Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Innsbruck - Es gehe nicht mehr nur um Suchtverhalten, sondern auch um problematisches Konsumverhalten. Dementsprechend breit werde das neue Suchtkonzept aufgestellt, erklärten die zuständigen Landesräte Bernhard Tilg (VP) und Gerhard Reiheis (SP) am Dienstag. Neben Heroin-, Alkohol- oder Nikotinsucht finden sich auch Zahlen zu Spielsucht oder Essstörungen in Forschungsberichten des Gesundheitsministeriums.
So gelten etwa fünf Prozent der Bevölkerung, also 29.000 Tiroler, als chronisch alkoholkrank. Bis zu 227.000 Tiroler rauchen täglich, ein Drittel der Frauen greift zur Zigarette. Wenig Zahlen gibt es zur Spielsucht, das Spielverhalten von 4000 Tirolern wird jedoch als pathologisch bezeichnet. Ebenfalls nur wenige Daten gibt es zum Bereich Essstörungen. Ein Prozent der Bevölkerung gilt aber laut Forschungsbericht als magersuchtgefährdet.
Mehrere Maßnahmenpakete
Das neue Suchtkonzept umfasst mehrere Maßnahmenpakete. So werde eine Alkoholambulanz im Großraum Innsbruck eingerichtet. Auch die stationären Behandlungsangebote für Alkoholkranke solle durch spezialisierte Akutstationen in den Krankenhäusern verbessert werden. Für Drogenabhängige müsse landesweit der Zugang zu Spritzenautomaten möglich sein. Das Angebot im Rahmen der Substitutionsbehandlung werde optimiert, Therapien außerhalb von Innsbruck sollten möglich werden. Eine Drogenberatung werde es künftig in allen Bezirken geben, sagten die Landesräte.
Auch aus der Haft entlassene Drogenkranke sollten nach einer stationären Versorgung ambulant weiterbehandelt werden können. Verbesserungen werde es auch im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie geben. Das neue Konzept wird diese Woche im Landtag beschlossen. (ver, DER STANDARD, 4.7.2012)
Vier ehemalige Badener Schüler holen einen Teil der jüdischen Geschichte der Stadt virtuell in die Gegenwart zurück. Dieses Kapitel des Kurorts findet sich noch kaum im Stadtbild wieder
Der Grazer Armenpfarrer Wolfgang Pucher widerspricht dem Wiener Sozialpädagogen Norbert Ceipek, der behauptete, dass Kinderbettelei für Roma-Clanchefs ein "Geschäftsmodell" darstellen
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen – wie eine EU-weite Umfrage zeigt
Interkulturelles Leben zwischen gönnerhafter Vernachlässigung und neuer Praxisform - eine Analyse
Weltweit friedliche Versammlungen, nur in Georgien kam es zu Zusammenstößen
Als Milica Petrovic 1990 von Serbien nach Österreich ging, mussten sie und ihr Mann einen Koffer auf Kredit kaufen. Heute fühlt sich Milica als Wienerin. Die Geschichte einer Heimatsuche.
500 Kilometer südwestlich von Buenos Aires versank 1985 ein Kurort im Salzsee - 2009 wurde er wieder freigegeben
Die Bruji haben mit ihrem Gedröhne einst den burgenlandkroatischen Kammerton A verändert. Die Burgenlandroma leisten als jüngste Volksgruppe Aufbauarbeit an ihrer beinahe vernichteten Kultur
Kameras in 21 Bussen und 15 Variobahnen aktiv - Daten werden bis zu 120 Stunden gespeichert
Als zeitsparende Ausweichroute für Pendler wird Rodelstrecke zum Fußweg umfunktioniert
ÖBB gibt Polizei Zugriff auf Server, Wiener Linien geben jährlich 2000 Kopien weiter
Zehn Fakten, die Sie über Dänemarks Hauptstadt noch nicht wussten
LH Peter Kaiser verspricht: Missstände im Asylheim Felsenkeller werden abgestellt
Wie können Jugendliche die Spirale aus Wut und Aggression verlassen? Im Neurologischen Zentrum am Rosenhügel versucht man die jungen Patienten mit einem Antiaggressionstraining dabei zu unterstützen
Unterhalt 21 Millionen teures Boot sei mit Sparzwängen des Lands nicht zu vereinbaren
Ein Gespräch über den Alltag der Menschen, die noch immer Weltkriegsbomben entschärfen
Er habe damals nicht verstanden, dass es sexueller Missbrauch war
"Der Sündenfall unserer Spezies liegt in der Abkehr von der Tradition der Verehrung des Weiblichen": Naomi Wolf, US-Star-Publizistin, ruft in ihrem jüngsten Buch zu einer neuen sexuellen Revolution auf
Auf der Website "Yes we do" werden Projekte vorgestellt, die nachhaltig wirken
Technikfolgenabschätzer Johann Čas über Missbrauch, Tendenzen und Folgen der anwachsenden Videoüberwachung
Kriminalamt weist Stögers Vorwürfe zu neuen Stoffen zurück - Minister legt nach
In Wien wurde für die gesellschaftliche, ökologische und medizinische Anerkennung von Cannabis demonstriert
Die Caritas ist auf der Suche nach einer neuen Unterkunft
Öffentlicher Verkehr in der Verkehrsregion Ost hatte 2012 um knapp vier Prozent mehr Fahrgäste
gute idee.irgendwo muß man ja anfangen. alkoholiker oder grenzgänger lösen bei ärztinnen bestebfalls schulterzucken aus, mit deutlichem ost west gefälle. is uns wurscht, kann ma nix machen, jeder wie er glaubt. hepatisch dekompensierte werden dann aber schon verachtet weil sie ja freiwillig saufen. ja, mach ma was, tirolische kollegen, ich bin dafür!
...vermiß noch immer den gesundheitsraum (darf 2012 eigentlich nicht mehr unerwähnt bleiben) und die heroinabgabe -> wo bleibt der große wurf? kommt wohl mit mit der nationalen sucht-strategie....
ach ja das angebot im rahmen der substitutionsbehandlung soll auch optimiert werden.. -> es gibt noch immer 4 tiroler bezirke in denen man in diesem bereich nicht med. versorgt ist!! mander es isch zeit!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.