Werbung beschränkt sich bei Jugendlichen und Gewalt selbst

3. Juli 2012, 16:24
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Kindern und Jugendlichen muss laut Kodex besonderer Schutz zuteilwerden

Wien - Der Selbstbeschränkungskodex der Österreichischen Werbewirtschaft ist seit Dienstag in einigen Punkten inhaltlich modifiziert. Im Fokus der Überarbeitung standen die Bereiche "Kinder" und "Gewalt". Im Mittelpunkt stehe der Aufruf zur sozialen Verantwortung im Sinne der Vermeidung von gewaltdarstellenden und gewaltfördernden Aussagen - von nun an auch in Comics und Animationen, teilte der Werberat in einer Aussendung mit. Auch die Definition der Weltgesundheitsorganisation zu Gewalt wird eingebunden.

Beim Thema "Kinder" ist die wesentliche Änderung die nunmehrige zusätzliche Einbeziehung von Jugendlichen in den Werbekodex. So trage der Werberat dem Umstand Rechnung, dass Kindern und auch Jugendlichen wegen ihrer mangelnden Lebenserfahrung besonderer Schutz zuteilwerden müsse. Werbung für und mit Kindern und Jugendlichen müsse von besonderer sozialer Verantwortung geprägt sein. Für Jugendliche ab dem 13. Lebensjahr wurden ergänzende Punkte definiert: Leichtsinnige bzw. gefährliche Handlungen sollen in den Werbe-Darstellungen vermieden werden.

Weiters wird das Wort "Heilmittel" künftig nicht mehr in Spots vorkommen: Der Ausdruck wurde im überarbeiteten Kodex durch das Wort "Arzneimittel" ersetzt. (APA, 3.7.2012)

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