Innkreisautobahn: Bures lädt zum Lärmgipfel

2. Juli 2012, 17:22
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Gespräche über Anrainerschutz beim "A8-Gipfel"

Linz - Der massive Protest der Anrainer gegen den Verkehrslärm entlang der Innkreisautobahn (A8) zeigt jetzt offensichtlich Wirkung. Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) hat für Dienstag zum A8-Gipfel geladen. Konkret finden sich Vertreter des Vereins " Schutzgemeinschaft Lebensraum A8", der Asfinag, die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden sowie politische Vertrerer von ÖVP, BZÖ und den Grünen im ministeriellen Büro ein.

"Wir haben nicht mit dieser Einladung gerechnet und sind jetzt einmal vorsichtig optimistisch", erklärt Stephan Rechberger, stellvertretender Obmann der Protestplattform, im Standard-Gespräch.

Start der zweiten Bauetappe

Aktueller Grund, warum es auf dem Asphalt zwischen den Ortschaften Aistersheim, Weibern, Haag und Pram glüht, ist der Start der zweiten Bauetappe der Generalsanierung der Innkreisautobahn von Meggenhofen bis Haag. Statt der gesetzlich festgelegten Maximalhöhe von 5,5 Metern sollen die Lärmschutzwände im Zuge der zweiten Bauetappe deutlich niedriger werden.

"Seit 1989 führen wir mit dem Ministerium und der Asfinang Korrespondenz über verbesserten Lärmschutz - man hat uns viel versprochen und nichts wurde gehalten", ärgert sich Gerhard Bruckmüller, Bürgermeister der Gemeinde Weibern. Man erwarte nun von Bures, dass frühere Zusagen eingehalten würden. (mro, DER STANDARD, 3.7.2012)

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