Ultraorthodoxer wegen Schändung von Yad Vashem angeklagt

3. Juli 2012, 23:03
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Mann plante angeblich auch Anschläge auf das Parlament und das Höchste Gericht

Tel Aviv - Ein 31-jähriger strengreligiöser Israeli muss sich wegen der Schändung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft habe Anklage eingebracht, meldeten israelische Medien am Dienstag. Im Polizeiverhör habe der Mann gesagt, auch Anschläge auf das Parlament und das Höchste Gericht geplant zu haben.

Drei weitere Tatverdächtige stünden unter Hausarrest. Die am Morgen des 11. Juni in der Gedenkstätte Yad Vashem entdeckten Schmierereien hatten große Empörung in Israel ausgelöst. Sie lauteten unter anderem: "Hitler, danke für den Holocaust" und "Die Zionisten wollten den Holocaust". (APA, 3.7.2012)

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