Was getan werden muss, damit Frauen "alles haben können"

Gastkommentar | Sigrid Winkler
4. Juli 2012, 07:47

Eine Replik auf Anne-Marie Slaughter im österreichischen Kontext

Ein Text von Anne-Marie Slaughter kursiert gerade im Internet und versetzt die Frauenwelt in Aufruhr, zumindest Teile davon.

Slaughter beschloss kürzlich, nach Ablauf ihres zweijährigen Vertrages als erste weibliche Direktorin des politischen Planungsstabs im amerikanischen Außenministerium keine Verlängerung ihrer Position anzustreben. Stattdessen kehrte sie wieder in ihren alten Beruf zurück, den sie besser mit ihrem Familienleben vereinbaren kann. Ihre Entscheidung trieb sie an, einen Kommentar zu schreiben, warum Frauen im derzeitigen gesellschaftlichen Gefüge noch immer nicht alles erreichen können, was sie gerne wollen, vor allem dann nicht, wenn sie Karriere und Familie anstreben - "why women still can't have it all".

Nur ein Luxusproblem?

In Wahrheit leidet Slaughter an einem Luxusproblem. Statt im Außenministerium arbeitet sie nun wieder Vollzeit als Professorin an der renommierten Universität Princeton mit Anstellung auf Lebenszeit. Slaughters spezifisches Dilemma betrifft nur eine kleine weibliche Elite. Es spiegelt nicht die Realität von Frauen in den untersten Einkommensschichten wider. Ihre Überlegungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie treffen jedoch auch auf viele Frauen mit guter Qualifikation und Karriereambitionen zu, die aufgrund der gläsernen Decke auf der Karriereleiter zurückbleiben.

Slaughter hat und hatte es alles. Sie hatte ihren Traumberuf in der Außenpolitik gefunden und hätte, wie sie selber zugibt, Möglichkeiten gehabt, ihre Arbeitsverhältnisse in Washington so zu verändern, dass sie trotzdem in das Leben ihrer pubertierenden Söhne stärker eingebunden wäre. Sie hatte in Hillary Clinton eine Chefin, die in großem Ausmaß Rücksicht auf die familiären Verhältnisse ihrer Angestellten nahm. Ihr Ehemann, ebenfalls Akademiker, hatte einen flexibleren Arbeitsalltag und konnte daher den Löwenanteil der Aufgaben in der Kindererziehung und Familienarbeit übernehmen.

Aufgrund der geografischen Nähe zu ihrer Familie und der Aussicht auf mehr Flexibilität in ihrer Zeitplanung entschloss sie sich jedoch, zu ihrer ehemaligen Position in Princeton zurückzukehren, auch weil sie sich ohnehin nur befristet auf zwei Jahre für ihren Abstecher in den öffentlichen Dienst beurlauben lassen konnte. Sie wechselte also von einer Spitzenposition in eine andere Spitzenposition, gleichfalls prestigereich und arbeitsintensiv, in der sie allerdings weniger Abstriche im familiären Bereich machen muss. Ihr Beispiel lässt nicht darauf schließen, dass Frauen nicht alles erreichen können.

Muttergefühle

Dennoch diskutiert Slaughter die grundsätzliche gesellschaftliche Dynamik, die Frauen bis heute nur selten in die Spitzenpositionen, die sie erreicht hat, aufsteigen lässt. Hier wird ihr Kommentar nun auch wieder für die Otto-Normalbürgerin mit Karriere- und Kinderwunsch interessant. Eine von Slaughters Grundannahmen ist, dass Frauen mit Familie über einen "mütterlichen Imperativ" verfügen und daher gar nicht anders können, als ihre Prioritäten oft weg von der Karriere und hin zu den Kindern zu lenken.

