Lagarde will Spardiktat in Athen fortführen

Die Chefin des Währungsfonds lehnt Lockerung des Griechenland-Pakets ab und ist auf Athener Arbeitsbeweise gespannt

Washington - IWF-Chefin Christine Lagarde hat sich gegen Gespräche über eine Lockerung der Sparauflagen für Griechenland ausgesprochen. "Ich habe überhaupt keine Lust, zu verhandeln oder neu zu verhandeln", sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Dienstag dem US-Sender CNBC. Sie sei sicher, dass die griechische Regierung "exzellente Zahlen" bei der Umsetzung des Rettungspakets vorlegen werde. Sie sei gespannt, was Athen in den vergangenen Monaten geleistet habe, um sich den Bedingungen des Sparprogramms anzupassen, ergänzte Lagarde.

Griechenland hat seit 2010 zwei Hilfspakete von der Eurozone und dem IWF erhalten, muss im Gegenzug aber strenge Sparauflagen erfüllen. Die neue Regierung von Ministerpräsident Antonis Samaras will allerdings eine Lockerung der Bedingungen erreichen. Seit Dienstag halten sich wieder Experten der internationalen Gläubiger-Troika von Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF in Athen aus, um die Einhaltung der Sparbeschlüsse zu überprüfen. (APA, 4.7.2012)

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Solarium

die frau holt sich wohl ihre beauty tipps vom petzner persönlich.

Wie ist das Wetter in London?

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Eine Völkerwanderung setzt sich in Gang.

http://www.welt.de/politik/a... lande.html

passt auch zu griecenland

„Deutschland kann Europa nicht alleine tragen"

Die Kritik des Investmentbankers Carmignac an „Monsieur le Président“ ist hart, undiplomatisch und öffentlich: Hollande schröpfe das eigene Land und verlange von Deutschland, Frankreichs junge Rentner zu finanzieren.

http://www.handelsblatt.com/politik/i... 32340.html

Na, wenn sie keine Lust hat...

...dann hat sie keine Lust! Ist ja auch ein Argument!

iwf, weltbank, ezb (in seiner derzeitigen form),... die haben die interessen der finanzelite und der superreichen zu vertreten und nicht die interessen der menschen. und von solchen organisationen lassen wir uns versklaven?

es wird zeit, dass endlich die linke in europa so stark wird, dass sie dieser finanzindustrie und ihren helfern die türe weist. in österreich müssten wir endlich eine linke ins parlament wählen um nicht das feld den rechten und den unfähigen zu überlassen.

und wenn sie dann so stark ist dann machen sie mit, alles schon dagewesen.Sehen Sie sich doch an die Macht gekommene Revolutionäre an, !

also ich geb ihnen ja im ersten Teil Recht, aber nur mit einer Linken allein wirds leider auch nicht besser....wie viele Staaten haben /hatten eine linke Regierung (u.a. auch wir) und geändert hat sich auch nichts. Mit Kommunisten Regierungen zu bilden ist genauso abwegig wie mit Erzkonservativen Neoliberalen.
Beide Systeme sind gescheitert, deshalb ist es an der Zeit endlich ein System zu kreieren das wieder den Mensch im Mittelpunkt hat und nicht grenzenlosen Wachstum und Kapitalanhäufung begünstigt.
Zuallererst müssen die Banken reglementiert werden, was wohl bis zum Untergang von Washington und London boykottiert werden wird....
also so weiter wie gehabt, dem Abgrund entgegen....

welcher eu- staat (ausser ehem. sovjet ostblock staat) hatte jemals eine linke regierung?

Wie wärs mit den Auslandsmilliarden?

Jetzt hat man in Griechenland eh schon alles totgespart. Mindestsicherungen gekürzt, Pensionen gekürzt, Pensionseintrittsalter angehoben, Sozialsystem totgespart das schon Medikamente fehlen und man will den Bürger, der zu 90% nichts mit der Krise zu tun hatte weiter ausquetschen?

Wie wäre es vielleicht eine Steuersonderkommision zu Gründen, welche erörtert wie ein paar Prozent Griechen, ALLEINE in der Schweiz gute 250 !illiarden bunkern? Oder ist das alles "hart" verdientes Geld?

Mir gehts nicht in den Kopf wieso man jemanden der 700 Euro kriegt die Bezüge auf 500 kürzt, aber die Millionäre und Milliardäre nicht einmal zur Kassa bittet.

Aber legt euch weiterhin mit den 99% an, Geschichte lehrt uns wie solche Menschen wie Fr.Lagarde ende

gekürzt wird leider überall zuerst bei denen, die keinen Wirtschaftsanwalt zur Seite haben und keine Möglichkeit die Gelder in die Caymans zu verfrachten..... die Zeiten gleichen denen in den späten 20er Jahren....das Ende kennen wir leider....

sparprogramme für 99%, rettungsschirme für 1% FI

bzw. ihre banken. das ist die herrschende umverteilung von unten nach oben. sie killt nicht nur die allgemeine kaufkraft und gibt dadurch der weltwirtschaft den rest, sie killt auch die kuh, die gemolken wird.

die FI hat aufgrund ihrer sucht-krankheit im letzten stadium den verstand verloren. sie steht im begriff, uns alle in ihren tod durch überdosis mitzunehmen. d er hat die form eines "frühlingshaften" weltkriegsprojekts angenommen.

