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Eine mögliche Alternative?
Wien - Die hohen Sprit-Preise im Ausland vergällen Urlaubern oft die Freude am Herumfahren. Laut einer neuen Untersuchung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) kosten Treibstoffe in vielen Ländern mehr als in Österreich, etwa auch in den Nachbarstaaten Italien und Deutschland. Bei Benzin und Diesel absolut an der Spitze der Preisskala steht die Türkei, bei Eurosuper sind ferner noch Italien, die Niederlande, Griechenland, Irland, Dänemark und Großbritannien ganz oben zu finden, Schlusslichter sind Bulgarien und Rumänien mit starken Preisabschlägen. Günstiger als in Österreich ist Eurosuper aber auch in Spanien und Kroatien. Diesel ist am teuersten in der Türkei, Großbritannien, Italien, Irland, Schweden und der Schweiz, am billigsten unter anderem in Luxemburg, Bulgarien, Kroatien, Rumänien.
Im beliebtesten Urlaubsland der Österreicher - in Italien - kostet eine 50-Liter-Tankfüllung aktuell um 17,40 Euro (Eurosuper) bzw. 15,20 Euro (Diesel) mehr als in Österreich. Die höchsten Spritpreise Europas finden sich derzeit in der Türkei, England, Italien und Holland: In der Türkei kostet eine 50-Liter-Füllung Diesel umgerechnet 85,50 Euro - um 18,25 Euro mehr als in Österreich bzw. um 25,65 Euro mehr als in Europas "Diskonter" Luxemburg. Für einen vollen Tank Eurosuper sind in der Türkei 95 Euro zu berappen, um 24,65 Euro mehr als in Österreich bzw. gleich um 34,45 Euro mehr als im Nachbarland Bulgarien, dem billigsten Anbieter in Europa.
In Kroatien ist es günstiger
Günstiger als in Österreich tankt man derzeit auch im Urlaubsland Kroatien, wo 50 Liter Diesel rund 3 Euro weniger als hierzulande und 50 Liter Eurosuper rund 2 Euro weniger kosten. In Österreich sind für diese Menge Diesel 67,25 Euro zu zahlen, für Eurosuper 70,35 Euro.
VCÖ-Experte Markus Gansterer verweist darauf, dass auch Klimaanlagen im Sommer besondere Spritfresser sind. Diese Kühlungen können sich pro 100 km Fahrtstrecke mit 0,1 bis 2,1 Liter zusätzlichem Treibstoffverbrauch niederschlagen, geht aus einer Untersuchung des deutschen Autofahrerklubs ADAC hervor. Überland waren es bei den Testfahrzeugen zwischen 0,1 und 0,7 l/100 km mehr, in Ortsgebieten durch mehr Stop-and-Go-Phasen rund ein Dreiviertel Liter bis 2,1 Liter. Insgesamt pushten die Klimaanlagen den Spritkonsum bei den fünf Testautos im Schnitt zwischen 5,2 und 19,9 Prozent in die Höhe. (APA, 3.7.2012)
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In der Tuerkei gibt es aber auch eine Fuelle von Alternativen zum PKW: Autobusse, Zug, Dolums (kollektives Taxi), Minibusse, und in den Grossstaedten natuerlich auch UBahn etc.
Da ist es schon gerechtfertigt jene die auf individuellem Transport bestehen/jenen bevorzugen, zur Kasse zu bitten fuer den Verbrauch von nicht-erneuerbaren Energien und fuer die resultierende Umweltbelastung.
Das hat, wie mir türkische Freunde erklärt haben, einen viel banaleren Grund. Für den türkischen Staat ist es relativ schwer, Einkommensteuern einzuheben. Steuerhinterziehung oder zumindest ungenaue Angaben vor dem Finanzamt sind gang und gäbe. Stattdessen gibt es eben eine deutlich höhere Mineralölsteuer.
auch auf Urlaub dorthin! Können Sie im Sommer in der ganzen Türkei beobachten, die hohe Anzahl an ausländ. Kennzeichen.
Dank des hohen Spritpreises ist übrigens in der Türkei der Motorisierunsgrad sehr gering und das ÖV System (v.a. Fernbusse) auf sehr hohem Niveau. Interessant, dass wirtschaftliches Wachstum nicht unbedingt mit Massenmotorisierung zusammenhängen muss.
Auch wenn die Familie dann monatelang hungern muss, ein Auto muss her.
Die Tuerkei hat durch die hohen Kraftstoffeinfuhren ein Handelsdefizit von 105 Mrd USD im Jahr.
Der Preis fur Benzin ist deswegen so hoch, weil es die verlaesslichste Steuereinnahmequelle des Staates ist.
Ueberall sonst wird sowieso beim Steueramt vorbei gewirtschaftet.
Natuerlich ist die Zahl von 16 Mio Autos in der Tuerkei, wenn man diese mit den 58 Mio in Deutschland vergleicht, gering. Aber Istanbul mit 3 Mio Autos versinkt bereits in Chaos.
jetzt unterschreiben bei Ihren Autoparteien ÖAMTC, FPÖ und wie-heisst-diese-Kleinstpartei-nochmal?
Bei 100.000+ Unterschriften fahren dann Vertreter der Vertreter dieser Parteien zum EU-Chef irgendwo im Ausland und führen knallharte Verhandlungen.
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