Die Frage ist jedoch, warum das eine mütterliche, aber kein elterliche Eigenschaft ist. Verfällt sie wieder in die Argumentation von Geschlechterstereotypen? Warum vertraut sie nicht darauf, dass ihr Mann mit den pubertären Probleme ihrer Sprösslinge ebenso gut umgehen kann wie sie? Warum hat sie als Frau das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein, wenn ihr Mann doch bereit ist, die Erziehungsaufgaben zu übernehmen? Und warum, im Gegensatz dazu, haben die wenigsten Männer ein Problem damit, die Erziehung der gemeinsamen Kinder ihren Frauen zu überlassen, um sich stattdessen auf ihre Karriere und ihre Rolle als Ernährer zu konzentrieren?

Die Situation in Österreich und Lösungswege

Diese Fragen müssen angegangen werden, um eine Chancengleichheit für Männer und Frauen zu erreichen - besonders in einer Gesellschaft wie der österreichischen, wo "Feministin" als Schimpfwort gebraucht wird und die männliche Form, "Feminist", praktisch nicht existiert. Firmen gehen hierzulande bei Vorstellungsgesprächen davon aus, dass Frauen, wenn sie einmal Kinder haben, zuerst monate- oder jahrelang in die Karenz verschwinden und auch danach oft in der Arbeitszeit nicht zur Verfügung stehen, weil ihnen die Hauptaufgaben der Erziehung zufallen. In diesem Land liegt die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen weiterhin stark über dem Durchschnitt der westlichen Welt. Ganztägige Kinderbetreuung, besonders für Kleinkinder, ist Mangelware, und Frauen, die sie dennoch in Anspruch nehmen (wollen), werden als Rabenmütter verunglimpft.

Beispiel Island

Es geht jedoch auch anders, zum Beispiel in Island. Eine isländische Freundin machte mich kürzlich darauf aufmerksam, dass in ihrer Heimat beide Elternteile zu jeweils gleich langem "Elternschaftsurlaub" berechtigt sind. Neben jeweils drei Monaten nicht übertragbarer Karenz für Mutter und Vater stehen ihnen gemeinsam noch einmal drei Monate zu, die von beiden Elternteilen nach Gutdünken aufgeteilt werden können. Während dieser insgesamt neun Monate werden 80 Prozent des monatlichen Einkommens weitergezahlt. 90 Prozent der Väter nehmen dieses Recht in Anspruch, um Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

Im Idealfall hat diese Politik eine Vielzahl positiver Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - für Frauen so wie für Männer. Der Arbeitgeber weiß bereits beim Bewerbungsgespräch, dass, egal ob er einen Mann oder eine Frau einstellt, jeder von ihnen eine Auszeit nehmen wird, sollten sie Eltern werden. Diskriminierung der Frauen wird somit obsolet. Gleiche Ausfallzeiten können auch einen Gehaltsunterschied bei gleicher Qualifikation und Position nicht mehr legitimieren. Schrumpft die Gehaltsschere, fällt auch die ökonomische Logik weg, dass die Einschnitte im Familieneinkommen geringer sind, wenn die Frau zu Hause bleibt.

Darüber hinaus hat der Vater die Möglichkeit, eine gleich enge Bindung mit seinem Nachwuchs aufzubauen wie die Mutter. Das lässt in ihm vielleicht jene elterlichen Instinkte erwachen, die bisher hauptsächlich Frauen zugesprochen wurden und sie dazu trieben, ihre Karriere für ihre Familie in den Hintergrund zu stellen. Diese Politik hat auch zur Folge, dass sich Frauen auf ihre Partner in der Kindererziehung stärker verlassen können, da sich diese im Vaterschaftsurlaub die nötigen Kompetenzen angeeignet haben und daher zur Kinderbetreuung genauso qualifiziert sind wie Frauen.

Gleichzeitig verschwindet auch das Stigma der Männer, die ihre Ernährerrolle abtreten und stattdessen stärker die Erzieherrolle übernehmen wollen. Und wenn die verkrusteten gesellschaftlichen Strukturen einmal aufbrechen, dann endet vielleicht sogar jene Dynamik, aufgrund derer sich Frauen auch jetzt noch scharenweise freiwillig für schlechter bezahlte Berufe mit niedriger Qualifikation und geringen Aufstiegschancen entscheiden.

