Gründung einer Stronach-Partei ist wahrscheinlich

3. Juli 2012, 17:33
  • Es ist beinahe fix: Stronach gründet eine Partei.
    foto: apa/herbert p. oczeret

    Es ist beinahe fix: Stronach gründet eine Partei.

Schuldenbremse, weniger Verwaltung und Flat Tax als wichtigste Punkte - Kandidat wird noch gesucht, Wolf sagt ab

Der Industrielle Frank Stronach will laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" eine neue Partei gründen. Gespräche mit dem BZÖ und der ÖVP seien ohne Erfolg verlaufen, so Stronach. "Ich habe mich entschlossen, neu anzufangen und nicht eine bestehende Partei zu unterstützen", sagte der Austrokanadier.

Als die wichtigsten Punkte seiner Partei nennt Stronach "eine Schuldenbremse, weniger Verwaltung und eine Flat Tax". Derzeit macht er Stimmung gegen den Euro-Rettungsschirm (ESM) (derStandard.at berichtete). Der Name für seine Partei steht noch nicht fest, soll aber bis August gefunden werden. Bisher hat der Gründer des Autozulieferers Magna das Frank-Stronach-Institut gegründet, mit dem er sein politisches Vorhaben vorbereiten will. Laut Stronach hat das Institut bereits 2.000 Unterstützer, 70 davon habe er persönlich getroffen.

Kandidaten gesucht

In der "ZiB 2" ruderte Stronach am Dienstag ein wenig zurück. Die Entscheidung, ob er eine Partei gründet, wolle er im Herbst treffen. Stronachs Wunschkandidat für die Führung einer neuen Partei, der Manager Siegfried Wolf, will offenbar nicht in die Politik wechseln. Auf die Aussagen des austro-kanadischen Industriellen, der ihn für einen "sehr guten Bundeskanzler" halten würde, wollte Wolf am Mittwoch nicht eingehen. In einem vor den Aussagen Stronachs aufgenommenen Ö1-Interview betonte Wolf jedoch, dass er sich in der Wirtschaft sehr wohl fühle und dort auch bleiben wolle.

Er wäre aber "gerne bereit", einer etwaigen neuen Partei, die Stronach unterstützten würde, "mit Rat und Tat" zur Seite zu stehen. Für eine solche Partei würde der frühere Magna-Manager, der jetzt in Russland tätig ist, durchaus Chancen sehen. Wenn jemand die Initiative dazu ergreifen würden, dann würde es "am Zulauf nicht scheitern", meinte Wolf unter Hinweis auf die steigende Unzufriedenheit. (red, derStandard.at, 3.7.2012)

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Noch fehlendes Credo

Das noch fehlende Credo ist das unabhängige denken und handeln zur EU.

Wenn das vorhanden ist passt es.

Meine Stimme hat die Partei.

Der Fernsehauftritt

war schon mal ein Hilfeschrei nach einem Sachwalter...
Den seine Partie hätt uns noch gefehlt....

Demokratie-Lehrgang für Einsteiger

1 Reich sein
2 Partei gründen und finanziell aufblasen
3 Feindbilder schaffen
4 Medien mit Inseraten freundlich stimmen
5 Sporthysterie fördern
6 Kanditieren
7 Wahlen gewinnen
8 Ein Land dem Wirtschaftsimperium hinzufügen

muppetshow

vielleicht holt er ja den lugner für den balkon...

Nur zum Verständnis: Auch der Hr. Lugner ist ein erfolgreicher Geschäftsmann der Steuern zahlt und Arbeitsplätze geschaffen hat
- Das er sich einen Spaß mit seinen Shows macht tut nichts zur Sache.

Das scheinen aber die wenigsten zu verstehen.

Ich kapiers nicht (1/3)

Ich kapiers nicht, habs nicht verstanden und werde es sicher nie und nimmer verstehen, wie es dieser mensch schaffen konnte, in kanada ein solche firma und ein derartiges vermögen aufzubauen. Nach der performance bei seinen öffentlichen auftritten zu urteilen, könnte ich es nicht einmal verstehen, wenn der einen würstelstand länger als 2 jahre erfolgreich betreiben würde.

Mit (fast) ausnahmslos jedem seiner hobby-projekte in österreich hat er doch – und das auch für jeden außenstehenden eindeutig verhersehbar – ins braune gegriffen: Sei es sein weltkugelprojekt, austria wien, sc wr.neustadt, rothneusiedl, seine pferterln, sein energydrink, was auch immer...

Mit dem Verständis das sie haben verstehe ich das sie nichts verstehen.

Die ehemalige Puch gäbe es schon lange nicht mehr wenn ein Stronach nicht währe.
Und das sind einige Arbeitsplätze...

