Bonds-Kauf über ESM bringt nur Zeit

Daniela Rom
3. Juli 2012, 12:23
  • Da nehmen wir uns einen Schirm und spannen den auf, dann ist alles, was von oben kommt, nicht mehr so schlimm. So stellt sich das der Junge auf dem Bild wohl vor. Mit dem echten Rettungsschirm für den Euro ist die ganze Sache nicht mehr so einfach. Nun soll dieser nämlich über den Sekundärmarkt für Staatsanleihen aufgespannt werden.
    foto: apa/pilick

    Da nehmen wir uns einen Schirm und spannen den auf, dann ist alles, was von oben kommt, nicht mehr so schlimm. So stellt sich das der Junge auf dem Bild wohl vor. Mit dem echten Rettungsschirm für den Euro ist die ganze Sache nicht mehr so einfach. Nun soll dieser nämlich über den Sekundärmarkt für Staatsanleihen aufgespannt werden.

Analystin Julia Neudorfer bezweifelt, dass der Eingriff des Rettungsschirms am Sekundär­markt langfristig für Erholung sorgt. Dafür reiche das Geld nicht

Eines der Ergebnisse des jüngsten, "historischen" EU-Gipfels vom Wochenende ist, dass der Euro-Rettungsschirm ESM auf dem Sekundärmarkt Anleihen strauchelnder Länder zukaufen soll. Analysten glauben aber nicht, dass das dem angeschlagenen Staatsanleihen-Markt dauerhaft Erholung bringen wird.

Am Sekundärmarkt werden Staatsanleihen gehandelt, die bereits im Umlauf sind. Normalerweise läuft die Emission von Staatsschuldverschreibungen so ab: Über eine Finanzierungsagentur werden am sogenannten Primärmarkt Anleihen zum Verkauf angeboten. Damit spülen Staaten Geld in ihre Kassen. Diese Papiere sind mit unterschiedlichen Laufzeiten ausgestattet, zu denen sie fällig werden - also zurückgezahlt werden müssen. Investoren schenken den Ländern natürlich auch kein Geld, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten. In Form von im Vorhinein festgesetzten Renditen erhöht sich so für die Länder die Schuldenlast, weil sie Zinsen zahlen müssen. Investoren verdienen mit den "Krediten" für Staaten Geld.

Second-Hand-Markt für Anleihen

Am Sekundärmarkt landen dann jene Staatsanleihen, die weiterverkauft werden. Investoren haben mit Staatspapieren zwei Möglichkeiten: Sie behalten sie bis zum Fälligkeitsdatum, erhalten dann das Geld zurück und kassieren zudem pro Jahr Zinsen. Oder sie verkaufen sie weiter. Zum Beispiel, wenn eine Bank ihren Bestand an spanischen Staatsanleihen verringern will, bietet sie diese an. Die Renditen am Sekundärmarkt orientieren sich dann an Angebot und Nachfrage. Etwas, was man in den letzten Monaten gut beobachten konnte: Investoren versuchten im großen Stil spanische oder auch italienische Anleihen los zu werden, weil die beiden Länder immer mehr in Verdacht gerieten, an ihren Schulden zu ersticken. Die Renditen stiegen sowohl für Italien als auch für Spanien über die magische Grenze von sechs bis sieben Prozent. Ab dieser Schwelle gilt, dass Staaten sich längerfristig die Refinanzierung nicht mehr leisten können. Die Zinsen also nicht mehr begleichen können bzw. die fällig werdenden Staatsanleihen ebenfalls nicht mehr zurückzahlen können. Im Endeffekt führt das dazu, dass Länder vom Kapitalmarkt völlig abgeschnitten sind.

Hier soll nun der ESM helfend eingreifen. Der permanente Europäische Stabilitätsmechanismus, dafür steht die Abkürzung ESM, ist noch gar nicht in Amt und Würden. In den nächsten Wochen erst soll er den derzeitigen, vorläufigen Rettungsschirm (EFSF, wieder eine Abkürzung für Europäische Finanzstabilisierungsfaszilität) ablösen bzw. gemeinsam dauerhaft als Hilfstopf zur Verfügung stehen. Dafür muss er allerdings noch in den einzelnen Euro-Ländern ratifiziert werden. In Österreich wird das wohl am Mittwoch unter Zustimmung von SPÖ, ÖVP und den Grünen der Fall sein.

Die Idee, dass der ESM Staatspapiere am Sekundärmarkt aufkaufen soll, ist keine neue. Eigentlich hätte der Rettungsfonds schon bisher solche Aktionen setzen können. Bisher wurde davon aber kein Gebrauch gemacht. Der Rettungsschirm würde Staatsanleihen von Krisenländern am Sekundärmarkt kaufen, und so dem Markt Beruhigungspillen verabreichen. Das heißt, man geht davon aus, dass sich die Renditen auf ein niedriges Niveau einpendeln würden.

