Baustelle Hanssonkurve: Zehn Kilometer Stau auf der Südosttangente

3. Juli 2012, 09:11

ÖAMTC: Leute müssen sich erst daran gewöhnen

Wien - "Es dauert einige Zeit, bis sich die Leute daran gewöhnt haben", kommentierte ein ÖAMTC-Sprecher Dienstagfrüh die Baustelle auf der Wiener Südosttangente (A23) bei der Hanssonkurve. Ein zehn Kilometer langer Stau in beiden Richtungen war die Folge.

Bis Ende August werden im Baustellenbereich statt jeweils drei nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, warnte der ÖAMTC. Zu einem totalen Stillstand kam es nicht, aber der "zähflüssige Brei" reichte zeitweise bis Guntramsdorf bzw. bis zur Breitenleer Straße zurück. (APA, 3.7.2012)

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An alle die sich aufregen, das auf Autobahnbaustellen so getrödelt wird.....Es gibt technische und menschliche Grenzen der Belastbarkeit und nicht unendliche Ressourcen...bitte melden, wer freiwillig regelmässig nachts und am Wochenende auf einer Autobahn arbeitet...Gsund is des ned...Und Die Qualität und Leistung sollte auch noch passen..

Ist ja supa im klimatisierten Gefährt zu sitzen und zu motzen....typisch weana halt....

könnte

man jetzt eventuell veröffentlichen, dass die letzten beiden Tage so gut wie kein Stau war? Bin gestern und heute gegen 08.00 von Inzersdorf bis Handelskai ohne Probleme gefahren, ein bisserl zäh bei der Hansson-Kurve und gestern abends retour um 18.45 - auch ohne großen Stau.

der ganze südbereich in wien ist momentan eine sauerei. heute morgen vom 5ten zum südbhf und wieder zurück...1 stunde!!!

vom 5. bezirk zum südbahnhof eine stunde?

mit dem auto?
da ist man zu fuss schneller...

kranke gesellschaft. bringen sich anscheinend alle selber um mit ihren abgasen, ihrer umweltzerstörung, ihrer klimazerstörung....

Hat nichts mit gewöhnen zu tun.

Der Großteil der Autofahrer will einfach nur in der linken Spur fahren.

Warum staut es jeden Tag vor der Praterbrücke, dort wo die A22 (Donauufer-Autobahn) in die A23 (Tangente) mündet? Der Großteil jener Autofahrer, die von der A22 kommen drängen sofort nach Ende der Sperrlinie auf die linke Spur. Blinker rein und rüber, obwohl es in der ersten Spur zügig dahin ginge. Aus dem Grund steht man mehrmals täglich bis zum Gewerbepark.

So schaut es halt in den meisten Fällen aus. Links soweit es geht, beim Einordnen dann noch ein paar Sturschädln die niemand reinlassen und wieder unnötig Stau. Hausgemacht, meiner Meinung nach.

Das liegt aber auch an der unklugen, wenn nicht sogar falschen Beschilderung:

Wenn sie von der A22 auf der rechten Spur auf die Tangente (Richtung Süden) raufkommen, dann haben sie links noch die Sperrlinie vom Beschleunigungsstreifen, sehen aber am nächsten Überkopfwegweiser schon den Richtungspfeil für diese Spur in Richtung Handelskai. Viele Ortsunkundige fürchten offensichtlich, dass sie hier gleich wieder runter müssen und quetschen sich sich links rein, obwohl a) Sperrlinie und b) die rechte Spur NIE eine Abbiegespur Richtung Handelskai wird!

Künstliche Verengung also - und der Stau ist hausgemacht ...

