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Der mexikanische Fotojournalist Guillermo Luna ist eines von 34 Opfern, der im Rahmen seiner journalistischen Tättigkeit durch Gewalteinwirkung zu Tode kam.
Laut Angaben der deutschen Organisation "Internationale Medienhilfe" (IMH) sind im ersten Halbjahr 2012 mindestens 34 Journalisten weltweit ermordet oder in Kriegshandlungen getötet worden. Die meisten Morde registrierte die Organisation in Syrien mit mindestens 10. In Somalia waren es 6, in Mexiko 5. Die gefährlichsten Regionen seien weiterhin islamische Länder und Lateinamerika.
Innerhalb Europas hat es laut IMH in diesem Jahr keine Morde an Journalisten gegeben. Allerdings wird die Situation der Medienlandschaft in Frankreich kritisiert: Dort würden Medien in Minderheitensprachen stark benachteiligt. Ähnliche Befürchtungen habe es auf Seiten von Minderheitenmedien auch in Ungarn gegeben; diese hätten sich jedoch nicht bewahrheitet.
Unterschiedliche Angaben
Laut dem in Wien ansässigen Internationalen Presseinstitut (IPI) wurden in diesem Jahr weltweit bereits 72 Journalisten getötet. Dabei miteinberechnet sind jedoch unter anderem auch ein Autounfall und ein Flugzeugabsturz. Die IMH gibt an, nur Fälle zu erfassen, in denen nachweislich Journalisten durch Gewalteinwirkung gestorben seien.
Die IMH ist eine ehrenamtliche Organisation, die sich mit Minderheitenmedien weltweit beschäftigt. Besonderer Fokus liegt dabei auf fremdsprachigen Medien in Deutschland und deutsch- und jiddischsprachigen Medien im Ausland. Schirmherrin der Organisation ist die ehemalige österreichische Außenministerin und Ex-EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner. (APA, 2.7.2012)
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