Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Nachfrage nach Rohstoffen schwächelt, Einkaufs- und Verkaufspreise sinken - erstmals seit zweieinhalb Jahren.
Berlin - Im Sog der Euro-Schuldenkrise hat die deutsche Industrie ihre Talfahrt beschleunigt. Die Geschäfte schrumpften laut dem am Montag vorgelegten Markit-Einkaufsmanagerindex für Juni so stark wie zuletzt vor drei Jahren. "Die rasch um sich greifende Abkühlung der Weltkonjunktur hat den exportlastigen deutschen Aufschwung ins Stottern gebracht", attestierte Markit-Ökonom Tim Moore. Stärker bergab ging es auch in Italien und Spanien, der Abwärtstrend in Frankreich schwächte sich leicht ab.
Das Barometer des britischen Markit-Instituts für die deutsche Industrie fiel um 0,2 auf 45,0 Zähler und landete damit auf dem tiefsten Niveau seit drei Jahren. Für die Eurozone verharrte der Index auf 45,1 - also Mai-Niveau. Vor allem mangels Neu- und Folgeaufträgen drosselten die Unternehmen die Produktion weiter. Damit setzte sich die Auftragsflaute fort, wobei von den Exportmärkten sogar noch weniger Bestellungen eingingen als im Vormonat.
Die gute Nachricht: Die Talfahrt im Währungsraum wird sich zumindest nicht verschärfen, sie kam im Juni zum Stehen. Die Firmen führen die Schrumpfkur auf die Zurückhaltung der Kunden in ganz Europa zurück. "Die Daten deuten auf eine Schrumpfung des Industriesektors im zweiten Quartal um zirka ein Prozent hin. Der Abwärtstrend dürfte sich im zweiten Halbjahr beschleunigen", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. In Deutschland nahmen die Auftragsbestände den zehnten Monat in Folge ab - ein Rückgang so stark aus wie zuletzt im November 2011. Dies sorgte zusammen mit Produktionskürzungen und Auftragseinbußen dafür, dass die Firmen den dritten Monat in Folge Stellen abbauten.
Die schwache weltweite Nachfrage nach Rohstoffen führte zugleich dazu, dass erstmals in diesem Jahr die Einkaufspreise kräftig fielen. Dies veranlasste die Unternehmen, ihre Verkaufspreise erstmals seit knapp zweieinhalb Jahren geringfügig zu senken.
In der unter niedrigen Preisen ächzenden Stahlindustrie wächst zudem die Sorge vor neuer Ostkonkurrenz mit dem WTO-Beitritt Russlands. "Insgesamt sind langfristig 60 bis 70 Prozent der europäischen Stahlkapazitäten bedroht", sagte Voestalpine-Chef und Präsident des europäischen Stahlverbandes Eurofer, Wolfgang Eder, dem Handelsblatt. Die Europäer müssten ihre Kapazitäten von 210 Mio. Tonnen im Jahr um bis zu ein Viertel reduzieren.
Einen herben Rückschlag verbuchte die US-Industrie. Laut Institute for Supply Management (ISM) fiel der Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe auf 49,7 Punkte, eine glatte Schrumpfung. Der Frühindikator für den Auftragseingang brach von 60,1 im Mai auf 47,8 ein.
Besser scheint es derzeit nur in Japan zu gehen. Der Tankan-Geschäftsklimaindex verharrt zwar noch im Minus, er verbesserte sich aber um drei Punkte. (Reuters, DER STANDARD, 3.7.2012)
Aktivisten rufen für 31. Mai zu "massenhafter Blockade" der EZB-Zentrale in Frankfurt auf
Der Oberste Gerichtshof bestätigte einen Schiedsspruch von 2010 und wies die Aufhebungsklage Ex-Vorstands Thomas Ridder ab
Wenn man den Schätzungen von Bloomberg Glauben schenkt, ist Bill Gates wieder der reichste Mensch der Welt
Zudem wurden die Finanzschulden im Ausland per saldo abgebaut
KSV-Insolvenzexperte Hans-Georg Kantner kritisiert erneut heftig die geplante Senkung des Mindeststammkapitals
Familien-Privatstiftung beteiligt sich an Signa – Conwert-Engagement wirft immer mehr Fragen auf
Wie in der gesamten OECD stagnierte die Kluft zwischen Arm und Reich auch in Österreich, das im besten Viertel zu liegen kommt
Jene der zweiten und dritten Ebene haben aber laut dem Wirtschaftsforum der Führungskräfte zulegen können
Eine Studie bescheinigt, dass die Steuerleistungen der angesiedelten Betriebe die Kosten der Ansiedlungsagentur bei weitem übersteigen
Ein schlechtes Zeugnis stellt eine Studie dem Sanierungsscheck der Regierung aus. Die 100 Millionen gehen demnach am Ziel vorbei
Um den Treibstoffverbrauch zu senken, sollen Transporter bis 3,5 Tonnen künftig maximal 120 km/h fahren dürfen
In Europa spielen unkonventionelle Gasvorkommen - insbesondere Schiefergas - im Gegensatz zu den USA noch keine bedeutende Rolle
Kroatischer Ex-Außenminister Granic lobbyierte für von Österreichern geführtes Einkaufszentrum Westgate
Auch der Adel ist vor schlechten Geschäften nicht gefeit, dass weiß jetzt auch Großbritanniens vornehmster Bauer
Beim Zahlenschönen werden die heimischen Firmenlenker nur von den Osteuropäern übertroffen. Die Krise führt zu mehr Korruption
EU-Beamte wehren sich gegen weitere Maßnahmen
Das kleine Fürstentum unternimmt einen neuerlichen Anlauf, um im Meer vor seiner Küste Land zu gewinnen
Ein Aufschlag von 30 Prozent soll laut Insidern Schutz vor Dumping-Importen leisten
Nur noch neun Prozent der Bürger wollen in die Währungsunion, nur noch 42 Prozent bekennen sich zur politischen Union
Mit Preisen bis zu 30.000 Euro je m2 belegt Wien in einem Ranking Platz zehn, die teuerste Wohnanlage Europas liegt auf Sardinien
für eine militärische niederlage (syrien-iran ist zündschnur) können china und russland sorgen. leider geht der euro mit dem dollar (dollarreserve) nach unten.
