NFC und QR-Code liefern in Klagenfurt E-Books aufs Handy

Virtuellen Stadtbibliothek in einer Stadt, die keine Bibliothek hat

70 handgroße gelbe Sticker mit der Aufschrift "Handy hier auflegen" laden seit heute, Dienstag, in ganz Klagenfurt zum Download von E-Books ein. Wo sich die Sticker befinden, verrät eine Karte auf der Webseite des Projekts. Um sich einen von 70 Klassikern der Literatur herunterzuladen, hält der Nutzer entweder sein NFC-fähiges Smartphone darauf oder fotografiert den angebrachten QR-Code ab.

Novellierung des Urheberrechts

Initiiert wurde das Projekt, das aus der Frage "Was kann man mit NFC-Funk anstellen" geboren wurde, von Journalist Georg Holzer und Softwareentwickler Bruno Hautzenberger. Neben der virtuellen Stadtbibliothek in einer Stadt, die keine Bibliothek hat, will das Projekt Ingeborg auch einen Beitrag zur Diskussion um eine Novellierung des Urheberrechts liefern. Ab August stellt pingeb.org seine Infrastruktur jungen Autorinnen und Autoren sowie anderen Kreativen zur Verfügung. (kat, DER STANDARD, 3.7.2012)

  • NFC-Projekt in Klagenfurt
    foto: pingeb.org

    NFC-Projekt in Klagenfurt

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