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Jahrelang war eine Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings im Gespräch, jetzt ist der alte Name Geschichte: Der Ringstraßen-Abschnitt rund ums Schottentor heißt künftig Universitätsring
Mittwochvormittag wurde das erste neue Straßenschild des vor kurzem umbenannten Universitätsrings, vormals Dr.-Karl-Lueger-Ring, enthüllt
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Da mein gestriger Beitrag nicht freigeschalten wurde:
Begründung, weshalb auch "Universitätsring" als Ausdruck von Antisemitismus durchaus seine (historische) Berechtigung hätte
Quelle: http://science.orf.at/stories/1700034/
Was sagen Sie angesichts Ihrer Behauptungen dazu, dass der Dr.-Karl-Lueger-Ring auch auf Betreiben der Uni Wien in Universitätsring umbenannt wird?
Das ist, um es hart zu formulieren, eine Augenauswischerei. Rein historisch und etwas zynisch betrachtet hat für das Hauptgebäude der Uni Wien ein Antisemit als Straßennamensgeber bestens gepasst. Falls die Umbenennung wirklich kommt, sollte man der Gerechtigkeit und der Opfer wegen zumindest eine Tafel anbringen, die ehrlich auf die Geschichte nach 1918 eingeht
Die Dohnal als Namensgeberin war nicht möglich?
Lieber ein einfallsloses "Universitätsring"?
Schade, in Wien gibt es Straßen welche nach Blumen, Fußballer, Tiere... benannt sind, aber so gut wie keine Frau ist. Warum? Jetzt war wieder eine Möglichkeit da, es wurde auch vorgeschlagen, aber ein Gegenstand (Gebäude) hat diesmal vor einer Frau zu stehen.
Wieso denn gerade eine Frau? Nach einer Transgenderperson ist noch keine einizge Straße benannt. Ich finde erst wenn es genausoviele Transgenderstraßennamen gibt, wie Verkehrsflächen, die nach Frauen benannt sind, sollten die Damen der Schöpfung wieder beginnen aufzuschreien. Denn sonst muss man annehmen, dass es ihnen keineswegs um Gleichstellung geht, sondern einzig und allein um ihre Geschlechtsdominanz. Und gerade die werfen sie den Männern doch vor.
Und jedesmal, wenn das Rektorenamt wechselt, wird umbenannt, um die Magnifizenz dieser hohen Würdenträger, die ohnehin wie Patriarchen in ihrem Haus agieren, zu betonen. Eigene Fahrspur am Ring wäre auch diskutabel.
Aber nur mit der Änderung eins Straßennamens wird die Geschichte auch nicht korrigiert.
Man sollte den Namen Lueger aus sämtlichen Geschichtsbüchern streichen.
Ganz einfach weg damit, so, als hätte es ihn nie gegeben. Nach einiger Zeit ist er dann auch aus dem Gedächtnis der Menschen verschwunden, und alles ist wieder in Ordnung.
Gleiches sollte man auch mit den Hörbigers, Mosers und wie sie noch alle heißen, tun.
Für ein sauberes Österreich.
würdevoller? wofür? nur weil sich ein paar kaspern in der stadtregierung eingebildet haben eine straße umbenennen zu müssen.
verstehens mich nicht falsch, ich find den namen universitätsring eh nicht schlecht, allerdings frag ich mich wofür der ganze schmafu überhaupt notwendig ist. sowas sinnloses..
bekommen die dort ansässigen firmen eigentlich die kosten für die neuen drucksorten, stempel etc. ersetzt oder müssen die einfach damit leben, dass hier einige wiener kommunalpolitiker besser als gut sein wollten?!
Es geht hier nicht um irgendein Straßennamen. Es ist eine Ehre für eine Person, wenn eine Straße nach ihr benannt wird. Eine Stadt würdigt damit diese Person. Demnach ist es allerhöchste Zeit, dass dieser Straßenname ausgetauscht wird. Alle anderen, die antisemitische Personen würdigen gelich mit! Sonst wird das mit der Aufarbeitung des 3. Reiches nie was!
Und die Kosten für die Anrainer belaufen sich auf ein paar Euro, das werden die wohl schaffen!
Es kann nicht alles auf der Welt nach dem Schema Antisemit / kein Antisemit beurteilt werden. Ein Bürgermeister mag Antisemit gewesen sein oder nicht, antisemitische Hetze als Propagandamittel ausgenutzt haben oder nicht... das ist eine von vielen Seiten. Dennoch kann man sagen, daß die *anderen* Aspekte die Benennung des Ring-Abschnittes nach ihm durchaus rechtfertigen.
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