besten und zehn schlechtesten Regionen bei der Gesamterwerbslosenquote der EU-Regionen im Jahr 2011:
Niedrigste / Höchste Arbeitslosigkeit
1 Salzburg 2,5 1 Andalusien (ES) 30,4
1 Tirol 2,5 2 Canarias (ES) 29,7
3 Zeeland (NL) 2,7 3 Reunion (FR) 29,6
4 Oberbayern (DE) 2,8 4 Ceuta (ES) 29,3
5 Niederbayern (DE) 2,9 5 Murcia (ES) 25,4
6 Freiburg (DE) 3,0 6 Extremadura (ES) 25,1
7 West-Vlaanderen (BE) 3,2 7 Valenciana (ES) 24,5
7 Tübingen (DE) 3,2 8 Melilla (ES) 24,4
7 Oberösterreich 3,2 9 Dytiki Makedonia (EL) 23,2
10 Steiermark 3,3 10 Castilla-La Mancha (ES) 22,9 (APA, 4.7.2012)
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Aber bei den niedrigen Gehältern sind €1000 Miete für eine Wohnung schon etwas happig. Auch sonst liegen die Kosten höher.
Die Schweizer und Norweger tun sich mit den höheren Kosten leichter, weil sie eben mehr verdienen.
aber wenn in tirol die beschäftigungsquote am höchsten ist muss doch auch die anzahl der relativ arbeitenden bevölkerung am höchsten sein?
und hier in innsbruck sind seeehr viele nicht tiroler die arbeit gefunden haben... unter meinen mitarbeitern sind wiener, oberösterreicher, vorarlberger, salzburger, südtiroler, bayern, berliner, osttiroler ^^, und viele mehr...
irgendwie ists schon schön... nur die lohnniveaus in relation lebenskosten in tirol sind ein witz... man muss es sich leisten können in tirol zu arbeiten - und das meine ich ernst...
ich mein ich hab ausgesorgt und verdien gut - aber versteh jeden der weg geht...
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY... -BP-DE.PDF
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http://de.statista.com/statistik... -laendern/
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