Keine langfristige Erholung

Eine Annahme, der Julia Neudorfer, Anleihenanalystin bei Raiffeisen Research, nur bedingt zustimmen kann. Wenn Anleihenkäufe durch den ESM durchgeführt würden, glaubt Neudorfer nicht an eine langfristige Erholung. Dafür würde das Geld schlicht nicht reichen und die Marktteilnehmer könnten sich leicht ausrechnen, wann eine abermalige politisch schwer durchsetzbare Aufstockung notwendig wäre.

Nach Neudorfers Berechnungen stehen dem EFSF derzeit noch 217 Milliarden Euro zur Verfügung. Der ESM soll, wenn ratifiziert und mit Kapital bestückt, im dritten Quartal 2012 über 107 Milliarden und Ende 2012 über 214 Milliarden Euro verfügen. Das wären insgesamt rund 431 Milliarden Euro, die über die Rettungsschirme zum Anleihenkauf nutzbar gemacht werden könnten. Könnten, weil das gesamte Geld nur dann da ist, wenn kein weiteres Hilfspaket, keine Bankenrettung und auch sonst nichts Unvorhersehbares einen Strich durch die Rechnung macht. Schon jetzt ist allerdings absehbar, dass der EU-Schutzschirm bis zu 100 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung des spanischen Bankensektors und voraussichtlich auch weitere Mittel für ein zweites Hilfspaket für Portugal aufbringen muss.

Außerdem scheint eine Einigung unter den Euro-Ländern, die als Kapitalshafter und -geber an dem Rettungsfonds direkt beteiligt sind, noch in weiter Ferne. Am Montag schon machte Finnland seine Drohung wahr, und kündigte an, einen Kauf von Staatsanleihen über den Rettungsschirm gemeinsam mit den Niederlanden blockieren zu wollen.

Kein gutes Bild

"Das macht kein gutes Bild", sagt Neudorfer im Gespräch mit derStandard.at, "wenn sich die Eurozone Politiker noch am Freitag einig zeigen, am Montag aber schon wieder erste Stimmen dagegen laut werden." Es sorge für Unruhe am Markt, für das dringend gebrauchte Vertrauen sei es zudem ein Dämpfer. Dabei ist allerdings zu erwähnen, dass Finnland und die Niederlande alleine nur 7,6 Prozent der Stimmen besitzen. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte ein Veto der beiden Länder also umgehen, indem sie einen "Notfall" feststellt. Dann könnten die übrigen EU-Finanzminister mit einer 85-Prozent-Zustimmung den ESM ebenfalls zum Anleihenkauf ermächtigen. (Zum Vergleich: Österreich verfügt über ein Stimmrecht von 2,8 Prozent, Deutschland von 27,1, Frankreich von 20,4 Prozent)

Mit einem Anleihenkauf-Programm über den ESM würde die Eurozone vor allem eines: Sich Zeit kaufen. Was mit den Anleihen, die dann beim Rettungsschirm liegen, und damit über Umwege in einem vergemeinschafteten Pool, passiert, das ist offen. Denn auch der ESM muss mit den Staatsanleihen irgendetwas anfangen. Entweder warten, dass die Staaten ihre Schulden zurückzahlen. Oder die Fristen verlängern, wenn das mit dem Zurückzahlen nicht gleich klappt. Oder sie wiederum, wenn sich die Marktlage entspannt, weiterverkaufen. (Daniela Rom, derStandard.at, 3.7.2012)

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Geistig schwer behindert ..

Wir emitieren Staatsanleihen.
Dafür nehmen wir Geld ein.
Das Geld verwenden wir später, um diese Staatsanleihen zurückzukaufen. Für einen höherern Preis.

Ich hätt jetzt gern ein Maschinengewehr und zwei volle Gurte. Helfen kann man nicht, aber vielleicht schadens dann weniger.

Ein Notfall ...

... klingt nach Notverordnung ...

Der Euro hat einen Konstruktionsfehler:
Er ist als Hartwährung konzipiert, obwohl das für die Mehrheit der beteiligten Volkswirtschaften nicht passt.
Eine gemeinsame Wirtschaftspolitik usw. ändert daran gar nichts.
Der Euro kann nur als weiche Währung weiterexistieren.
Also die Schulden durch Inflation auf die Sparer abwälzen oder den Euro auflösen.

Nein, Konstruktonsfehler gibt es keinen.

Wenn sich jedoch niemand an die Konstruktion hält - Stichwort Maastrichtkriterien - dann funktioniert es natürlich nicht.

Zudem hat sich ja in den letzten Jahren herausgestellt, dass z.b. Griechenland schon VOR dem Euro-Beitrag gelogen und betrogen hat.

