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New York - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den saudi-arabischen Regimegegner Saad al-Faqih von einer Liste von Personen gestrichen, die wegen ihrer Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida mit Sanktionen belegt worden waren. Das bestätigte der deutsche UNO-Botschafter Peter Wittig am Montag. Wittig ist derzeit Vorsitzender des zuständigen Ausschusses.
Der 55 Jahre alte Faqih lebt in London im Exil. Der Kritiker des saudischen Königshauses gründete die "Bewegung für Islamische Reform in Arabien" (MIRA). Die Vereinten Nationen setzten ihn im Dezember 2004 auf Betreiben der USA auf eine Sanktionsliste. Faqih wies alle Vorwürfe zurück und beschuldigte die USA, mit ihren Antiterrorgesetzen die saudische Königsfamilie retten zu wollen.
In Saudi-Arabien geht das Regime nach Erkenntnissen von Amnesty International rigoros gegen Anhänger des Arabischen Frühlings vor, die auch demokratische Reformen in dem Königreich fordern. Die zur Anwendung kommenden Praktiken liefen darauf hinaus, Reformanhänger generell mit Terrorverdächtigen gleichzusetzen, hieß es in einem Bericht. Tausende Personen befänden sich in Haft, Folter und Misshandlungen seien allgegenwärtig. Insbesondere Angehörige der schiitischen Minderheit seien Verfolgungen durch die Behörden ausgesetzt. Saudi-Arabien, das im März 2011 Soldaten nach Bahrain schickte, um die Proteste der dortigen schiitischen Mehrheitsbevölkerung gegen die sunnitische Königsdespotie niederzuschlagen, gefällt sich in der Arabischen Liga mit westlichem Beifall in der Rolle des Großinquisitors, wenn es um Menschenrechtsverstöße in Syrien geht. (APA, 2.7.2012)
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könnt ihr nicht ein bisserl was hackeln ;) ;)
es muss vor allem heraus gearbeitet werden, was den mann von bin laden und khomeini unterscheidet, die ja als dissidenten vom ausland her ihre entwicklung begonnen hatten.
warum entwickelt sich einer dahin der andere dorthin..
in s-arabien gibts regimegegner 3 haupttypen:
wahhabiten, die den kontakt und einfluss der USA ablehnen, und die königsfamilie durch einen kalifen ersetzen wollen.
demokraten, die einen gemässigten islam zum mass nehmen, und vor allem gegen die despotie und den imperialismus sind.
schiiten, die nicht mehr unterdrückt werden wollen.
davon zu unterscheiden sind regimekonkurrenten (mit ebenfalls faschistrischen ansätzen)!
terroristische anteile können in allen vorkommen.
1: "Die zur Anwendung kommenden Praktiken [des saudiarabischen Regimes] liefen darauf hinaus, Reformanhänger generell mit Terrorverdächtigen gleichzusetzen"
2: Und wie jeder weiß kann man Terrorverdächtige ja ohne Gerichtsverfahren einfach umbringen (en.wikipedia.org/Extrajudicial_killing). (Und zwar nicht etwa nur nach Meinung von totalitären Regimen wie Saudi Arabien sondern auch vom "Leader of the Free World" USA.)
1 + 2 = Bahn frei für Drohneneinsatz im eigenen Land
Heute sind es "Terrorverdächtige"
Morgen "Regimekritiker"
Übermorgen ... ?
Zum Glück haben die Saudis keinerlei Interesse an Drohnen.
www.arabist.net/blog/2011... yemen.html
http://ipsnorthamerica.net/news.php?... dnews=3834
Das macht nichts, die gehören zu den Guten und sind prädestiniert, z.B. den Syriern Demokratie zu bringen.
Ich frage mich aber, wir dumm man sein muss, um tatsächlich zu glauben, dass es "der internationalen Gemeinschaft" die mit diesem Verbrecherstaat gemeinsame Sache macht, bei ihren Einmischungen um Demokratie und Menschenrechte geht. So dämlich kann man doch nicht sein.
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