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Facebook führt neue Icons für Beziehungen gleichgeschlechtlicher Paare ein.

Life Events der neuen Facebook-Timeline
Seit Einführung der neuen Timeline im Facebook, gibt es die Möglichkeit wichtige Ereignisse wie einen neuen Job, Umzug in eine neue Stadt oder die Geburt eines Kindes als "Life Event" zu posten. Bei einer Heirat hat das soziale Netzwerk bislang immer ein Icon mit Braut und Bräutigam angezeigt. Nun werden neue Icons für gleichgeschlechtliche Beziehungen ausgerollt.
Noch nicht für alle Nutzer
User können zwischen zwei männlichen und zwei weiblichen Figuren wählen, wie die "Gay and Lesbian Alliance Against Defamation" (GLAAD) berichtet. Offenbar werden die Änderungen etappenweise ausgerollt, im Account der Autorin waren sie vorerst noch nicht verfügbar. Update: Einige WebStandard-User berichten, dass die neuen Icons bei ihnen bereits freigeschaltet wurden.
Initiativen gegen Diskriminierung
Die neuen Icons sind ein weiterer Schritt des Netzwerks gegen Diskriminierung der LGBT-Community (lesbian, gay, bisexual, transgender). Zuvor startete das Unternehmen beispielsweise die Kampagne "Stop Bullying: Speak Up Social Pledge" und die Initiative "Network of Support". (br, derStandard.at, 3.7.2012)
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Nicht im Beziehungsbereich, aber man kann neue Beziehungen zur Time-Line hinzufügen, diese werden dann auch in der Übersichtsbox (rechts oben auf der About-Seite) angezeigt, in der Liste, in der auch das Geburtsdatum und Arbeits- und Studien-Events angezeigt werden.
Wie blind muss man sein. Das ist kein "Weiterer Schritt in Facebooks Einsatz gegen Diskriminierung" sondern ein weiteres Tentakel der Datenkrake (jetzt weiß FB halt auch noch wer homo ist und wer in Homo-Ehe lebt).
Find ich auch. "In einer Beziehung" heißt einfach nur, dass man eine Beziehung hat. Dass die Leute zwar eigene Icons bekommen ist zwar sehr nett (und hätte, wenn gewollt, schon von Anfang an eingebaut gehört) aber mehr auch nicht. Was tatsächlich fehlt sind so Optionen wie "nicht an einer Beziehung interessiert", denn diese sozialen Netzwerke gehen standardmäßig davon aus, dass man immer auf der Suche ist, wenn man nicht gerade eine Beziehung hat. (Oder wie war das bei diesem "österreichischen" Netzwerk? "Unterm Schlapfen" und "Anbratbar"? Ich wäre nie "anbratbar".)
naja, wenn eine/r darauf besteht in einer gleichgeschlechtlechtlichen beziehung zu sein, und mit der einstellung 'in einer beziehung' nicht zufrieden ist, dann ist das eher heterophob den homophob.
ich glaub aber nicht, dass es überhaupt was mit einer phobie hat, eher mit narzismus und selbstdarstellung.
ich z.b. bin gar nicht auf facebook, und habe daher gar keinen beziehungsstatus. fühle ich mich deswegen diskriminiert? nein!
eine diskriminierung mit einer umsatzrechnung für die bevölkerung zu legitimieren ist natürlich einfach. andererseits könnte man auch sagen dass 90% der bevölkerung theoretisch für den fortbestand ausreichen, zudem genügend nichtheteros sich gerne fortpflanzen, es ihnen aber gesetzlich verwehrt bleibt und reichlich andere lebensarten nicht der fortpflanzung sondern dem eigenen erleben dienen.
Zwar werden in unzähligen Ländern Europas, wie auch auf der ganzen Welt Homosexuelle immernoch politisch verfolgt oder für vogelfrei erklärt, sogar in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Selbst in Österreich sind Schwule und Lesben noch meilenweit davon entfernt sozial akzeptiert zu sein, aber so what?
Das wahre Leben findet doch eh auf Facebook statt, oder?
Abgesehen davon, dass niemand behauptet hat, dass dies das wichtigste Problem der LGBT-Community ist; und abgesehen davon, dass man sich auch über Kleinigkeiten freuen kann, ohne dass das bedeutet, dass man den Blick für die großen Dinge verliert: Wenn ein weltbekanntes amerikanisches Unternehmen, noch dazu eines dessen Reichweite jedes Medienimperium übertrifft, eine Aktion setzt, die impliziert, dass es Anliegen der LGBT-Community respektiert, so hat das eine Bedeutung, die weit über die Veränderung eines Icons hinausgeht.
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