Ich kapiers nicht (2/3)

Mit magna hatte er zwar in österreich erfolg, aber als er hier ankam war das ja schon eine riesen bude. Die politik ist ihm hinten reingekrochen, sein ceo hat anscheinend gepasst, da war der erfolg nicht gar so verwunderlich. Da konnten selbst die engagements diverser nulpen wie grasser oder reichold (dieser übrigens als raumfahrtsmanager(!)) nicht gar viel schaden anrichten. (Wahrscheinlich waren sie jedoch – natürlich aus ganz anderen als fachlichen gründen – mit basis für den magna-erfolg in ö.)

Als erstaunliche chuzpe empfind ichs nun, dass einer der einen grasser auf seiner payroll hatte und der außerdem auch noch seine steuern in der schweiz zahlt, sich jetzt als retter der nation aufzuspielen wagt.

Ich kapiers nicht (3/3)

Ist zwar eher off topic, aber genauso verstehe ich nicht, dass praktisch alle jüdischen emigranten – auch wenn sie schon als kleinkinder österreich verlassen mussten – auch noch 50 jahre später absolut einwandfrei deutsch/wienerisch sprechen konnten, aber andere österreicher, egal ob sie drüben eierlaberln kickten, ihren body buildeten und in filmen auftraten oder ob sie autobestandteile fabrizierten, sich schon nach ein paar jährchen in amerika einen akzent zugelegt hatten, für den sich selbst native english speaker genieren müssten.

Für Menschen die noch nie in einem anderen Sprachraum gelebt haben ist das unverständlich.

Ich bin leidglich vom Westen in die mitte Österreichs gesiedelt - auch hier gewöhnt man sich automatisch den "Dialekt" an.

Meine Empfehlung: Einfach mal über den Tellerrand hinausschau´n.

Gut aufgelistet Roman :)

Ich wunderte mich auch schon über Magna als Asyl gescheiterter Nazipolitiker und was die dort tun? Ihre Unfähigkeit hatten die ja schon bewiesen. Vielleicht mussten die sich in einem bewachten Keller aufhalten, wo sie einander Geschäfte mit Essensrationen zuschieben, aber draußen kein Unheil anrichten konnten.

So einen Blösinn hab ich noch nie gelesen...

brojken tschörmen als marke, halt

Wenn der Auftritt bei der ZIB 2 gestern typisch sein sollte,

dann kommen ja noch lustigere zeiten auf uns zu, als wir sie sowieso schon haben werden.
Niedersetzten, sein Statement absondern, aufstehen und gehen zeugt nicht gerade von hoch entwickelter Kommunikationskultur.

namensvorschlag für stronachs partei

PCA 'puta capitalistas austria'

Er tickt und redet nicht anders als viele besserverdienende Flachdenker an diversen Stammtischen. Ich kapier nicht wie der Chaot geschäftlich dermaßen erfolgreich sein konnte. Das war ja kein Glückstreffer, da war ein Plan dahinter.

Um Himmels Willen!

So einen Geltungsdrang möcht ich auch noch haben, um mit 80 eine Partei zu gründen, vor allem als Multimiliardär. Argumentativ isser ein Dinkauser mit Geld. Soll er nächstes Jahr halt seine bunten fünf Minuten haben.

Stilblüte im Wiki Eintrag is gut:

"Frank Stronach ist verheiratet mit Elfriede (Geburtsname Sallmutter). Sie haben zwei gemeinsame Kinder. 1966 kam ihre Tochter Belinda zur Welt. Ihr Sohn Andrew wurde 1968 geboren."

Die lassen nix anbrennen die Stronachs :D

Haben wir

noch nicht genug nationalkonservative Parteien in diesem Land ?

probierns es
umwieviel sind sie besser?

Österreichs Politlandschaft wird immer noch unterirdischer.

Es wird Zeit, dass ein politischer Einigungsprozess Europas mit den Nationalstaaten und dem zwetschkistanischen Polit-Kasperltheater ein- für allemal abfährt!

Das ist die einzige Hoffnung, denn eine Reform und intellektuelle Genesung des politischen Systeme Österreichs aus eigener Kraft schließe ich - aus offensichtlichem Grund - dezidiert aus.

Wäre er ein normaler ...

nichtmiliardenschwerer Rentner in seiner Altersklasse, würde man ihn entweder auslachen oder wegen beginnender Alterssnilität in ein Heim sperren ...

zumindest

unter Beobachtung auf Zeit stellen.

er könnte ja seinen Freund Arnie wieder

einmal anrufen

Ja, das wäre ein Team!

Beide reden gummi-steirisch, sind stinkreich und vertreten damit glaubwürdig die große Masse der Wenigverdiener.

Der soll erst seine Steuern in Österreich zahlen !

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