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Gasthermen sollten in regelmäßigen Abständen gewartet werden.
Wien - Aufgrund der Hitze der vergangenen Tage hat die Wiener Rettung eine signifikant höhere Anzahl von Einsätzen bei Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Gasthermen verzeichnet. "Kohlenmonoxid (CO, Anm.) kann je nach Konzentration und Dauer der Einwirkzeit tödlich sein. Langanhaltende Spätfolgen für die Patienten sind nicht auszuschließen", warnt der Leiter der Wiener Rettung, Rainer Gottwald, in einer Aussendung vom Dienstag vor dem geruchs- und farblosen Gas.
Kohlenmonoxid-Warngeräte empfohlen
Um bei Rettungseinsätzen die Gefahr rasch zu erkennen, sind die Teams der Berufsrettung mit einem Kohlenmonoxid-Warngerät ausgestattet. Mit einem solchen Gerät, das etwa die Größe eines Handtellers hat, wird durch ein Scannen der Umgebungsluft schon bei geringen Mengen ein akustisches und optisches Alarmsignal abgegeben.
Für den Hausgebrauch gibt es ähnliche Fabrikate. Neuere Geräte reagieren laut Angaben eines Wiener Handelsunternehmens bereits bei geringer CO-Konzentration. Geschäftsführer Günter Rittinger empfiehlt die Montage in Kopfhöhe. Isabelle Pinz, "Wien Energie Gasnetz"-Sprecherin, sieht die Verwendung von Kohlenmonoxid-Warngeräten zumindest als empfehlenswerte Ergänzung neben der ausdrücklich empfohlenen Wartung. Die hohen Außentemperaturen erfordern jedenfalls zusätzlich immer auch eine ausreichende Belüftung. (APA, 3.7.2012)
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Vergessen's das billige Klumpert - da werden's nicht froh damit!
Ich kenne einige Leute, die das aus ihrem Campingbus wieder rausgeschmissen haben - weil es entweder gar nicht funktioniert (selbst wenn sie die Gasflasche offen umstecken) oder permanent piept, selbst wenn sie nur eine Kerze angezündet haben oder Teewasser aufstellen!
Ob's in der Wohnung besser funktioniert möchte ich bezweifeln ...
der "Neuzeit" über Abgassensoren, die bei Abzugsproblemen automatisch das Gerät abschalten. Nachdem man sich aber leider nie sicher sein kann, ob diese kleinen "Scheißerln" nicht gerade den Geist aufgegeben haben, kann man das Restrisiko minimieren, indem man bei heißem Wetter wie folgt vorgeht: Zuerst die Flamme klein halten, sprich das Warmwasser nur sehr gemäßigt aufdrehen. Dann einige Zeit zuwarten, bevor man es auf die gewünschte Stärke dreht. Damit gibt man der Luft im Abzug Zeit, sich zu erhitzen, ohne gleich volle Kanne CO zu produzieren. Nach einiger Zeit ist dann die Luft im Rohr heißer als die Luft am Ende des Rauchfangs und der Abzug funktioniert wieder einwandfrei.
Dass es eben nicht gut durchzieht, weil die Flammenhitze zu klein ist, um durch Wärmestau durchzustossen.
Seitdem ich neuen sensor einbauen habe lassen, habe ich keine Probleme mehr.... Es ist anzunehmen, dass die 200 euro nicht gut angelegt waren...
Oder der alte hat angeschlagen, wos noch nichts zu messen gab.
Würd mich aber dennoch interessieren, wie das jetzt ist: langsam aufdrehen oder viel aufdrehen.
Kompliment: den einzig relevanten (zweiten) Absatz der APA Meldung rausgekürzt, gefunden in der Presse:
"Bei den aktuell hohen Temperaturen können Gasthermen das gefährliche und völlig farb- und geruchlose giftige Gas ausstoßen. "Schuld daran ist ein durch die hohen Außentemperaturen ausgelöster Niederdruck. Dadurch ist ein Abziehen des Gases nicht möglich und es strömt zurück in die Wohnung. Ausreichende Belüftung ist auch bei Hitze unbedingt notwendig", erklärt Gottwald."
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