Da ist was dran. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass die DM und der Schilling auch nicht so "hart" waren wie viele glauben. Inflaitonsraten von 6 % waren in den 70ern und 80ern durchaus nix seltenes.

http://www.meine-finanzfragen.de/media/inflation.png

Eine so niedrige Inflation wie in den letzten Jahren gabs zuvor eigentlich nie. Und ich befürchte, dass die Deutsche Bundesbank im Rahmen des Eurosystems eine weit restriktivere Linie vertritt, als sie als Bundesbank für Deutschland im Rahmen der DM gemacht hätte.

Was haben wir als Gründe gegen die Wirksamkeit des ESM...

...dass ein Teil des Geldes schon verplant ist? 100Mrd von 400Mrd, wobei diese 100Mrd. schon den absoluten Kollapps bedeutet hätten? Dann hat man mit 300Mrd. schon einen gescheiten Polster erlangt. Zu dem ist Zeit ein enorm wichtiger Faktor in den schnelllebigen Märkten.
Klingt eher nach dem Luftschnappen des getriebenen Leerverkäufers....

In Finnland sind die Steuern extrem hoch, Spitzensteuersatz bis zu 70%, es gibt Reichensteuer, Schenkungs- und Erbsteuer und das Finanzamt hat weitreichende Mittel zur Kontrolle zB kann es alle Konten dirket einsehen. Die Korruption und Stuerhinterziehung ist hier minimal und bis jetzt ist jede EU Verordunug auf Punkt und Beistrich erfüllt worden.
GLeichzeitig ist hier das Leben von allen Euro Staaten am teuersten (war vor kurzem sogaram im Standard von 100 Punkten lag FI bei 125, Ö bei 107), aber die LEute verdienen hier nicht mehr als in anderen west. Ländern. Punktum bleibt ihnen weniger Geld am Ende übrig und diese Korrupten Südländern dar FI jetzt das Geld in den A.. schieben. Zum Kotzen.

Steuern sind Transfeleistungen....

....mit denen Straßen gebaut, Kindergärten errichtet, usw. wird. Darum haben die Finnen was von ihren Steuern. Diese, wie sie es tun, per se als verschwundendes Geld dazustellen kann nur, wer es nicht verstanden hat, oder meint so reich zu sein, dass er gemeinschaftliche Institutionen nicht braucht, weil er sich die größte Schlägertruppen rundum leisten kann. Dieses Vermögen spreche ich ihnen allerdings einfach mal ab....

Werden Straßen und Kindergärten leistbarer, wenn man sie sozialisiert?

Nein, sie kosten mindestens das gleiche wie wenn sie von Privaten erbaut würden - die Ressourcen und Arbeitskraft, die zur Errichtung nbenötigt werden, sind zumindest die gleichen.
Die Nutzung ist im sozialisierten System zwar kostenlos, aber bezahlen muss es trotzdem jemand; via Steuern zahlen dann halt alle, egal ob sie es nutzen oder nicht.
Im marktwirtschaftlichen System gäbe es erstens mehr Vielfalt im Angebot, zweitens wäre insgesamt die Qualität höher, drittens würden die Menschen sich überlegen, ob sie etwas wirklich in Anspruch nehmen wollen, wenn sie dafür direkt zahlen müssen.
Über freie Märkte wird vermittelt, wie Ressourcen optimal eingesetzt werden. Planwirtschaft führt zu Einheitsbrei, kostenlose Nutzung zu Überbeanspruchung.

Sie haben mich missverstanden ich habe nichts gegen Steuern ich bin sogar sehr froh über das finnische System, es ist meiner Meinung nach Vorbildlich und ich lebe gerne in Helsinki.

Aber Finnland wird durch die Südländer die zwar Sozialausgaben den Leuten zahlen, aber infolge Korruption, niedriger Stuern bze Stuerhinterziehung jetzt den Schlamassel angerichtet haben und auch EU Geld hinterziehen (Erinnere mich noch zB in Italien an die 100000 toten Milchgebenden Kühe fur die Italien EU Landwirtschaftstransferzahlungen bekam) doppelt und dreifach über den Tisch gezogen.

Jetzt belohnt werden und die Staaten die alles richtig gemacht haben wie FI und NL doppelt bestraft werden das finde ich einfach massivst ungerecht.

Eher wohl eher habe ich mich missverständlich ausgedrückt...

...Transferleistung heisst auch, dass es keine 1:1 Relation von gleisteter und erhaltener Zahlung geben wird. Ob ein Arbeitsloser nun aus Faulheit oder aufgrund der Lage am Arbeitsmarkt Leistungen bezieht, spielt keine Rolle, wichtig ist dass so Existenzen bewahrt werden. Ob die Italierner nun selbst schuld sind, oder gegen sie spekuliert wird (obacht, 2008 wurde die Krise ausgelöst... Wer hats erfunden?) ist egal, was zählt ist, dass wegen der Schieflage von einzelnen Volkswirtschaften nicht ganz Europa kippen darf, was einen viel viel höheren Schaden verursachen würde, als hier mal ein bisschen auszuhelfen.