DANKE

sie sprechen mir aus der seele!
ergänzend sind noch die mittelspurkleber hinzuzufügen, die sich nach dem einordnen auf biegen und brechen unbedingt auf die mittlere spur begeben müssen, um dann mit derselben geschwindigkeit wie die rechte spur dahinzutuckern. dass die südosttangente eine autobahn ist, auf der rechtsfahrgebot herrscht, wissen anscheinend die wenigsten

linke spur

die meisten hat wohl angst irgendwann hinter einem lkw zu landen, deswegen fährt alle welt links.

wenn viel mehr auf andere autofahrer achten würden, wär das eigentlich auch nicht problematisch.
denn sobald ich in der zweiten spur sehe, dass einer in der ersten einen lkw überholen möchte, wechsle ich halt auf die dritte um platz zu machen.

tut aber leider kaum wer.

sorry ama2deus, aber:
1.) wer - warum auch immer - spur wechseln möchte, kann nicht einfach den blinker raushaun und fahren. er hat sich erst durch verwendung der in jedem auto vorhandenen spiegel davon zu überzeugen, dass er durch sein manöver keinen anderen lenker dazu zwingt zu bremsen oder seine geschwindigkeit zu verringern.
2.) wenn sie aus höflichkeit (mache ich ja auch manchmal) ein blinkendes fahrzeug in ihre spur reinlassen wollen, in ihrer spur abbremsen und jemanden reinlassen, ist das okay
3.) wenn sie dabei selbst die spur wechseln gilt 1.)
4.) ein auf der beschleunigungsspur fahrendes fahrzeug hat nachrang
5.) bei stau (womit wir wieder bei der tangente sind) sollte das reissverschlussprinzip eingehalten werden

das habe ich nicht gesagt!

ich sagte es sollten alle mehr aufeinander achten und rücksicht nehmen.
und wenn ich in der zweiten spur fahre und jemand in der ersten spur nicht auf die zweite wechseln kann, was für einen mangel erleide ich, wenn ich auf die dritte wechsle, damit er auf die zweite wechseln kann?

Schau an schau an,

was mir wieer mal entgangen ist.
thx für den Hinweis, der mir sagt, das der Schwachsinn in dieser Stadt auch noch nicht ausgemerzt ist :-)

ich muss zugeben, das ich eher zwischen graz und sübgld. mit dem pkw fahre.

aber ich nehme nicht an, dass dort anders gefahren wird - vor allem da dort auch wiener fahren ;)

Naja. Bis Gleisdorf ists 2 spurig und es geht recht einfach dahin (kaum Ausfahrten). Gleisdorf selbst ist manchmal bloed weil dort von Feldbach und von Weiz der ganze Verkehr dazukommt mit einigen Auf/Abfahrten kurz hintereinander. Aber dann bis Graz ists wieder sehr gemuetliches Fahren.
In Wien im Gegensatz. Das ist Teufelswerk.

nachdem sie die spuren am verteilerkeis verpfuscht haben ist eh schon alles wurscht...

musst halt auf die überkopfanzeigen schaun dann klappts auch mir der richtigen spur ;)

Oh Du lieber Augustin, alles ist hin.

wo doch die S1 die Tangente so nachhaltig entlastet hat...?

aber sie sehen auch, dass die investitionen in die öffis überhaupt nichts gebracht haben und daher völlig sinnlos sind.

;-)

tja, das die Konzentration sämtlicher ÖV-Investitionen in 1-2 U-Bahnverlängerungen am Stadtrand wenig sinnvoll ist, brauchens mir nicht erzählen.

Wann wurde in Wien zuletzt wirklich massiv in flächenhaften ÖV investiert?

dann liegts wohl an der spö, weil geld wird reichlich in die hand genommen.

tjo, die investieren jhalt dort "in den ÖV", wo der Autoverkehr am meisten profitiert, nicht dort, wo die Fahrgäste am meisten daovn hätten.

Ist aber mit der ÖVP in NÖ genauso. Die lassen sich auch zuerst von der ÖBB Ortsumfahrungen als "Baustraßen" bauen, und schimpfen dann auf dieselbe ÖBB, dass sie für das Führen von Zügen das Geld verlangen, das ihnen dafür zusteht und dem Land vom Bund für diesen Zweck übertragen wurde.

es gibt im bereich der S1 bzw. der tangente eine querverbindung radialer ÖV-linien?

Bei allem Geschimpfe über die Tangente...

Möcht ich den Verkehr OHNE die Tangente sehen...

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