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Viermal schuldig. Mit mehrjährigen Haftstrafen ist kürzlich der jüngste Hypo-Prozess in Klagenfurt gegen die Ex-Vorstände Wolfgang Kulterer, Günter Striedinger sowie Steuerberater Hermann Gabriel und Hypo-Anwalt Gerhard Kucher zu Ende gegangen.
Dabei ginge es um den sogenannten Vorzugsaktien-Deal aus dem Jahre 2004. Die Angeklagten sollen eine Aufnahme von Eigenkapital über ein eigens konstruiertes bankinternes Liechtensteinisches "Geldkarussell" vorgetäuscht und die Bank damit geschädigt haben. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Ein weiteres Verfahren zum Vorzugsaktien-Deal 2004 wird heute, Dienstag, am Handelsgericht Wien fortgesetzt. Dabei klagt die Hypo Ex-Manager und Investoren, die davon profitiert haben auf 48 Mio. Euro.
Bereits 2008 waren Kulterer und Vorstandskollege Thomas Morgl in der Swap-Affäre wegen Bilanzfälschung verurteilt worden. Freisprüche dagegen setzte es für Kulterer wegen Kreditvergaben an die finanzmarode Fluglinie Styrian Spirit und den Detektiv Dietmar Guggenbichler. Am 21. August wird der Oberste Gerichtshof über eine etwaige Neuverhandlung entscheiden.
Die Causa Hypo Alpe Adria füllt bereits viele, viele Aktenordner. Allein im Hauptakt in Klagenfurt gibt es 90 Beschuldigte, gegen die die Justiz ermittelt. Darunter finden sich auch Unternehmen. So wird auch die einstige Bankaktionärin Kärntner Landesholding als Beschuldigte geführt. (stein, gra, DER STANDARD, 3.7.2012)
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