Die bankenkrise 2008 und die staatschuldenkrise sind 2 vetsch dinge die gleichzeitig aufgereten sind und die bankenkrise hat die staatsschuldenkrise durch die rettung verschärft,war aber nicht die ursache.sie hat in den südländern den letzten tropfen im fass zum überlaufen gebracht. Ursache war und ist die korruption und Steuerhinterziehung,die südländer haben mit dem euro 10 jahre party gefeiert ohne zu sanieren und die rechnung dieser misere jetzt dürfen die braven Staaten zahlen und die betrüger werden belohnt schweinerei

"Am Montag schon machte Finnland seine Drohung wahr, und kündigte an, einen Kauf von Staatsanleihen über den Rettungsschirm gemeinsam mit den Niederlanden blockieren zu wollen."

Warum ist Österreich da nicht dabei? Warum leisten Finnland und Holland wenigstens etwas Widerstand, Österreich aber nicht? Die überbordende EU-Begeisterung der österr. Bevölkerung wird wohl eher kein Grund sein.

Keine Ahnung warum Österreich nicht dabei ist...

...und auf Faymann/Sp
inndelegers Begründung kann man gerne verzichten. Trotz allem gut, dass Österreich NICHT dabei ist, und besser dsass die schädliche Blockade der Niederlande und Finnlands wirkungslos bleiben wird...

weil wir Faymann haben, der glaubt, er müsse jetzt den Vasallen von Hollande spielen, statt wie es bislang österr Tradition war, sich an DE zu halten.

Er denkt wahrscheinlich:

„Wer viel hilft, bekommt auch viel zurück? (wenn selber in Not...)

Ja, so schauts aus.. ;-)

Die Frau wird mir immer sympatischer, obwohl ich Politiker ja eigentlich nicht so mag

http://www.youtube.com/watch?fea... 7i6gwDSTyo

Stimme Ihnen vollkommen zu.

Bin nicht mehr der J[ngste, kann mich aber nicht mehr daran erinnern, wann ich dass letzte mal aus dem Munde eines Politikers so sehr die Wahrheit vernommen habe. In Oesterreich gibt es so etwas nicht mehr.

Vor allem haben wir in Österreich niemanden, der so reden kann wie Sarah Wagenknecht.

wo sie recht hat, hat sie recht auch wenn sie äußerst links ist.

Eben weil sie linke ist. Leider gibts die linke in österreich nicht, weil man in Ö beim wort links gleich an Sowjetunion Kommunismus und Stalin denkt, was unsinn ist.
In Ö hat man die Wahl zwischen Rechtsaußen (FPÖ,BZÖ) und Rechtskonservativ (SPÖVP, Grüne)

2, 3 Reden von Gysi oder Wagenknecht im

Deutschen Bundestag auf Youtube ansehen, und Sie werden zum "Linken". Zumindest werden sie kaum Gegenargumente finden können.

hm...habe mir schon vor jahren interviews und tv diskussionen mit ihr angesehen, finde sie aber dennoch links UND es gibt auch genügend aussagen bei denen ich nicht ihrer (seiner) meinung bin.

aus meiner aussage abzuleiten dies wäre das erste filmchen, dass ich von ihr sah, ist etwas überheblich...

Und so …

… so zahlen die Steuerzahler, damit die Investmentbanken weiter Gewinne machen.

Hat einer mitgezählt wie viele Rettungsschgirme bereits aufgespannt wurden? Ich hab den Überblick verloren.

Hier wird gezeigt, wie die Hebelwirkung des per Periode (Jahr) eingesetzten zusätzlichen Kreditgelds (Schulden) in den letzten 40 Jahren immer weniger zusätzliches BIP (GDP) erzeugt hat. Der Trend führt zum Systemkollaps.

http://seekingalpha.com/article/1... he-century

Grund: Die im Vergleich zum BIP exorbitant hohen und weiter wachsenden Kapitalvermögen belasten mit ihren Renditeforderungen die das BIP generierende umlaufende Geldmenge.Das geschieht durch die Eigengeschäfte der Banken (Investmentbanking). Beispiel Österreich. Die Summe der inlandsaktiven Bankaktiva ist rund 700 Milliarden Euro. Das will verzinst werden. Dem gegenüber steht ein BIP von rund 300 Milliarden. Eine zweiprozentige Nettorendite der 700 Milliarden würde ein BIP-Wachstum von rund 5% erfordern. Utopisch.Zur Zinsbefriedigung wird laufend Geld aus der umlaufenden Geldmenge entnommen,das großteils nicht wieder ausgegeben wird. Es verstärkt das Investmentbanking

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