Gleichstellung und Entscheidungsfreiheit ohne Vorwürfe

Um dies zu verwirklichen, müssen Frauen und Männer zu FeministInnen werden. FeministIn zu sein bedeutet, für gleiche Karrierechancen und gleiches Gehalt für Männer und Frauen einzustehen. Es bedeutet aber auch, dafür zu plädieren, sich nicht zwischen Beruf und Familie entscheiden zu müssen, und noch weniger, sich den Ausgang dieser Entscheidung von der Gesellschaft oder der Politik diktieren zu lassen. Es ist Aufgabe der Politik, die notwendigen gesellschaftspolitischen Voraussetzungen für die Umsetzung zu schaffen, so dass diese Lebensentscheidungen von jeder und jedem selbst getroffen werden können - damit Frauen, die alles wollen, nicht mehr an den Pranger gestellt werden. (Sigrid Winkler, derStandard.at, 4.7.2012)

Sigrid Winkler (Jg. 1983) ist promovierte Politikwissenschaftlerin und spezialisiert auf EU-China-Beziehungen und den Taiwan-China-Konflikt. Sie ist Senior Associate Research Fellow am Institute for European Studies in Brüssel. Dieses Jahr verbringt sie mit einem Forschungsaufenthalt in Taiwan. Winkler lebt in einer Beziehung und ist (noch) kinderlos.

Links

Kommentar von Anne-Marie Slaughter 

Beitrag zu Slaughter-Kommentar von "The Guardian"

NGO-Schattenbericht zur Lage der Frauen

Gender Pay Gap Statistics

Gender-Statistik von Island

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 173
1 2 3 4

Verpflichten wir Frauen zu regelmässigen Miliz-Übungen, dann bleibt der Gesellschaft nichts anderes übrig als sich zu ändern.

gehen tut es auch hier. man wird nur von vielen seiten angefeindet, nicht selten auch von anderen frauen/müttern.

"witzig" ist die Wikipedia Defintion:

Feminismus bedeutet demnach den "Kampf" um gleiche Teilhabechancen, wohingegen "Maskulinismus" auf die eingebildete Überlegenheit des männlichen Geschlechts hinweist....
idente "ismen" mit unterschiedlichen Vorzeichen und völlig verschiedenen Auslegungen....

"Die Frage ist jedoch, warum das eine mütterliche, aber kein elterliche Eigenschaft ist."

Vielleicht sollte man sich mal die Mühe machen und die entsprechende evolutionspsychologische Literatur lesen. Seit Jahrzehnten gibt es entsprechendes naturwissenschaftliches Material darüber (z. B. Robert Trivers: "Parental Investment and Sexual Selection", 1972). Ist es zuviel verlangt, dass sich Sozialwissenschaftler auch ein wenig mit Biologie auseinandersetzen - und zwar ohne feministische Scheuklappen, den "Biologismus"-Vorwurf auf den Lippen!

sie spricht dann noch die langen Stunden im Büro an

"Long hours are one thing, and realistically, they are often unavoidable. But do they really need to be spent at the office? To be sure, being in the office some of the time is beneficial. ... Still, armed with e-mail, instant messaging, phones, and videoconferencing technology, we should be able to move to a culture where the office is a base of operations more than the required locus of work. "

wenn das mit Hilfe des Mütter-Gewinsels geändert wird, fein. Das würde nämlich allen helfen, vor allem der Umwelt, denn das tägliche Herumkarren von Bürohengsten von einer Ecke der Stadt zur anderen, damit er im Büro vor dem gleichen PC sitzt den er daheim auch hätte, gehört zu den sinnlosesten Ressourcenverschwendungen, die es momentan gibt.

so erzieht man hilflosen Nachwuchs

" Andy has spent more time with our sons than I have, not only on homework ...when each of them had to bring in a foreign dish for his fourth-grade class dinner, Andy made his grandmother’s Hungarian palacsinta; when our older son needed to memorize his lines for a lead role in a school play, he turned to Andy for help. "

Wo bleibt da die Selbstständigkeit? Hausübungen sind nicht dazu da, von den Eltern gemacht zu werden. Mir hat nie jemand bei irgendwas in der Schule geholfen, bewußt nicht, denn wie soll man je selbstständig werden, mit Niederlagen umgehen können, seinen eigenen Stil finden, wenn man ständig begluckt wird? Ist klar daß Helicopter parents einen Haufen Zeit investieren, aber die ist kontraproduktiv verbraten.