1% können 99% nicht beherrschen, wenn letztere sich solidarisieren und organisieren.

BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle.

umkehr der umverteilung von oben nach unten, wirtschaftsgesundung durch gemässigte allgemeine kaufkraft, sozialer und internationaler frieden.

die soll mit gutem beispiel vorangehen und ihr einkommen versteuern !

Diktat?

Warum diese Schlagzeile? Das waren Vereinbarungen die verhandelt wurden und keine diktierte Massnahmen. Wenn ich zum spar gehe und eine Wurstsemmel kaufe und den nicht unter 1 EUR kriege ist es auch kein Diktat. Ich kann ihn kaufen oder ich habe Hunger!

ohje, du hast den markt vergessen,
ja den, der alles regelt,
willst ihm also huldigen
und eine auf mündiger konsument machen
musst halt einen anbieter suchen,
der zu deinen konditionen mit dir kontrahiert
(nimm das auto, kött ein längerer weg werden).

Gehen Sie nicht zum SPAR ...

... sondern zur Bank Ihres Vertrauens. Am besten mit einem Zahlungsrückstand bei einem offenen Kredit. Dann werden Sie problemlos den Unterschied in der Verhandlungsführung erkennen können.

Und wenn es

der einzige Spar in 50 km Umkreis ist und die Wurstsemmel 10 Euro kostet?

Dann sagen Sie wohl auch immer noch, daß es kein Diktat ist sondern die freie Preisgestaltung eines Unternehmens? Und daß man halt den Preis bezahlen muß oder hungert?

Sie Dolm!

Einziger Spar im Umkreis von 50 km?

Dann sollte ich mir doch einmal Gedanken über meinen Wohnort machen.
Gilt übrigens auch für die Arbeitswelt. Als Nichtselbstständiger kann ich auch nicht erwarten, dass sich eine Firma gefälligst an meinem Wohnort niederlässt.
Also ein ungeeignetes Beispiel

Dann isst man eben keine Wurstsemmeln

sondern geht zum Gemüsehändler und kauft sich 2 Äpfel und 3 Birnen um 50 cent.

Grundregel: Immer auf die Alternativen achten!

Danke

für das Kompliment. Wenn ich 50km zum nächsten Spar habe bin ich wahrscheinlich auf dem Grossglockner. Der nächste Ort wo ich eine Wurstsemmel kriege ist die Franz Josef Hütte. Wenn ich dort mehr als einen Euro zahln muss, bin ich selber Schuld weil ich das im vorhinein weiss.
Genauso ist das mit Griechenland. Die haben nur Rinderfilet auf Pump gegessen und wundern sich dass sie jetzt die Semmeln nur noch ohne Wurst kriegen.

du meinst die 10%,
die auch jetzt noch nicht ihre steuern bezahlen;
die lohnabhängige mehrheit von 90%
sieht ihre kohle, wie auch bei uns, nur netto.

und während Millionen in die Armut stürzen ist eine Zahl stetig am steigen: die der Millionäre. 2011 in den USA +15% und in China +65%.
da weiss man wohin die ganzen Rettungsmilliarden dann fliessen aber sicher nicht an den Mindestlohnempfänger in GR, POR oder ESP....

Und es ist nachweislich erwiesen dass gerade

die harte Sparpolitik die Situation in Griechenland massiv verschärft hat. Aber um die Dogmen aufrecht zu erhalten weitermachen wie bisher. Das kann doch nicht sein das die Troika und gerade der IMF sich geirrt haben. Wie viel Länder hat der IMF eigentlich schon in den Ruin getrieben? Island hat ihn gerade rausgeworfen und hat gesagt sie wollen den NIE mehr im Land haben. Nie und nimmer ! Also nichts neues an der neoliberalen Kampflinie.

und genau das gleiche wird jetzt in POR, ESP, IRL und ITA gemacht: die Kleinen kaputtbesteuert während die Großen sich über die gewaltigen Kapitalzuwächse auch dank der gewaltigen Zinsen der Staaten freuen....
das nennt man Gerechtigkeit wie es der IWF gern sieht...

natürlich hat das spardiktat die situation verschärft

aber diue frage ist berechtigt, wie man jemandem, der ständig zur bank geht und immer mehr geld ausborgt anders helfen soll als zu sagen. he jetzt ist es genug, geld ist der gegenwert für waren und leistungen und nicht eine belohnung fürs handaufhalten. auch wenn man den anfütterern, also den eustaaten und banken ein großes maß an schuld geben muss haben sich die griechen verhalten als wären sie süchtige, denen die konsequenzen ihrer selbstzerstörung egal gewesen sind

Genau, die Durchschnittgriechen haben ja erst die Hälfte ihres Einkommens verloren - da ist ja dann noch Platz für weitere Kürzungen. Die superreichen Griechen hingegen werden natürlich geschont - und zwar von den anderen Mitgliedstaaten, denn jetzt fließt das Geld nach Deutschland, Frankreich, etc.
Und die Hauptsache ist, dass Lagarde weiterhin ein steuerfreies Einkommen hat...

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