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Wien - Wolf D. Prix verlässt die Universität für angewandte Kunst. Der bisherige Vorstand des Architekturinstituts und Mitgründer des Büros Coop Himmelb(l)au erklärte am Montag in einer Aussendung, es sei ihm "nicht mehr möglich die Entscheidung des Rektorats - die mehr den Entscheidungen eines beamteten Ministeriums entsprechen, als denen einer Kunstuniversität - mitzutragen oder loyal zu unterstützen". Schon zuvor hatte sich Prix vehement gegen eine temporäre Übersiedelung der Angewandten in die Räumlichkeiten der WU ab Herbst 2013 ausgesprochen.
Seine Professur hatte Prix bereits zurückgelegt, die Uni verlasse er nun vollständig "mit dem heutigen Tag", so der Architekt. "Ich bedanke mich auf diesem Weg bei allen Mitgliedern der Fakultät des Institutes für Architektur für die hervorragende Zusammenarbeit. Der internationale Ruf unseres Instituts ist nicht zuletzt dieser zu verdanken." (APA, 2.7.2012)
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Als Vertreter einer postmodernen Architektur - postmodern heißt für die Architektur:
"form follows fiction" - haben Coop Himmelbau hervorragendes geleistet.
Dass Prix nun geht zeigt, dass er still burning ist. Spricht für Ihn:)
bissl Theorie.
Und da ja hier auch ein Posting ist, dass sich gegen "schräges zeugs" ausspricht, wollt ich ein bisschen auf-klären.
Ich habe den leisen Verdacht, dass viele doch lieber einen Remix der Moderne - form follows function - haben möchten und dann wenig mit einer dekonstruktivistischen Architekur - wie sie z.B. Coop Himmelb(l)au vertritt - anfangen können.
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