Karriere

warum ist das eigentlich so wichtig? Wem schuldet man Karrieren? Wer sagt danke, nachdem man sich 40 jahre reingebuttert hat ins Erwerbsleben? Ist es einfach geiler als eine aufregende Frau/ein aufregender Mann?

"FeministIn zu sein bedeutet, für gleiche Karrierechancen und gleiches Gehalt für Männer und Frauen einzustehen."

Selten so gelacht.
Alleine die Schreibweise FeministIn: das Binnen-I an dieser Stelle gäbe schon Stoff für ein ganzes Buch.

Feministin zu sein hat nichts, und zwar absolut nichts mit dem Kampf für Gleichstellung zu tun. Es geht eher um eine Vorrangstellung. Tausende Postings zu betreffenden Themen können das problemlos belegen.

Gedanken zu einer Gleichstellung sind bspw. hier zu finden: http://derstandard.at/133963970... en-bleiben

wir wollen alles für alle menschen
karriere u familie in ö als frau-vergiß es

Warum soll man das vergessen

wenn es woanders auch geht.

im sinne von: woanders gehts, in ö im moment noch nicht

"wir"?

wer ist denn "wir"?

und wieso können sie für "alle" sprechen?

ICH habe sie nicht zu meinem Sprachrohr bestellt...

vielleicht sollten sie lernen in ICH-Botschaften zu sprechen um ihren verbalen Ergüssen auch die entsprechende Bedeutung zukommen zu lassen...

der isländische ansatz ist gut.

die dame macht aber zwei typische fehler:

1) sie scheint zu glauben, dass männer sich nicht zw. beruf u. kindern entscheiden müssen. sie müssen es natürlich genauso - sie entscheiden sich nur oft anders. die empirik zeigt übrigens, dass männer mit ihrer entscheidung für den beruf meist unglücklicher werden, als frauen mit ihrer für die kinder. Siehe Link, Punkt 2:

http://www.guardian.co.uk/lifeandst... -the-dying

2. sie setzt feminismus mit antidiskriminierung gleich. in wirklichkeit ist feminismus natürlich eine form des sexismus, wie der name ja schon sagt

danke....

dass Sie mit dieser Argumentation hier im feministichen Standardforum (bis dato) noch kein einziges rotes Stricherl haben, überrascht mich enorm!!!

"FeministIn zu sein bedeutet, für gleiche Karrierechancen und gleiches Gehalt für Männer und Frauen einzustehen."

Und für gleiche Leistung nicht?

Oh, ich vergas: Nur die Rosinen bitte, den Rest können die Männer behalten!

Aber mal ehrlich: Wieviele Leute kennen sie, die "alles haben" - ohne Abstriche?
Ein wehleidiges Luxusproblem einer Frau, die die Schuld wieder mal bei den Männern sucht.

Am besten, Frauen kriegen alles, Männer nix

men can't have it all either...

spiegelt nicht die Realität von Frauen in den untersten Eink

na, echt , wirklich ? Wen interessieren die ?

DAS ist doch mal ein guter artikel bzgl. gleichstellung. so sollts ausschauen und nicht anders.