in einer welt nach den usa muss sich europa an russland anschmiegen. in so einer welt wird es sicher keinen platz mehr geben für genderfragen und einen lifeball.
stimmt nachdenklich, wenn man da eine 3dfx-Karte "Made in USA" und eine Matrox Millenium "Made in Canada" findet. Noch keine 20 Jahre her (1996 bzw. 1995 gebaut), heute praktisch unvorstellbar.
Es ist ihm gottseidank unmöglich, neue Billionen an Schulden aufzunehmen.
In Europa ist die EURO-Party, billiges Geld für
X leistungsloses Leben in Luxus (Griechenland)
X Immobilien für Alle (Spanien)
X industrielosen Sozialstaat (Portugal)
X Schuldenberge aus den 80er und 90er-Jahren (Italien)
X neomarxistische Sozialromantik (Frankreich)
endgültig vorbei.
Dabei wächst die Wirtschaft und der Wohlstand. Aber nur anderswo. Asien, Südamerika, einzelne nicht sozialistisch verseuchte westliche Länder (Kanada, Australien, Schweiz,..) usw. feiern hohe Wachstumsraten und Wohlstandszugewinne, während Europa im gutgemeinten Umverteilungssumpf ertrinkt.
Man sollte überlegen, vl. doch nicht die Minderleister zum Maß aller Dinge machen.
- leistungsloses Leben in Luxus? ja vl 1%
- Immobilien für Alle? ja für alle Spekulanten
- Industrielosen Sozielastaat? ja wie z.B UK? (lol)
- Schuldenberge aus den 80er...? Ja, ES GEHT OHNE SCHULDEN NICHT! (Schuld = Guthaben)
- neomarxistische Sozialromatik? Ja, jetzt ist mir alles klar!
Sie haben nichts verstanden!
so ein Schwachsinn.
Immer noch sind die USA DAS Land mit dem absolut geringsten sozialen Wirtschaftsleben und trotzdem geht es dort steil bergab. Das Vorhaben von Obama, die Leute wenigsten gegen Krankenbehandlungskosen zu versichern ist ja noch gar nicht in Kraft.
Also bitte Hirn einschalten und dann posten!
... damals schon fragten Lehrer und wir Schüler uns auch:
Wenn man immer mehr Schulden macht, wann ist der Punkt wo nichts mehr geht!? Wenn wir immer mehr Schulden haben und die eh nicht zurückzahlen, wer ist so blöd und gibt weiter Geld!? (Blöd = wir wussten damals nicht wieviel die Banken und Eliten damit verdienen) Wie sollen wir die Schulden jemals zahlen können wenn die Schuldenuhr in Berlin schnellerläuft als die Einnahmen reinkommen? Wie sollen wir ein Plus erwirtschaften, wenn wir schon in guten Jahren keinen Überschuss erwirtschaften konnten (BRD)?
Weniger vom Geld, welches man sich ausleihen muss, auszugeben, setzen sie mit "sparen" gleich?
Tatsächlich ist es doch so dass die Regierungen wegen dem teuren Wählerkauf seit Jahrzehnten alljährlich -zig Milliarden Schulden machen. Dass irgendjemand dieses Geld wieder mal zurückhaben will werden auch sie mittlerweile verstehen, oder?
Daran hätten sie aber bei den Wahlen denken müssen, als sie bei der Partei, welche die größten Heilsversprechen abgab, das Kreuzerl machten.
Die letzten 8 Zeilen werden der Überschrift gerecht ^^ Aus diesem Grund wäre eine andere, vllt "EU- und US-Industrie auf Talfahrt" besser geeignet?
Interessant wären für eine bessere Einschätzung der Situation Deutschlands Vergleichsdaten aus Frankreich und GB.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.