Frauen stehen vor den gleichen Problemen wie Männer. Wenn Sie Karriere wollen, können sie deshalb nur wenig Zeit mit den Kindern verbringen und sie müssen sich einen Partner nehmen der die Kindererziehung übernimmt, oder einfach auf Kinder verzichten. Ein erfolgreiches Alphamännchen + super Karriere + viel Zeit mit den Kindern - das geht nun einmal nicht. Frauen müssen wenn sie Macht und Karriere wollen, eben darin auch ihre Erfüllung finden und nicht in Partnerschaft und Kindern, das gilt aber für Männer auch schon immer. Wie so oft wird hier unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung" etwas gefordert, was Männer nie hatten.

und die wenigsten haben dieses problem, für die meisten geht es um die kleine karriere, und die sollte ja doch mit familie vereinbar sein, besonders, wenn man sich beides aufteilt. und das ginge durchaus!

Da müssen aber die Rollenbilder aufgeweicht werden. Solange Frauen als Partner jemanden wollen, der die finanzielle Hauptlast in der Beziehung und Familie trägt und Frauenministerin und Feministinnen laut "Nein!" schreien, sobald Männer als Väter anerkannt werden wollen, also gerade die Frauen die alten Rollenbilder leben, ändert sich alles nur quälend langsam.
Man kann auch nicht sagen, dass die Mutter viel wichtiger für das Kind ist und umso besser, je mehr Zeit sie mit dem Kind verbringt und gleichzeitig darüber jammern, dass Männer nicht in Karenz gehen.

dazu müssen rollenbilder aufgewicht werden: stimmt da sind auch die frauen gefragt: stimmt die frage ist aber eher wo man anfangt. im moment hängt alles an der go,

und sonst nichts, und dagegen bin ich. nicht gegen die go, sondern gegen als selbige als einzige maßnahme.
warum?
weil ZB bei den "freiwillig obsorgenden" der faktische kontakt zwischen vater und kinder ebenso minimiert ist, das sind aber 2 gruppen, die gutwillig miteinander arbeiten WOLLEN. also gibt es system. prozesse, die von der go nicht gelöst werden können.
die mutter ist nicht viel besser für das kind, sie hat nur einige vorteile bei der entstehung von bindung, UND im moment werden die kinder hauptsächlich von müttern versorgt.
warum wird die go diskutiert, aber keine begleitmaßnahmen, die zB eine väterkarenz begünstigen?
-väterkarenz-doppelresidenz-mediation-unterstützung beider- familie als funktionales Netwerk-

Sie wollen nur Maßnahmen, die den Frauen zu Gute kommen und bei denen Sie nichts an Einfluss verlieren. Das ist im Sinne von Feminismus, also Frauenlobbying, richtig und nachvollziehbar. Nur sind das natürlich nicht die besten und sinnvollsten Maßnahmen, sondern die zementieren den Status Quo.
Solange dadurch der Vater Nebenfigur und Bittsteller bleibt und die Rolle der Mutter über allem steht, ändert sich nichts an den in der Realität gelebten Rollenbildern. Es ist doch absurd, die Väter als ersetzbare Nebenfiguren neben der Übermutter abzutun und gleichzeitig zu raunzen, dass zu wenig Männer in Karenz gehen.

Sie irren sich, ich will nur nicht nur maßnahmen, die den vätern zu gute kommen, weil ich das system in den unterschiedlichen systemen familie/erwerbsarbeit als gleichermaßen unfair und ungünstig empfinde. nur dass die situation i.d. famile zu lasten

der engagierten väter geht, und die situation in der erwerbsarbeit zugunsten aller frauen geht.
daher: reform als gesamtpaket, das die go beinhaltet und dinge wie: doppelresidenz, selbstverändlich geteilte karenz, änderungen in der alimentation, spezielle wohnprojekte oder förderung bei der wohnungssuche in nähe der restfamilie....
es ist auch absurd, jemanden in entscheidungen einbinden zu müssen, ohne dass er die möglichkeit nimmt, im leben eingebunden zu sein, zB durch die karenz. warum soll es nicht möglich sein beides in die wege zu leiten?
ein bekannter vater redet seiner tochter jede höherbildende schule aus, damit er nicht zahlen muss, sein interesse liegt halt nicht beim kind, das er in keiner weise erzieht. 1 spassvater halt

Posting 1 bis 25 von 173
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.